<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425</id><updated>2012-01-15T05:05:15.296+04:00</updated><title type='text'>Wüstenspuren</title><subtitle type='html'>"Der Orient ist gross, ein bisschen Schlamperei versinkt in seinem geräumigen Busen und stört niemanden ausser den kritteligen Europäer."

                        
Freya Stark: "Die Südtore Arabiens"</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>295</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6373491906964524551</id><published>2011-06-23T02:42:00.011+04:00</published><updated>2011-06-23T22:36:04.837+04:00</updated><title type='text'>Ausstieg</title><content type='html'>&lt;div&gt;Bereits sind zwei Tage vergangen seit unserer Ankunft in der Schweiz. Nach fünf Jahren im Ausland habe ich mir wieder eine CH-Mobile Nummer zugelegt. Ausserdem habe ich mein JAR-Medical erneuert und, zusammen mit Nina, unsere Wüstenkatze Bart am Flughafen Genf abgeholt. Der Katze gehts gut, was bekanntlich die Menschen freut. Das ist bei uns nicht anders.&lt;br /&gt;Auch dem Passbüro in Zürich habe ich einen Besuch abgestattet. Nicht etwa, weil ich sämtliche Spuren unseres Abu Dhabi-Aufenthalts vernichten will, sondern ganz einfach, weil mein USA Crew-Visum abgelaufen ist und sich bei dieser Gelegenheit eine Erneuerung meines, in die Jahre gekommenen, Passes als zweckmässig erweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja – es geht weiter: &lt;em&gt;Same, same – but different.&lt;/em&gt; Es wird zweifellos Tage, Wochen – vielleicht auch Monate dauern, bis wir unseren Umzug in die Schweiz mit sämtlichen Sinnen und Fasern realisieren. Im Moment scheint mir, als schwebe ich zwischen den Welten. Noch immer flattern in zügiger Kadenz SMS oder Emails aus den Emiraten in diverse Posteingänge und vermischen sich mit euphorischen Willkommensbotschaften helvetischer Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einstieg beim neuen Arbeitgeber steht noch aus. Noch habe ich keinen Fuss in einen SWISS-Tempel gesetzt, denn noch habe ich Ferien, die mir mein, bis Ende dieses Monats, rechtmässiger Arbeitgeber zugesprochen hat. Auch hier pendle ich vorerst zwischen Orient und Okzident.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als einmal wurde ich im Verlauf der vergangenen Tage nach der Zukunft der Wüstenspuren gefragt. Nicht nur in Blog-Kommentaren, sondern auch in Emails oder bei persönlichen Gesprächen. Eine Fortsetzung nach unserer Rückkehr in die Schweiz würde jedoch nicht der ursprünglichen Idee, Freunde und Familie an unserem Leben in den Emiraten teilhaben zu lassen, entsprechen. Wo kein Sand ist, gibts keine Wüstenspuren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch so ganz kann ich die Finger nicht von der Tastatur lassen. Ich habe mich ans Schreiben gewöhnt, dass es beinahe schon zur Sucht geworden ist. Und vielleicht, so habe ich mir gedacht, gibt es ja auch allerhand Interessantes aus der Schweiz zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so geht es ab heute &lt;a href="http://www.einexpatimexil.blogspot.com/"&gt;hier&lt;/a&gt; weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ein Expat im Exil"&lt;/span&gt; soll aber nicht nur über unsere Rückkehr in die Schweiz berichten, sondern nach wie vor Alltägliches aus der ergiebigen Welt der Fliegerei resumieren. Mit den Augen eines Rückkehrers - und Piloten sind von Berufes wegen ewige Rückkehrer - der sich, mehr als angenommen, an den Rhythmus des Mittleren Ostens gewöhnt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Worte der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wüstenspuren&lt;/span&gt; sollen identisch sein mit den ersten Zeilen des im August erscheinenden Buches &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Blindflug Abu Dhabi“:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir bleibt, euch allen herzlich fürs treue Spurenlesen zu danken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erinnerung ist nur eine Reifenspur im Sand,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;der Wind weht sie zu und oft viel zu früh,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;hat man’s nicht mehr in der Hand&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rainhard Fendrich, aus «Tränen trocknen schnell»&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6373491906964524551?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6373491906964524551/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6373491906964524551' title='20 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6373491906964524551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6373491906964524551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/ausstieg_23.html' title='Ausstieg'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7400112672427577896</id><published>2011-06-20T00:00:00.002+04:00</published><updated>2011-06-20T00:30:49.167+04:00</updated><title type='text'>Nachtrag</title><content type='html'>&lt;div&gt;Das Omen war gut. Allerdings nicht gut genug.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Der Start ins viel zitierte neue, alte Leben ist missglückt. Und es hat bereits vor dem Start in Abu Dhabi heftig geholpert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zuerst fehlt der Kurier mit meinem Pass. Die Zeit verstreicht, ohne dass jemand auftaucht. Etisalat hat mir meinen Mobiltelefonanschluss bereits abgestellt, obwohl mir gestern versichert wurde, der Vertrag sei so kurzfristig nicht kündbar. Nun bin ich kommunikationsmässig handicapiert. Die Minuten verrinnen, meine Aufregung steigt. Was läuft hier falsch? Wo verdammt noch mal steckt mein Pass? Erst nach 45 Minuten taucht der Ersatzmann mit meinen Dokumenten auf. Der ursprünglich geplante Kollege hat heute spontan seinen Freitag eingezogen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Der Flug nach Frankfurt verläuft entspannt. Wir landen pünktlich, doch bereits nach wenigen Minuten müssen wir auf der Anzeigetafel erkennen, dass der Anschlussflug nach Zürich annulliert ist. Angeblich wegen Wetter. Das kann ich kaum glauben. Mein zukünftiger Arbeitgeber zeigt sich in diesem Fall wahrlich nicht von seiner besten Seite. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Immerhin gibts einen Hotelgutschein. Und 20 Euro fürs Nachtessen. Den Wein müssen wir selber bezahlen. Auch so kann Frau Geburtstag feiern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Wir werden morgen noch einmal einen Anlauf nehmen...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7400112672427577896?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7400112672427577896/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7400112672427577896' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7400112672427577896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7400112672427577896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/nachtrag.html' title='Nachtrag'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2888679882805434569</id><published>2011-06-19T09:35:00.004+04:00</published><updated>2011-06-19T09:44:37.986+04:00</updated><title type='text'>Sonntag, 19 Juni 2011 – D-Day</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute ist es soweit. Packtag, Reisetag – aber auch Franziskas Geburtstag! Besonders für sie ist dies der Aufbruch in eine neue Lebensdekade. Wenn das kein gutes Omen ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;Im Mai 2006 habe ich diesen Blog mit dem ersten Eintrag lanciert. Damals herrschte – genau wie heute – Aufbruchstimmung. Allerdings mit veränderten Vorzeichen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die letzte Woche in der Schweiz ist angebrochen. Am Samstag, dem 20. Mai, fliege ich nach Abu Dhabi. Noch sind die Koffer nicht vollständig gepackt, doch der verbleibende Freitag wird in erster Linie dazu genutzt, den Kleiderschrank zu leeren. Mitnehmen oder entsorgen – das dürfte dann die grosse Frage werden. Der Gepäckplatz ist beschränkt und die klimatischen Vorgaben im Mittleren Osten unterscheiden sich bekanntlich wesentlich von den hiesigen Verhältnissen.&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, die letzten Tage im Lande ruhig anzugehen, doch leider ist noch vieles zu erledigen: Administration, Briefe, Mails, Telefonate und nicht wenige Blitzbesuche. Der VW Lupo ist auch noch nicht verkauft. Hat jemand Interesse??!! Gewisse Mühlen mahlen eben langsam, was übrigens in Abu Dhabi nicht besser sein soll, wie vertraute Quellen berichten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute geht es zurück. In die andere Richtung. Mit einer neuen Herausforderung und einem neuen Ziel. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Abu Dhabi und die Menschen hier haben uns in ihren Bann gezogen. Trotz vieler kleiner Ärgernisse wurden wir verzaubert von der Vielfalt und Mystik des Orients, gepaart mit der hier so oft anzutreffenden Herzlichkeit und Unbefangenheit asiatischer Expats. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir haben neue Weggefährten fürs Leben gefunden, und wir haben – fürwahr keine Selbstverständlichkeit – unsere treuen Freunde in der Schweiz stets an unserer Seite gespürt und in keiner Minute an ihrer Unterstützung gezweifelt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Shoukran jassilan, ma assalama und bis bald und irgendwo auf dieser Welt!  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2888679882805434569?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2888679882805434569/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2888679882805434569' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2888679882805434569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2888679882805434569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/sonntag-19-juni-2011-d-day.html' title='Sonntag, 19 Juni 2011 – D-Day'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7702130125765961748</id><published>2011-06-19T00:18:00.013+04:00</published><updated>2011-06-19T01:04:31.252+04:00</updated><title type='text'>Samstag, 18 Juni 2011 – der letzte Tag</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska schleicht sich kurz vor neun aus dem Schlafzimmer. Der erste Gedanke, der mich aus dem Halbschlaf rüttelt: &lt;em&gt;„Unser letzter Tag in Abu Dhabi!“&lt;/em&gt; Noch einmal die so unangenehm klebrig-feuchte Hitze spüren. Noch eine letzte administrative Schlacht schlagen, noch einmal den Sonnenuntergang am Golf erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nutze den Vormittag, um beim staatlichen Kommunikationsanbieter Etisalat mein Handy-Roaming zu kündigen. Mit der Idee, mein seinerzeit einbezahltes Depot von 2000 Dirham zurückzuerhalten. Der Einstieg misslingt. In der Zweigstelle in Khalidiya verweist Frau mich an die Hauptfiliale an der Airport Road. Nur dort wäre diese Dienstleistung möglich. Nach einer Viertelstunde stehe ich skeptisch vor dem nächsten Schalter. Der Beamte verlangt meinen Pass oder die Emirates ID-Karte. Beide Dokumente musste ich vor zwei Tagen beim Etihad-Personaldienst zwecks Annullierung meines Visums abgeben. Man wird sie mir erst am Flughafen beim Check-In wieder aushändigen. Diese Erklärung lässt mein Gegenüber kalt. Entweder bin ich in der Lage, eines der geforderten Dokumente vorzuweisen, oder ich kriege mein Depot nicht zurück. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich rufe im Hotel an und bitte Franziska, mir meine letzte verbliebene Passkopie zu bringen. Freuen tut sie sich nicht darüber, doch uns bleibt keine Alternative. Die Büros schliessen um 13 Uhr, die Zeit wird knapp. Ein Taxi bringt sie an die Airport Road. Nach einer halben Stunde ist die Sache geregelt. Das Geld erhalte ich zwar nicht ausbezahlt, mir wird jedoch versprochen, den Betrag aufs lokale Bankkonto (das ich vorerst noch behalten werde) zu überweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend nutzen wir die Gunst der (gemeinsamen) Stunde und fahren zum Goldsouk in Madinat  Zayed, denn am Tag unserer Abreise wird meine Frau einen runden Geburtstag feiern...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 1400 Uhr kommt Russell für einen letzten Kaffeeklatsch in unser Hotel. Nach einer Stunde und einem letzten Schulterklopfen zieht er los. Ich blicke ihm nach, wie er durch die Glastür des Hotelcafés entschwindet. Alsdann rufe ich Pushpa, eine Mitarbeiterin aus dem Flight Safety departement an und verabschiede mich von ihr. Sie war bei meinem letzten Besuch im Büro leider nicht anwesend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgt eine letzte Mussestunde am Pool. Allein mit meinen Gedanken. Ich fühle mich seltsam. Alles wirkt so unreal. Verschwommen wie in einem Traum. Ich blicke vom Dach über die Stadt, sehe bekannte Gebäude und denke, ach da wollte ich ja auch noch einmal hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kollegen vom GASCO Squash-Team melden sich noch einmal. Ob ich wirklich nicht zum Abschlussessen kommen könne. Leider nein. Ein letztes Mal fahre ich in unseren Wohnblock an der Delma Street, wo ich mich persönlich von Hossein, unserem Security Guard verabschieden möchte. Ich drücke ihm 100 Dirham in die Hand, verstohlen lächelnd dankt er und erkundigt sich schüchtern nach meiner Email-Adresse: "To keep in touch..." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückgabe des Mietwagens, mittlerweile ist es 1830 Uhr. Franziska hat sich nochmals ein Taxi geschnappt, um im Inneneinrichtungsgeschäft in der Stadt die neuen Sitzüberzüge und die abgeänderten Vorhänge zu bezahlen. Damit wir möglichst gut gerüstet sind für die neue Wohnung in der Schweiz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giuliano lädt uns zum Nachtessen ein. Lindas Freund Neemo ruft an. Er möchte sich ebenfalls von uns verabschieden. Wir treffen ihn auf der Holzterrasse des Restaurant Vascos. Eines unserer Lieblingslokale. Das Essen schmeckt vorzüglich, die Gespräche mit Giuliano sind wie immer animiert.&lt;br /&gt;Nach Dessert und Kaffee holen wir Nina bei Shireen ab. Vor dem Haus liegen sie sich – teilweise mit verheulten Augen – in den Armen. Sechs Boys und Girls, eine sich im Auflösen begriffene Gruppe von Neuntklässlern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Nachtessen habe ich ein SMS verschickt. An Freunde und Kollegen von Etihad:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Dear friends, sooner or later everything comes to an end. After 5 amazing years in the UAE we have less than 24 hours before boarding the plane to Switzerland. You all made our stay unforgettable! Take care and ma assalama“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Reaktionen prasseln im Minutentakt ein. Hier einige davon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Have a safe trip and good luck getting set up in Switzerland. I’m sure our paths will cross again soon. All the best!” &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;„Amazing years in Switzerland are starting on Monday. From a UAE resident without UAE home.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Bon voyage mi amigo et vaya con dios.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Thanks, I can only say it was a pleasure to learn over time who you are and appreciated your presence both at work and in the hockey world.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“To my favourite Captain (ops, I must say after my husband…). We wish you all the success and happiness….you’ll be missed!!!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“The nice thing of living abroad and what it makes worthy are the opportunities to meet people like you dear Dieter. I am sure we will see you again. God bless you and your family querido amigo!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Dear lovely Dieter, God bless you. All the best!”&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7702130125765961748?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7702130125765961748/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7702130125765961748' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7702130125765961748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7702130125765961748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/samstag-18-juni-2011-der-letzte-tag.html' title='Samstag, 18 Juni 2011 – der letzte Tag'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6038947794563337358</id><published>2011-06-18T00:49:00.012+04:00</published><updated>2011-06-18T01:16:30.633+04:00</updated><title type='text'>Freitag, 17 Juni 2011 – noch 2 Tage</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend mit Anita und Frank war äusserst gemütlich. Ich bin auch nicht, wie man hätte denken können, beim Apéro eingeschlafen. Es gab gemischten Salat, Lamm mit Knoblauch, Huhn, Baked Potato und Sour Cream (mit Knoblauch), Reis und zum Dessert Vanille- oder Schokoladeeis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war der erste Morgen dieser Woche, an dem ich nicht entweder durch die Folgen eines Nachtflugs oder den frühmorgendlichen Wecker aus meiner biophysischen Balance gekippt wurde. Dafür schubst mich kurz vor neun die Angetraute an die Schulter und meint verstört:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Weisst du, was wir total vergessen haben? ...Uns bei der Schweizer Botschaft abzumelden...“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mutet ja schon seltsam an: da versuchen wir uns mit allen Mitteln während zwei Tagen aus den Fängen der emiratischen Bürokratie zu winden und vergessen dabei total die Vertretung des eigenen Landes. Ja, lieber Anonymous und crowi – die emiratische Bürokratie ist grenzenlos und manchmal quälend ineffizient. Für jede benötigte Unterschrift wechselt der Kunde den Schalter. Beamte, weiblichen wie männlichen Geschlechts und in der Regel lokaler Herkunft, sitzen stundenlang wenig beschäftigt und unmotiviert auf ihren Hockern, plaudern mit den Arbeitskollegen links und rechts oder beschäftigen sich mit ihren Mobiltelefonen. Ämterbesuche sind ein absoluter Greuel und zeitlich völlig unberechenbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Nina und Lissy gings gestern noch einmal hoch zu und her. Zwei Freundinnen der Deutschen Schule haben den beiden einen Gutschein zum &lt;em&gt;Spacewalking&lt;/em&gt; geschenkt. Franziska fuhr die Mädchen nach dem Mittag in den Country Club. Der Name mag etwas in die Irre führen, doch diese Adresse war absolut korrekt. Nach einer kurzen Einführung und der Umkleide gings in den Windkanal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Freitag können Franziska und ich die Dinge gemütlicher angehen. Freitag ist Wochenende, da sind die Ämter geschlossen. Meine Frau besucht noch einmal unsere irischen Ex-Nachbarn im Al Qurm Compound. Dann kauft sie im Carrefour einen weiteren Koffer, um sich wenig später mit Claudia Düvel zum Kaffee zu treffen. Claudia wird am 20. Juni an den Flughafen fahren und unsere Katze &lt;em&gt;Bart&lt;/em&gt; für den Flug in die Schweiz abliefern. Wir werden zu diesen Zeitpunkt bereits in der neuen alten Heimat weilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag wird gepackt. Umgepackt, ausgepackt, neu gepackt und dazwischen mit Linda in Braunwald &lt;em&gt;geskypt&lt;/em&gt;. Nina agiert einmal mehr geschickt und verdrückt sich mit Freundinnen aufs Boot einer kanadischen Familie. Um vier wird mein Volvo abgeholt. Ein Fahrer der Shipping-Company fährt den Wagen nach Dubai, wo er für den Container-Transport vorbereitet wird. Wehmütig blicke ich meinem Gefährt nach. Im Kofferraum lagern zwei riesige, vollbepackte Koffer. Im Schiff gehts nach Rotterdam, anschliessend auf der Strasse nach Winterthur. Das Auto sollte in ungefähr sechs Wochen in der Schweiz eintreffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach fünf holen wir die Hirschhäusers ab, die mittlerweile ebenfalls ihr Haus geräumt haben und im Hotel wohnen. Wenige Minuten nur entfernt von uns. Wir fahren zur Familie Toubeh, wo wir zu einem Abschiedsapéro eingeladen sind. Ihre Tochter Shireen gehört zum engen Freundinnenkreis von Nina und Lissy. Die Eltern sind Palästinenser. Beide sind Christen, der Vater aufgewachsen in Jerusalem, die Mutter in Nazareth. Die Familie hat viele Jahre in den USA gelebt, bevor sie in die Emirate gezogen ist.&lt;br /&gt;Raghida serviert Käse, Trauben, Nüsse, Bruschetti und Gebäck. Nach zwei animierten Diskussionsstunden verabschieden wir uns. Für wie lange wohl...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dies auch der letzte Abend mit Desirée und Jörg. Gemeinsam essen wir noch eine Kleinigkeit in einem Lokal unmittelbar am Meer. Wir setzen uns an einen der Tische im Garten. Es ist heiss und feucht an diesem Juniabend, und auch der Wind vermag keine echte Abkühlung zu verschaffen. Übermorgen werden wir das Land verlassen, wenige Stunden nur vor den Hirschhäusers. Auch sie werden wir vermissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und morgen bricht unser letzter Tag in den Emiraten an...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Lt3DPUY9P3s/Tfu-loXoFtI/AAAAAAAACJE/Bo65iPHBvgA/s1600/P6162056.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619294513775777490" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-Lt3DPUY9P3s/Tfu-loXoFtI/AAAAAAAACJE/Bo65iPHBvgA/s320/P6162056.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-J9wl1LkyOu4/Tfu-laBQdwI/AAAAAAAACI8/O5kIowlYhZs/s1600/P6162055.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619294509923858178" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-J9wl1LkyOu4/Tfu-laBQdwI/AAAAAAAACI8/O5kIowlYhZs/s320/P6162055.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jWH1Uyz_qwc/Tfu-kzg5htI/AAAAAAAACI0/LcJIFbl4hGs/s1600/P6162041.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619294499587589842" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-jWH1Uyz_qwc/Tfu-kzg5htI/AAAAAAAACI0/LcJIFbl4hGs/s320/P6162041.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9YPRRRNJ0Mg/Tfu-kfKfxxI/AAAAAAAACIs/g63lmq_c2A0/s1600/P6162037.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619294494124918546" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-9YPRRRNJ0Mg/Tfu-kfKfxxI/AAAAAAAACIs/g63lmq_c2A0/s320/P6162037.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6038947794563337358?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6038947794563337358/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6038947794563337358' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6038947794563337358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6038947794563337358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/freitag-17-juni-2011-noch-2-tage.html' title='Freitag, 17 Juni 2011 – noch 2 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Lt3DPUY9P3s/Tfu-loXoFtI/AAAAAAAACJE/Bo65iPHBvgA/s72-c/P6162056.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6039447055234351932</id><published>2011-06-16T18:42:00.008+04:00</published><updated>2011-06-16T19:03:55.707+04:00</updated><title type='text'>Mittwoch und Donnerstag, 15.-16 Juni 2011 – noch 3 Tage</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaffs nicht mehr mit der täglichen Bloggerei, habe einen zweitägigen Hürdenlauf hinter mir. Es ist jetzt Donnerstag, 1745 Uhr Abu Dhabi Zeit. Vor wenigen Minuten bin ich ins Hotel zurückgekehrt. Ziemlich geschafft aber zufrieden, dass ich beinahe sämtliche Pflichten und Pendenzen abarbeiten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wie heute habe ich mich um 0730 auf den Weg gemacht. Hier meine diversen Stationen:&lt;br /&gt;Mittwoch: Zuerst hole ich den Volvo im Workshop ab. Die Heckscheibe ist ersetzt. Man rät mir, die Fenster während der Fahrt nicht zu öffnen, um den Staudruck im Wageninnern möglichst tief zu halten.&lt;br /&gt;Fahrt ins Etihad Headquarter. Mein Arbeitgeber hat mir eine Liste gemailt. Gemäss dieser Vorgabe kämpfe ich mich durch unzählige Büros; Staff Travel, Housing facilities, Finances, IT (Rückgabe des Laptops), Security (Rückgabe sämtlicher Ausweise) und Flight Ops. Überall gibts einen Stempel und eine Unterschrift. Was hier in knapper Sequenz aufgezählt ist, erweist sich in der praktische Umsetzung als schweisstreibende Knochenarbeit. Verbunden mit Fragen, Rückfragen, noch mehr Fragen und wenigen Antworten. In vielen Büros sitzen InderInnen. Und die nehmens ausnehmend akkurat. Um jeden Dirham, um jeden defekten Duschkopf oder jede gebrochene Steckdose wird gefeilscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazwischen bimmeln immer wieder SMS von Kollegen aufs Handy. Ein bolivianischer Copi will uns spontan zum Nachtessen einladen. Hany, ein ägyptischer Banker mit dem ich früher oft Squash gespielt habe, würde sich gerne persönlich von mir verabschieden. Die Kollegen vom Squash-Team suchen einen gemeinsamen Termin, um den Saisonabschluss zu feiern. Zwei Captainkollegen aus Sri Lanka würden sich über ein gemeinsames Bier freuen. Pushpa aus dem Flight Safety Büro möchte Martin Rau und mich zum Nachtessen einladen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fasse mein Flight Safety-Arbeitszeugnis aus, trinke einen letzten gemeinsamen Kaffee aus der Departements-Nespressomaschine. &lt;em&gt;„Bye guys – let’s keep in touch...“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Heute Donnerstag geht es ähnlich weiter. Der Tag beginnt im Büro der Versicherungsagentur. Ich benötige für die Ausfuhr des Volvos eine internationale Police. Dann gehts zum Traffic Departement, wo der Wagen zuerst geprüft wird. Gegen eine Gebühr, versteht sich. Dann schrauben geübte Hände (nicht meine!) das Abu Dhabi-Nummernschild ab und ersetzen es durch eine blaue Export-Nummer. Natürlich erst, nachdem ich meine beiden Geschwindigkeitsbussen (600 Dirham) beglichen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal fahre ich zum Büro der &lt;em&gt;Coast Guard&lt;/em&gt;. Der Check zur Rückerstattung meiner 7000 Dirham lässt auf sich warten. Natürlich ist er nicht eingetroffen. Was nun? Ich einige mich mit Mister Mansour auf ein bislang nicht erlaubtes Verfahren (gemäss Mister Mansour), bei dem der Check meinem Freund Russell ausgehändigt werden soll. Zu diesem Zweck verfasse ich vor Ort eine handschriftliche Bestätigung und deponiere zur Sicherheit eine Kopie meines Passes.&lt;br /&gt;Anruf der Shipping-Company, die sich um die Ausfuhr meines Wagens kümmert. Die Dame, die ich während der vergangenen zwei Wochen konsequent als &lt;em&gt;Mister&lt;/em&gt; angeschrieben habe (auch nach fünf Jahren UAE bekunde ich offenbar Mühe mit der Zuordnung gewisser Vornamen...), erklärt mir, wie ich weiter vorzugehen habe. Ich fahre umgehend ins Hotel zurück, verfasse einen &lt;em&gt;Authorization letter&lt;/em&gt; und maile das Dokument zusammen mit dem &lt;em&gt;Export Certificate&lt;/em&gt; und einer Kopie der Versicherung an den Transporteur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann meldet sich überraschend die Mashreq-Bank, die es nun doch noch geschafft hat, den &lt;em&gt;Payout order&lt;/em&gt; für meine überzähligen Kreditkarten-Dirham an die richtige Filiale zu schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 1400 Uhr betrete ich – wohl zum letzten Mal – die grosszügige Empfangshalle des Eithad Hauptsitzes. Nach der Rückgabe meiner Ausweise bin ich vom Captain zum &lt;em&gt;Visitor&lt;/em&gt; geworden. Statt meiner Personal-ID baumelt ein hundsgewöhnlicher Besucherausweis an meinem Hals. Die Sekretärin des Chefpiloten hat Brownies für mich gebacken. Ich wandere an diversen Schreibtischen vorbei (ein Vorteil der Grossraumbüros!!!) und schüttle unzählige Hände, lasse viele spontane (auch unerwartete) Umarmungen über mich ergehen, schaue in feucht-glänzende Augen und wiederhole mich immer wieder: &lt;em&gt;„It’s not easy to leave. I’m gonna miss you guys...“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Kurz vor 1500 Uhr unterschreibe ich im Personalbüro den Wisch mit dem &lt;em&gt;Final Settlement&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;Eine Urkunde gibts gratis dazu, unterschrieben vom heiss geliebten CEO. Auf der Fahrt ins Hotel schaudert mich. Ich drehe das Radio ab, kann und will kein Gebrabbel hören. Als ich unser Zimmer betrete, empfängt mich Leere. Franziska ist unterwegs, organisiert Abschiedsgeschenke und erledigt – wie schon gestern und heute – letzte Besorgungen. Ausserdem fährt sie mehrfach für die Fertigstellung der Endabrechnung der Mediothek an die Deutsche Schule. Wir sehen uns selten, und wann, dann lediglich für wenige Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal mache ich mich auf den Weg, diesmal zur Bezahlung der Rechnung meines Autotransportes. Der Taxifahrer findet die Adresse nicht und ich steige an einem völlig falschen Ort aus. Zu Fuss suche ich weiter. Drei Mal rufe ich die Sekretärin des Unternehmens an. Ihre Angaben sind entweder völlig wirr oder schlicht unverständlich. Kurz vor 1700 Uhr klappt es doch noch. Eine halbe Stunde später bin ich wieder zurück. Es reicht gerade noch, diesen Text fertig zu schreiben.&lt;br /&gt;In einer Stunde sind Franziska und ich bei Anita und Frank zum Nachtessen eingeladen. Ich werde wahrscheinlich bereits beim Apéro einschlafen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HWeD6US8R_8/TfoWjLfa5aI/AAAAAAAACIE/TiWJWTN3lYM/s1600/16062011433.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618828278733923746" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-HWeD6US8R_8/TfoWjLfa5aI/AAAAAAAACIE/TiWJWTN3lYM/s320/16062011433.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lmPyCNRHjM8/TfoWjhX5R-I/AAAAAAAACIM/fVMezZ1NnCs/s1600/16062011435.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618828284607940578" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-lmPyCNRHjM8/TfoWjhX5R-I/AAAAAAAACIM/fVMezZ1NnCs/s320/16062011435.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xihgQVugvZM/TfoWjy5gEpI/AAAAAAAACIU/gFYQbv4zB0o/s1600/16062011437.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 229px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618828289312297618" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-xihgQVugvZM/TfoWjy5gEpI/AAAAAAAACIU/gFYQbv4zB0o/s320/16062011437.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6039447055234351932?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6039447055234351932/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6039447055234351932' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6039447055234351932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6039447055234351932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/mittwoch-und-donnerstag-15-16-juni-2011.html' title='Mittwoch und Donnerstag, 15.-16 Juni 2011 – noch 3 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-HWeD6US8R_8/TfoWjLfa5aI/AAAAAAAACIE/TiWJWTN3lYM/s72-c/16062011433.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2333829758247351482</id><published>2011-06-15T18:54:00.007+04:00</published><updated>2011-06-15T19:18:26.743+04:00</updated><title type='text'>Dienstag, 14. Juni 2011 – noch 4 Tage</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist beinahe Mitternacht, und noch immer habe ich nach meiner Rückkehr heute Morgen nicht richtig geschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Landung, kurz vor sieben, lasse ich mich vom Taxi ins Vision-Hotel chauffieren. Da, wo das Abenteuer im Mai 06 angefangen hat, soll es im Juni 2011 aufhören. Dieser Umstand verleiht unserer finalen Etappe eine besondere Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;0840 Uhr: Duschen und umziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;0930: Beim Uniformierungsbüro in der Innenstadt deponiere ich die Arbeitskleidung der vergangenen fünf Jahre. Das traurige, beinahe entwürdigende Bild meiner Uniform in der Kartonschachtel habe ich bereits gestern in den Blog gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1000 Uhr: Ich treffe bei der &lt;em&gt;Coast Guard&lt;/em&gt; in &lt;em&gt;Al Meena&lt;/em&gt; ein. Noch immer warte ich auf den Bankcheck, mit dem mir das Depot für den Pflichttransponder unseres Boots rückerstattet werden soll. Immerhin geht es um 7000 Dirham. Mister Mansour wühlt bedächtig in diversen Dossiers. Einen Check auf einen meiner drei Namen lautend, findet er indes nicht. Ich erkläre einmal mehr, dass wir am Sonntag das Land verlassen werden und er verspricht reumütig, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen und mich im Tagesverlauf telefonisch aufzudatieren.&lt;br /&gt;Er hat bis Mitternacht nicht angerufen, dafür die Libanesen. Das heisst, sie habens versucht. Abgenommen habe ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1045 Uhr: Ich parke unseren Mietwagen vor der HSBC-Hauptfiliale in der Innenstadt. Für unseren Personaldienst benötige ich ein Dokument (&lt;em&gt;Clearance letter&lt;/em&gt;), das meinen positiven Kontostand bezeugt. Nach lediglich 20 Minuten Wartezeit schiebt mir die kraushaarige Huda das Papier über den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1115 Uhr: Alsdann mache ich mich auf den verkehrsreichen Weg zur &lt;em&gt;Abu Dhabi Distribution Company&lt;/em&gt; (ADDC). Auch von diesem Amt benötige ich einen Beleg: Das &lt;em&gt;Clearance certificate&lt;/em&gt; wird dann ausgestellt, wenn sämtliche Wasser- und Stromrechnungen beglichen sind. Und für einmal erhalte ich sogar Geld zurück, denn wir mussten seinerzeit 1000 Dirham Depot bezahlen, was das Ausmass unserer letzten Rate deutlich übersteigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach dem Mittag bin ich zurück im Hotel. Die Augenlider drücken schwer, trotzdem setze ich mich an den Laptop und erledige einige Mails. Noch immer ist der Volvo in der Werkstatt blockiert, die Heckscheibe wurde zwar ersetzt, doch der Spezialleim muss über Nacht trocknen. Ein kurzes Telefon mit der Vertreterin der &lt;em&gt;Shipping&lt;/em&gt;-Gesellschaft, um die Transportdetails zu klären. Dürfen wir allenfalls noch zwei Koffer in den Wagen legen...? Die Dame weiss es nicht, sie will mich zurückrufen, tut es allerdings nicht.&lt;br /&gt;Dann tippe ich die Nummer der Schweizer Passauskunftsstelle in mein Handy. Und werde beim Abhören des Tonbands den Eindruck nicht los, dass es sich um eine Zeitlupen-Tonaufnahme handle. Langsam, gemütlich – ohne die scharfen, gutturalen &lt;em&gt;K&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;CK&lt;/em&gt; der arabischen Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Relaxstunde am Pool, machen wir uns für das Abendessen bereit. Nina ist bereits wieder mit ihren Freundinnen unterweges. Franziska und ich essen im kleinen Garten unseres Hotels. Ein Garten, der unmittelbar an einer stark befahrenen Hauptstrasse liegt, jedoch diskret hinter einigen Büschen verborgen liegt. Der &lt;em&gt;Cesars salad&lt;/em&gt; mundet trotz wildem Gehupe und knatternden Motoren hervorragend, ebenso Franziskas Steaksandwich. Und die Shisha qualmt, wie sie es die vergangenen fünf Jahre getan hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-pMT9aGSwSQM/TfjITsdQbCI/AAAAAAAACH8/8vu-8ZpZ6j0/s1600/14062011428.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618460775821634594" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-pMT9aGSwSQM/TfjITsdQbCI/AAAAAAAACH8/8vu-8ZpZ6j0/s320/14062011428.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2333829758247351482?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2333829758247351482/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2333829758247351482' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2333829758247351482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2333829758247351482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/dienstag-14-juni-2011-noch-4-tage.html' title='Dienstag, 14. Juni 2011 – noch 4 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-pMT9aGSwSQM/TfjITsdQbCI/AAAAAAAACH8/8vu-8ZpZ6j0/s72-c/14062011428.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2325517357680859938</id><published>2011-06-14T14:27:00.012+04:00</published><updated>2011-06-14T14:50:54.868+04:00</updated><title type='text'>Montag, 13. Juni 2011 – noch 5 Tage</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag der 13. Er beginnt für mich um 0759 Uhr. Der Blick noch unscharf, der Geist verwirrt. Ich habe lediglich sechs Stunden geschlafen. Eindeutig zu wenig. Also versuche ich es noch einmal, obwohl sich das Licht des angebrochenen Pfingstmontags durch die, wie immer schlecht zugezogenen, Vorhänge meines Hotelzimmers in Frankfurt zwängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stunde später ist endgültig Schluss. Mein Handy-Display signalisiert, dass Franziska versucht hat mich zu erreichen. Ich rufe zurück und sie meldet sich ungewohnt schnell. Die Shipping-Company benötigt eine Kopie meines Passes und meines Residence-Visums. Ansonsten bleibt der Container in Jebel Ali.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir stehen jetzt ein Laptop und das neue Netbook zur Verfügung. Email schicken, diverse Programme downloaden. Ich beisse mir die Zähne aus und scheitere kläglich beim Versuch, Outlook-Adressdateien zu übertragen. Schon bald ist Mittag. Nach einer Dusche hole ich mir in der Flughafenhalle Kaffee und ein Sandwich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück ins Zimmer und weiter im Takt. Das Handy klingelt. Es ist Peter Lembach, der sich zwischen zwei Anästhesien nach meinem/unserem Befinden erkundigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später klingelts erneut. Es ist einer der libanesischen Zwillinge, denen wir den Prado verkauft haben. Die beiden haben einen weiteren Schaden ausgemacht. Irgendwo am Dach. Das sagt mir nun wirklich nichts. Doch Rami, so heisst der Hartnäckige, lässt nicht locker. Er will die Reparaturkosten (?) schätzen lassen und verlangt eine adäquate &lt;em&gt;Compensation&lt;/em&gt; von mir. Das soll wohl ein Witz sein?! Welchen Schaden, was für eine Reparatur, wieso &lt;em&gt;Compensation&lt;/em&gt;...? Ich mache ihm klar, dass ich nun wirklich keine Zeit für solche Spielchen hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„The deal is closed!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Offenbar nicht für ihn. Er redet unaufhörlich, ich komme kaum zu Wort. Irgendwann wird es mir zu bunt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„I have no time for this. Thank you and good bye!”&lt;/em&gt; Ich unterbreche das Gespräch abrupt. Nach einer Minute klingelt es wieder. Nie wieder werde ich einem Libanesen ein Auto verkaufen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 20.35 Uhr fährt der Bus, der uns zur Abflughalle bringt. Die Luft ist lau, das Blau des Himmels von feinen Schleierwolken durchzogen. Noch immer ist es hell. Ich geniesse den &lt;em&gt;Walkaround &lt;/em&gt;um den A330 mit der Immatrikulation A6-EYQ. Ein solch milder Abend macht Lust auf Europa, und die libanesischen Autokäufer erleichtern den Abschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir zum Start rollen fällt dem Copi und mir auf, dass sich eine unserer Radbremsen übermässig erhitzt. Bei der Piste 18 angelangt, steht die Anzeige bei 285 Grad, Tendenz steigend. Die Limite für den Start beträgt 300 Grad. Wir schalten den &lt;em&gt;Brake Fan&lt;/em&gt; ein. Das reduziert zwar die aktuellen Temperaturen, doch das eingeschaltete Gebläse hat zur Folge, dass die Fühler zu tiefe Werte anzeigen und deshalb die zulässige Limite für den Start niedriger liegt, nämlich bei 150 Grad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir beschliessen, das Fahrwerk nach dem Abheben nicht gleich einzuziehen. Wie erwartet erhitzt sich die Bremse Nummer 3 auch beim Start deutlich mehr als die anderen. Etwas stimmt hier nicht. Wir lassen die Bremsen drei Minuten von der Umgebungsluft abkühlen. Erst dann verschwinden Räder und Fahrgestell im Flugzeugrumpf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der restliche Flug verläuft ruhig. Ich fühle mich überhaupt nicht müde. Nachdem ich nach der Landung den beiden Triebwerke den Sprit abgedreht habe, schaue ich mich noch einmal im Cockpit um. Dann steige ich mit der übrigen Besatzung in den Bus, der uns zum Terminal bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Stunden später bereits stopfe ich Hemden, Kravatten, Achselpatten, Jackets, Hosen und Hut in eine grosse Kartonbox in der Uniformierung. Die Dame setzt einen Haken hinter das entsprechende Feld meines &lt;em&gt;Exit Clearance Forms&lt;/em&gt;. Damit ist für mich das Kapitel Uniform bei dieser Firma endgültig erledigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-GcitjqJCbfg/Tfc30k-JB1I/AAAAAAAACHk/QvZxmxzWnpM/s1600/12062011420.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618020436585023314" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-GcitjqJCbfg/Tfc30k-JB1I/AAAAAAAACHk/QvZxmxzWnpM/s320/12062011420.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oZhpy4DL8OQ/Tfc31F5nNII/AAAAAAAACH0/9Gi4tvMh8A8/s1600/14062011426.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618020445424399490" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-oZhpy4DL8OQ/Tfc31F5nNII/AAAAAAAACH0/9Gi4tvMh8A8/s320/14062011426.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xKdgIMDmBMg/Tfc308Jce7I/AAAAAAAACHs/IfwMDp38eWA/s1600/14062011425.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618020442806451122" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-xKdgIMDmBMg/Tfc308Jce7I/AAAAAAAACHs/IfwMDp38eWA/s320/14062011425.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2325517357680859938?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2325517357680859938/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2325517357680859938' title='13 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2325517357680859938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2325517357680859938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/montag-13-juni-2011-noch-5-tage.html' title='Montag, 13. Juni 2011 – noch 5 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-GcitjqJCbfg/Tfc30k-JB1I/AAAAAAAACHk/QvZxmxzWnpM/s72-c/12062011420.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2529485598098506006</id><published>2011-06-13T12:17:00.004+04:00</published><updated>2011-06-13T12:26:35.497+04:00</updated><title type='text'>Sonntag, 12. Juni 2011 – noch 6 Tage</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist er nun unwiderruflich: mein letzter Flug im Etihad-Cockpit! Reporting time 11.25 Uhr. Mein Handy piepst um 0900 Uhr.&lt;br /&gt;Das Taxi bringt mich an den Flughafen. Franziska ist anderweitig beschäftigt, kann mich nicht fahren. Sie muss mit Nina zum Zahnarzt und hat ausserdem noch einige Dinge an der Deutschen Schule zu erledigen.&lt;br /&gt;Ich bin früh dran. Mit Absicht. Lasse die Eindrücke auf mich wirken. Der Planungsraum wirkt zu dieser Tageszeit wie ausgestorben. Computer-Update wie schon so viele Male zuvor. Ich fische die Flugunterlagen aus dem entsprechenen Fach, als wärs ein Tag wie jeder andere. Ein algerischer Copi, eine Cabin Managerin aus Rumänien. Sie wissen nichts von meinem Letztflug. Das ist gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unmittelbar nach der Flugplanung erhalte ich einen Anruf vom Staff Travel. Unser Rückflug in die Schweiz bereitet Kopfzerbrechen. Für den sogenannten Repatriation-Flug sind pro Passagier 60kg Gepäck erlaubt. Da wir über Frankfurt reisen, muss Etihad für die entsprechenden Kosten auf der zweiten Etappe nach Zürich aufkommen. Der Kollege am anderen Ende der Leitung meint, dass dies ausschliesslich auf einem Lufthansa-Flug möglich sei, nicht aber, wenn wir SWISS fliegen würden. Er bittet mich, auf den Nachtflug ex Abu Dhabi zu wechseln, damit wir bessere Verbindungen ab Frankfurt hätten.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Please, don’t give me a hard time for my very last day…!”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Ob wir via Istanbul fliegen möchten. Nein, wollen wir nicht. Meine Zeit ist knapp, ich muss jetzt nach Frankfurt. &lt;em&gt;Last mission&lt;/em&gt;. Er möge doch die Sache noch einmal prüfen, bitte ich ihn. Dann ist das Gespräch beendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich mich nach Europa absetze, wechseln Franziska und Nina ein weiteres Mal ihr Domizil. Da bei Hirschhäusers diese Woche ebenfalls die Umzugstruppe aufmarschiert, dislozieren die beiden ins Vision-Hotel. Eine Fahrt alleine wird wohl nicht genügen, um sämtliche Koffer und Taschen zu verschieben. Desirée bietet einmal mehr grosszügig ihre Hilfe an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein junger Copi reist mit uns nach Frankfurt. Er steht am Ende seiner Ausbildung und freut sich auf seinen ersten Etihad-Einsatz. In einer Woche wird er sich zum ersten Mal in Uniform am Airport melden. Der eine geht, ein anderer kommt. Ich habe ihn eingeladen, Start und Landung im Cockpit zu verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter macht keine Zicken. Sonne, nur wenige Wolken. Eine hundsgewöhnliche Landung. Wir rollen zum Standplatz V122. Der Bus bringt uns ins Hotel Sheraton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zimmer fahre ich den Laptop hoch. Skypen mit Tim, der gerade vom Greenfield Festival in Interlaken zurückgekehrt ist. Die Stimmung war gut, das Wetter lausig, meint er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann schlendere ich durch die Flughafenhalle. Allein, geniesse die Musse. Im Selbstbedieungslokal esse ich Randensalat und Currywurst. Rot auf beiden Tellern. Dazu lese ich in der neusten Ausgabe der &lt;em&gt;Zeit&lt;/em&gt;, wie Kachelmann mit dem Boulevard abrechnet. Anschliessend kaufe ich in einem der zahlreichen Flughafenshops ein günstiges Netbook, das mir zukünftig den Zugang zum &lt;em&gt;world wide web&lt;/em&gt; garantieren soll. In zwei Tagen werde ich meinen Etihad-Laptop abgeben müssen. Um 2200 Uhr bin ich zurück im Zimmer. Das Netbook lässt mir keine Ruhe. Es ist 0200 Uhr, als ich das Licht lösche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-V3PPUlG0hCM/TfXHuspfVnI/AAAAAAAACHc/OphqnJEOJBs/s1600/12062011422.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617615715287651954" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-V3PPUlG0hCM/TfXHuspfVnI/AAAAAAAACHc/OphqnJEOJBs/s320/12062011422.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mSqMXZs3dFk/TfXHuJtgHAI/AAAAAAAACHU/U8YB3Um2BKg/s1600/12062011418.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617615705909238786" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-mSqMXZs3dFk/TfXHuJtgHAI/AAAAAAAACHU/U8YB3Um2BKg/s320/12062011418.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-m_2PLTkQT8Q/TfXHtaPZH6I/AAAAAAAACHM/loUDRbnaw68/s1600/12062011417.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617615693166485410" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-m_2PLTkQT8Q/TfXHtaPZH6I/AAAAAAAACHM/loUDRbnaw68/s320/12062011417.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YZRjvNXO6OI/TfXHtTC8jSI/AAAAAAAACHE/cv5HzGqnQew/s1600/12062011415.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617615691235233058" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-YZRjvNXO6OI/TfXHtTC8jSI/AAAAAAAACHE/cv5HzGqnQew/s320/12062011415.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2529485598098506006?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2529485598098506006/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2529485598098506006' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2529485598098506006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2529485598098506006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/sonntag-12-juni-2011-noch-6-tage.html' title='Sonntag, 12. Juni 2011 – noch 6 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-V3PPUlG0hCM/TfXHuspfVnI/AAAAAAAACHc/OphqnJEOJBs/s72-c/12062011422.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-811132626285147628</id><published>2011-06-12T09:13:00.008+04:00</published><updated>2011-06-12T09:28:53.947+04:00</updated><title type='text'>Samstag, 11. Juni 2011 – noch 7 Tage</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska und ich verlassen das Haus um 1000 Uhr. Zuerst gehts zur Autovermietung, wo wir einen Toyota Camry ausfassen. Dann fährt Franziska an die Delma-Street, um einer potentiellen Käuferin die Vorhänge in Lindas Zimmer zu zeigen. Wenige Minuten später wechseln die rosa Stoffbahnen für 500 Dirham die Besitzerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mich auf zur HSBC. Noch ist nicht klar, was nach der Abreise aus unseren Konti wird. Was immer verändert oder gekündigt werden will, ruft nach komplizierter Administration und braucht viel Zeit. Zwei Tage mindestens.&lt;br /&gt;Nachdem ich zwei Formulare unterschrieben habe (wofür denn nun schon wieder...?), mache ich mich auf den Weg zum Kommunikations-Monopolisten Etisalat. Unser Festnetzanschluss sowie die Internetverbindung müssen gekündigt werden. Die Dame am Schalter fragt:&lt;br /&gt;„When do you want to cancel the Internet-connection? “&lt;br /&gt;“Tomorrow morning”, entgegne ich achselzuckend.&lt;br /&gt;Worauf sie meint: „Then you have to come back tomorrow morning.“&lt;br /&gt;Aber wieso denn? Wieso kann ich nicht heute den entsprechenden Auftrag erteilen? Schliesslich geht es doch. Aber erst, nachdem uns eine weitere Etisalat-Mitarbeiterin zu Hilfe gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes fahre ich zu Carrefour, wo ich einen neuen Koffer kaufen will. Die Aeropers-Offerte habe ich leider verpasst, also muss Ersatz aus dem französischen Einzelhandel genügen. Wer nach fünf Jahren im Ausland in die Heimat reist, hat nie genügend Kofferkapazität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur selben Zeit macht sich Franziska auf die Suche nach dem Büro jener Behörde, die sich um die städtischen Gasrechnungen kümmert. Unsere Wohnung verfügte über einen zentralen Gasanschluss für den Kochherd. Beim Einzug mussten wir ein Depot von 300 Dirham bezahlen. Jetzt warten wir auf die Endabrechnung. Das Büro ist ausnehmend klein. Vollgestopft mit Ordnern und Dokumenten, in denen fein säuberlich der Gasverbrauch der ganzen Stadt festgehalten ist. Die beiden Beamten von Shield Gas Systems stehen stramm, als Franziska auf den Auslöser drückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späteren Nachmittag bringe ich den Volvo in die Werkstatt. Noch immer ist die vor zehn Tagen in Schweden georderte Heckscheibe nicht eingetroffen. Die Zeit wird langsam knapp, eigentlich sollte der Skandinavier schon längst auf dem Weg in die Schweiz sein. Morgen, meint der zuständige Disponent, sollte das Teil eintreffen. Immer diese leeren Versprechungen. Ich lasse den Wagen in der Werkstatt, damit genügend Zeit für einen Service und den Austausch der Scheibe bleibt. Am Dienstag Morgen will ich den Wagen abholen. Direkt nach meiner Landung aus Frankfurt. Ach ja – morgen Sonntag gehts auf meinen allerletzen Etihad-Flug. Destination Frankfurt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 1800 Uhr Squash mit Russell, einem Kapitänskollegen aus Australien. Zum ersten Mal begegnet bin ich ihm, als er mir vor drei Jahren den damals neu eingeführten Englischtest für Piloten abnahm. Dann verstärkte er das Flight Safety Büro. Ein erfahrener Investigator, vormals für die australische Flugsicherheitsbehörde CASA (Civil Aviation Safety Authority) tätig. Ich habe viel von ihm gelernt. Nicht zuletzt auch im Squashcourt. Russ ist ein ausgezeichneter Spieler mit einer herausragenden Technik. Die Nummer zwei unseres Teams. Auch er hat bei Etihad gekündigt und wird im September zum CASA – und zu seiner Familie – zurückkehren. Seine Frau und die beiden Töchter wollten nie nach Abu Dhabi ziehen und blieben in im Haus in Canberra.&lt;br /&gt;Nach der Dusche hängen wir uns an die Bar im &lt;em&gt;Coopers. &lt;/em&gt;Ein Pub etwas ausserhalb der Stadt. Viel dunkles Holz, diverse Biersorten, ausgezeichnete Fish and Chips. Irgendwie müssen wir ja die verbrannten Kalorien wieder reinholen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-o8LGNh4QRR8/TfRLLaCvsHI/AAAAAAAACG8/KVBDRANENOU/s1600/11062011137.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617197294579331186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-o8LGNh4QRR8/TfRLLaCvsHI/AAAAAAAACG8/KVBDRANENOU/s320/11062011137.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Gasverwaltung" von Abu Dhabi&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-811132626285147628?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/811132626285147628/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=811132626285147628' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/811132626285147628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/811132626285147628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/samstag-11-juni-2011-noch-7-tage.html' title='Samstag, 11. Juni 2011 – noch 7 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-o8LGNh4QRR8/TfRLLaCvsHI/AAAAAAAACG8/KVBDRANENOU/s72-c/11062011137.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7730097349123220177</id><published>2011-06-11T16:46:00.002+04:00</published><updated>2011-06-11T16:53:03.445+04:00</updated><title type='text'>Freitag, 10. Juni - noch 8 Tage</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Hier die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schlafen aus, kraxeln erst um halb Zehn aus den Federn. Lissy und Nina haben gestern Abend in der Hirschhäuser-Mansion zur Abschiedsparty geladen. Etwa 70 Jugendliche verwandelten das Haus für einige Stunden in einen Musik- und Tanztempel. Uns Erwachsenen blieb lediglich das Wohnzimmer. Jetzt schlafen die Mädchen noch, zusammen mit vier Freundinnen, die ebenfalls hier genächtigt haben. Wo stecken wohl die Jungs...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgiebiges Frühstück mit Jörg und Desirée. Gemütlich, ohne Stress. Anschliessend kurzer Blick in die elektronische Post. Unter anderem ein Mail von der SWISS, mit Angaben zu meiner Resozialisierung. Wenn ich den Plan richtig lese, geht’s nach Theorie und Simulator am 20. Juli auf den ersten Flug; Destination New York. Eben fällt mir ein, dass mein Crew US-Visum Anfang Juni abläuft. Muss ich unbedingt noch überprüfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Skype mit Linda. Das erste Heimweh hat sich gelegt.Sie hat sich im Kinderhotel gut eingelebt und es scheint ihr zu gefallen. Zusammen mit zwei anderen jungen Frauen teilt sie sich die Betreuung des Kinderclubs. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag fahren Franziska und ich an die Delma-Street, wo noch immer einige Utensilien herumliegen. Wir laden die Security und die Reinigungsequippe ein, jene Dinge mitzunehmen, die sie mögen und die sie brauchen können. Wie vereinbart kommt ein Käufer aus Dubai, um den Geschirrspüler abzuholen. Dann ein Ägypter, der Lindas Bett erstanden hat. Morgen will sch eine Chilenin aus dem zweiten Stock die Vorhänge anschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska wandert unentwegt durch die Wohnung und sortiert. Wir haben ständig das Gefühl, den Containerleuten wichtige Dinge mitgegeben zu haben, die wir für die Abschlussarbeiten und die Ausreise benötigen. Wo sind unsere Pässe? Meine Etihad-Unterlagen? Unsere Sorge scheint unbegründet. Zumindest bis zu diesem Moment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich setze mich in den Volvo. Um 1700 Uhr habe ich eine Squash-Stunde mit dem Coach aus Pakistan vereinbart. Er jagt mich durch den Court. So weit nichts Neues. Immerhin mache ich auch vereinzelte Schweissspuren auf seinem T-Shirt aus. Es tut gut, den Frust des gestrigen Tages an die Wand zu knallen! Nach einer Stunde bin ich ausgelaugt. Triefend, mit schwerem Atem, erhole ich mich neben dem Court.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska und ich treffen beinahe gleichzeitig im Mangrove Village ein. Die Hirschhäusers sind zum Nachtessen eingeladen. Unsereins bleibt zuhause. Franziska kocht mit Lissy, Nina und Laurence, einer Schulfreundin der beiden Mädchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 2300 Uhr kommen Desirée und Jörg zurück. Welcome home! Noch immer stehen viel zuviele Weinflaschen in den Gestellen. Ein Export in die Schweiz oder nach Qatar steht ausser Frage. Die Zeit wird knapp, wo ist der Korkenzieher...?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7730097349123220177?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7730097349123220177/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7730097349123220177' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7730097349123220177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7730097349123220177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/freitag-10-juni-noch-8-tage.html' title='Freitag, 10. Juni - noch 8 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7751449154062015582</id><published>2011-06-10T21:27:00.010+04:00</published><updated>2011-06-10T22:30:43.074+04:00</updated><title type='text'>Donnerstag, 9. Juni - noch 9 Tage</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Liebe WüstenspurenleserInnen: Der Countdown hat begonnen! Noch wenige Tage bis zu unserer Abreise aus den UAE. Ab heute schildere ich die letzten Eindrücke stichwortartig im Tagebuchformat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Umzugstag. Die Männer der Speditionsfirma haben bereits gestern und vorgestern Möbel auseinandergeschraubt und in schützenden Karton verpackt. Was nicht in den Container kommt wird verkauft, den Männern von der Security oder vom hausinternen Reinigungsdienst geschenkt oder entsorgt. Unsere Wohnung an der Delma-Street leert sich mit jeder Stunde mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits gestern sind wir zu Jörg und Desirée Hirschhäuser im Mangrove Village gezogen. Sie offerieren uns zwei leer stehende Zimmer. Ihr Haus ist riesig, zwei der drei Kinder leben bereits in Europa. Es ist genügend Platz vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tag beginnt schlecht. Am Vormittag will ich bei einer Filiale der Mashreq-Bank den Restbetrag meiner Kreditkartenabrechnung auszahlen lassen. Hoffnungslos! Die Karte ist bereits annulliert. Mein Auftritt endet damit, dass ich mich vor den Augen der wartenden Kunden mit dem indischen Schalterchef um 135 Dirham streite. Irgendwann wird es mir zu bunt. Wütend stapfe ich aus der Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittag, 1430 Uhr, Traffic Departement: Treffpunkt mit den libanesischen Zwillingen, die unseren Prado kaufen. Zuerst muss der Wagen durch die technische Kontrolle, die Wartezeiten sind erstaunlich kurz. Nach 40 Minuten erhalten wir die schriftliche Bestätigung: &lt;em&gt;Passed&lt;/em&gt; – Bestanden. Der Automat spuckt einen Zettel mit der Nummer 511 aus. Unsere Sequenz für den Schalter, an dem die Papiere umgeschrieben werden. Im Moment ist gerade die Nummer 412 dran. Fünf Schalter sind geöffnet. Geduld ist gefragt.&lt;br /&gt;Die beiden Käufer nutzen die Wartezeit geschickt und rollen die Preisverhandlungen neu auf. Wir haben uns auf einen Verkaufspreis von 70'000 Dirham geeinigt, eine Anzahlung von 5000 Dirham habe ich bereits eingesackt. Jetzt meinen die beiden, einen neuen Kratzer an der linken hinteren Türe entdeckt zu haben. Ausserdem wäre der Stoffbezug an der Wagendecke in schlechtem Zustand. Was ich denn in den vergangenen drei Tagen mit dem Auto angestellt hätte, wollen sie wissen. Sie verlangen eine Preisreduktion von 500 Dirham. Ich weigere mich standhaft. Ein Tellensohn im Mittleren Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde später. Bald ist unsere Nummer an der Reihe. Wir verhandeln noch immer. Ich mache klar, dass ich mich erst nach der Aushändigung des Geldes mit ihnen an den Schalter setzen würde. Cash! Jetzt wird die 511 ausgerufen. Der eine der beiden Brüder setzt sich zur Dame an den Schalter. Der andere drückt mir ein dickes Bündel Geldscheine in die Hand. Ich beginne, zu zählen. Langsam und ungeschickt. Ich bin Pilot, nicht Banker. Die Araberin am Schalter wird ungeduldig. Die Zwillinge auch. Es fehlen 500 Dirham. Ich beharre auf meinem Geld, gewähre aber einen Abschlag von 200 Dirham. Bin eben ein schlechter Geschäftsmann. Zähneknirschend klaubt der Kollege die drei Hunderter aus dem Geldsäckel. Wir geben beide nach, können aber unser Gesicht wahren. Masha Allah!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Überraschung folgt sogleich: Bevor der Wagen an die Käufer überschrieben werden kann, muss ich unsere ausstehenden Bussen begleichen. Franziska hat vor drei Wochen den Prado so unglücklich am Strassenrand parkiert, dass ihn die Polizei kurzerhand abschleppen liess. Eine Busse, die nun Probleme bereitet, denn wir können sie nicht an diesem Schalter begleichen. Die Dame schickt uns an eine etwa zehn Autominuten entfernte Polizeistation. Dort ziehen wir den nächsten Zettel, müssen allerdings nur eine Viertelstunde warten. Der Polizeibeamte wirft einen kritischen Blick in mein (Franziskas!?) Bussenregister. 350 Dirham für einen &lt;em&gt;Double turn&lt;/em&gt;. Noch nie gehört, keine Ahnung, was das ist. Diskutieren ist zwecklos. Ausserdem wartet Franziska an der Delma-Street auf mich. Ich bezahle. Dann schickt uns der Uniformierte an einen anderen Schalter zur Begleichung der Abschleppkosten. Allerdings nicht im selben Gebäude! Raus ins brütende Auto. Nach drei Minuten Fahrt sind wir dort. Ich blättere 150 Dirham auf die Theke, dann meint der Schalterbeamte, wir sollen noch einmal an den Bussenschalter von vorhin zurück. Dort knöpft mir der selbe Polizist von eben gerade noch einmal 400 Dirham ab! Wofür denn, um Himmelswillen und wieso nicht gleich beim ersten Mal..? 200 für eine Geschwindigkeitsübertretung und 200 Bussgeld für Franziskas Parkier-Malheur. Ich verfluche die emiratische Polizei, die emiratischen Strassen, die immer besetzten emiratischen Parkplätze und die emiratischen Verkehrsregeln. Dann lege ich vier Hunderter auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eilige Fahrt zurück zum Traffic Departement. An den selben Schalter, zur selben Dame. Sie vergnügt sich gerade mit ihrem Handy. Wir warten, reklamieren wäre unverzeihlich. Nach zehn Minuten ist das Gespräch beendet. Jetzt wird erst einmal in Ruhe das Kopftuch neu drapiert. Dann blickt sie uns mit unschuldigem Blick an. Endlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Viertelstunde gehört der Prado nicht mehr uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der eine der beiden Libanesen fährt mich an die Delma-Street, wo Franziska in einer leeren Wohnung wartet. Die Umzugstruppe verstaut gerade die letzten Boxen im Möbelwagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind unter Zeitdruck, denn die Katze muss in spätestens einer halben Stunde in der Tierklinik sein, wo wir für sie eine Unterkunft bestellt haben. Kater Bart kommt mit uns in die Schweiz, fliegt aber erst am 20. Juni. Bis dann muss er ins Katzenhotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meinerseits will unbedingt den reservierten Mietwagen abholen. Ich schnappe mir ein Taxi und nach wenigen Minuten stehe ich vor der Autovermietung, wo ich feststellen muss, dass mein Fahrausweis (für die Deutschen: Führerschein) fehlt! Nein bitte nicht! Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Traffic Departement oder Libanese. Während ich frustriert nach Hause stapfe (42 Grad), rufe ich den Käufer unseres Prados an. Er weiss von nichts, verspricht zu suchen und zurückzurufen. Franziska meldet sich aus der Tierklinik um mitzuteilen, dass der Käufer unseres Kochherds an der Delma-Street vor verschlossener Tür stünde. Ok, ich beeile mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zehn Minuten dreht mein Schlüssel im Schloss. Doch der Kochherd-Käufer und sein kräftiger Helfer sind ohne Werkzeug gekommen. Der Herd ist am Strom und an der Gasleitung angeschlossen. Ich rufe die Security und frage nach einem Schraubenzieher. Leider nein. Die Maintenance-Truppe ist ausser Haus. Also Hauptsicherung raus, damit die beiden mit ihrem Sackmesser das Stromkabel kappen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 1830 Uhr sitze ich endlich in einem Taxi, das mich ins Mangrove Village fährt. Ich bin geschafft! Mich plagen Hunger und Durst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2000 Uhr: Nach einer langen Dusche stossen wir mit Desirée und Jörg an! Was für ein Tag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TZ8UXJP4Oes/TfJUTkE0QTI/AAAAAAAACF8/2LY5AZAibLE/s1600/08062011391.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644380362555698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-TZ8UXJP4Oes/TfJUTkE0QTI/AAAAAAAACF8/2LY5AZAibLE/s320/08062011391.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4y8QA5DD1BI/TfJUUrDs6LI/AAAAAAAACGU/PlgMjpRwiJY/s1600/Auszug%2BDelma%2B005.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644399416797362" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-4y8QA5DD1BI/TfJUUrDs6LI/AAAAAAAACGU/PlgMjpRwiJY/s320/Auszug%2BDelma%2B005.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Es7BeQll_Nc/TfJUUYU9g9I/AAAAAAAACGM/N7a6zIHSLt4/s1600/Auszug%2BDelma%2B003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644394388915154" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-Es7BeQll_Nc/TfJUUYU9g9I/AAAAAAAACGM/N7a6zIHSLt4/s320/Auszug%2BDelma%2B003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-O6TpCchF5po/TfJUT3gH4YI/AAAAAAAACGE/qgRGI3x8eA4/s1600/09072010120.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-q-fqCHkZ_3o/TfJUlV4H_tI/AAAAAAAACGc/7Z-Swzx2whM/s1600/Auszug%2BDelma%2B006.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644685788872402" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-q-fqCHkZ_3o/TfJUlV4H_tI/AAAAAAAACGc/7Z-Swzx2whM/s320/Auszug%2BDelma%2B006.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yNNTs3nASsk/TfJUllMcc7I/AAAAAAAACGk/kg_gA837gBE/s1600/Auszug%2BDelma%2B009.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644689900630962" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-yNNTs3nASsk/TfJUllMcc7I/AAAAAAAACGk/kg_gA837gBE/s320/Auszug%2BDelma%2B009.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ViogC2hok8Y/TfJUl_Db6iI/AAAAAAAACGs/Uj9Bga0sNq4/s1600/Auszug%2BDelma%2B014.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644696842168866" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-ViogC2hok8Y/TfJUl_Db6iI/AAAAAAAACGs/Uj9Bga0sNq4/s320/Auszug%2BDelma%2B014.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vV8Dh-Is0KA/TfJUmkEnw7I/AAAAAAAACG0/YkWEVJ5ILA8/s1600/Auszug%2BDelma%2B019.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616644706779251634" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-vV8Dh-Is0KA/TfJUmkEnw7I/AAAAAAAACG0/YkWEVJ5ILA8/s320/Auszug%2BDelma%2B019.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7751449154062015582?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7751449154062015582/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7751449154062015582' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7751449154062015582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7751449154062015582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/donnerstag-9-juni-noch-9-tage.html' title='Donnerstag, 9. Juni - noch 9 Tage'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-TZ8UXJP4Oes/TfJUTkE0QTI/AAAAAAAACF8/2LY5AZAibLE/s72-c/08062011391.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8424324177932600018</id><published>2011-06-08T08:13:00.015+04:00</published><updated>2011-06-08T13:49:41.619+04:00</updated><title type='text'>Vier Hüte</title><content type='html'>„Cheers! Salud! Prost!“&lt;br /&gt;Glas auf Glas, lautes Klirren, dann erlösen vier Männerarme und -hände durstige, von langem Flug ausgetrocknete Kehlen und führen den Gerstensaft mit elegantem Schwung an die richtige Körperstelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sitzen wir also zu viert. Die Cockpitcrew meines letzten Ultra Long Range-Fluges in Etihad-Diensten. Es war gleichzeitig auch meine letzte Landung mit dem A340-600. Wenn nicht für immer, dann mit Sicherheit für lange Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt hat mich angestrahlt. Ein Meer von funkelnden orangen und weissen Lichtern. Vor rund drei Stunden wars, als wir in sanftem Sinkflug durch dünne Wolkenschichten stiessen und die Anflugkarten von Melbourne sortierten. Zum besonderen Anlass wurde mir ein VOR-Approach auf die Piste 34 angeboten. Ich ging das Unpräzise mit grösster Präzision an. Im Bestreben, meinen Kollegen noch einmal schweizerisches Pilotenhandwerk dergestalt zu präsentieren, dass sie auch in Zukunft auf Schweizer Uhren, Schweizer Käse und ebensolche Schokolade setzen würden. Das Resultat war ansprechend. Trotz verschobener Anflugachse, trotz leichtem Seitenwind und trotz defekter Pistenmittellinienbeleuchtung. Sanft, und gut in der Länge. Beim Wein würde man in diesem Fall von einem runden Abgang sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sitzen wir, unweit unseres Crew Hotels, im &lt;em&gt;Irish Pub&lt;/em&gt; auf unbequemen Hockern. Auf einer kleinen Bühne in einer entfernten Ecke gibt ein entfesseltes Duo irische Folkmusik zum Besten. Die scharfen Banjoklänge erschweren die Unterhaltung. Es geht selten, ohne nachzufragen.&lt;br /&gt;Unser Quartett ist vielfältig. Ebenso wie die Biersorten, die wir trinken: Ein &lt;em&gt;Pironi (&lt;/em&gt;nicht zu verwechseln mit &lt;em&gt;Pirelli!&lt;/em&gt; Ist etwas ganz anderes&lt;em&gt;) &lt;/em&gt;für den Engländer, ein &lt;em&gt;Stella&lt;/em&gt; für den Spanier, ein &lt;em&gt;Pure Blonde&lt;/em&gt; (Wir sind immer noch beim Bier...) für den Belgier und ein &lt;em&gt;Cascade&lt;/em&gt; für den Schreiberling. Ob es Zufall ist, dass just an dem Tag ein spanischer Copi mittut, an dem Federer zum wiederholten Mal gegen Nadal das Endspiel in Roland Garros verliert? Wenn Paco, so heisst der Iberer, redet, habe ich das Gefühl, an einer Pressekonferenz von Rafa zu sitzen: &lt;em&gt;„Ai chäv a chaus in Balensia ....“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Jeder der drei Kollegen blickt auf eine interessante aviatische Vergangenheit zurück. Der Engländer Mark war bis zu seinem 37sten Altersjahr bei der Royal Air Force. Als Kampfpilot und Instruktor. Er flog insgesamt 3500 Stunden und begann auf dem Hawk. Dann folgte der Phantom und später wechselte Mark auf den Tornado. 1993 war er für drei Monate im Süden Italiens stationiert, von wo er wiederholt Einsätze in Bosnien absolvierte. Der Einstieg in die Zivilfliegerei erfolgte bei Virgin Atlantic. Nach einem Abstecher bei Emirates heuerte Mark vor zwei Jahren bei Etihad an. Wie die meisten Copis in der Hoffnung auf ein schnelles Upgrading.&lt;br /&gt;Auch Paco verdiente seine fliegerischen Sporen bei der Luftwaffe ab. In Spanien, wo fast immer die Sonne scheint, der Rioja fliesst und wo Nadal so erfolgreich auf Sand trainiert. Paco flog keine Kampfjets sondern Maschinen des Typs Canadair CL215T, mit denen er Hektoliterweise Wasser über brennenden spanischen Wäldern abliess.&lt;br /&gt;Dann ist da noch Piet, der belgische Kapitänskollege. Als er hört, dass ich dereinst in Swissair-Diensten stand und bald zur SWISS zurückkehre, runzelt er die Stirn. Nach einem kräftigen Schluck aus seinem beinahe leeren Glas wühlt er noch einmal kräftig in der Vergangenheit und berichtet von mindestens zwei Kollegen, die nach dem Swissair-Sabena Debakel und dem Verlust ihres Pilotenjobs Selbstmord begangen haben. Piet selber hat Glück gehabt. Vor zehn Jahren brach er mit Frau und zwei kleinen Kindern nach Italien auf. Zuerst flog er für Volare. Das Arbeitspensum war enorm. Piet erklärt, dass er vor lauter Fliegen kaum Zeit hatte, einen neuen Job zu suchen. Während er die italienischen Luftstrassen im Sturm eroberte, surfte seine Frau tagelang durchs Internet und suchte nach vakanten Pilotenstellen. Schliesslich landete die Familie in Sri Lanka. Fünf Jahre knüppelte (abgeleitet vom Hantieren am Steuerknüppel, hat jedoch in jüngster Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten mit dem im Volksmund besser bekannten &lt;em&gt;krüppeln&lt;/em&gt;...) der Belgier für Sri Lankan Airlines, bevor er eines schicksalhaften Tages in einem Hotel in Colombo einer Etihad-Cockpitbesatzung begegnete. Wenige Monate später streifte sich der Kapitän die Etihad-Uniform über. Er trägt sie auch heute noch – manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen fliegen wir zurück nach Abu Dhabi. Vier Piloten, vier Länder, vier Geschichten. An der Rückwand des Cockpits werden unsere vier Hüte hängen. Wie immer sauber ausgerichtet. An den beiden linken Haken die Kapitänshüte, links die Kopfbedeckungen der Kopiloten. Soviel Ordnung muss sein. Auch auf meinem letzten Etihad A340 Flug!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-G1vogD89UGM/Te73B0N744I/AAAAAAAACF0/8YQK6jhE_BQ/s1600/08062011386.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5615697395946611586" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-G1vogD89UGM/Te73B0N744I/AAAAAAAACF0/8YQK6jhE_BQ/s320/08062011386.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8424324177932600018?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8424324177932600018/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8424324177932600018' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8424324177932600018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8424324177932600018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/vier-hute.html' title='Vier Hüte'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-G1vogD89UGM/Te73B0N744I/AAAAAAAACF0/8YQK6jhE_BQ/s72-c/08062011386.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8955412768111163407</id><published>2011-06-03T10:03:00.016+04:00</published><updated>2011-06-03T10:48:33.833+04:00</updated><title type='text'>Pictures from a Graduation</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HVX6aiHm1hk/Teh5iBz7hqI/AAAAAAAACEU/rE6tpcUpj_g/s1600/Grad.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870561026082466" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-HVX6aiHm1hk/Teh5iBz7hqI/AAAAAAAACEU/rE6tpcUpj_g/s320/Grad.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mW-bkNb0fiY/Teh5iVS80KI/AAAAAAAACEc/IzbBg6PEk4I/s1600/Graduation%2BLinda%2B054.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870566256464034" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-mW-bkNb0fiY/Teh5iVS80KI/AAAAAAAACEc/IzbBg6PEk4I/s320/Graduation%2BLinda%2B054.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XFEOzXX-u4c/Teh5iuTPcyI/AAAAAAAACEk/ZlZ_WbEX0iU/s1600/Graduation%2BLinda%2B071.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870572968571682" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-XFEOzXX-u4c/Teh5iuTPcyI/AAAAAAAACEk/ZlZ_WbEX0iU/s320/Graduation%2BLinda%2B071.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9wQ9iIZe11M/Teh7swTvyWI/AAAAAAAACFs/eIbt2wyU0D0/s1600/Graduation%2BLinda%2B078.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613872944329509218" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-9wQ9iIZe11M/Teh7swTvyWI/AAAAAAAACFs/eIbt2wyU0D0/s320/Graduation%2BLinda%2B078.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-gtzthXv1mBA/Teh5jFIAZgI/AAAAAAAACEs/1wCo2bb38AU/s1600/Graduation%2BLinda%2B081.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870579095463426" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-gtzthXv1mBA/Teh5jFIAZgI/AAAAAAAACEs/1wCo2bb38AU/s320/Graduation%2BLinda%2B081.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ZSlOupFw1SM/Teh5jArWphI/AAAAAAAACEw/hjEd0E3MPmE/s1600/Graduation%2BLinda%2B090.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870577901544978" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-ZSlOupFw1SM/Teh5jArWphI/AAAAAAAACEw/hjEd0E3MPmE/s320/Graduation%2BLinda%2B090.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SoAV9J4zYi0/Teh5zLGdHSI/AAAAAAAACFE/geCWLnTEa1g/s1600/Graduation%2BLinda%2B108.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870855577476386" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-SoAV9J4zYi0/Teh5zLGdHSI/AAAAAAAACFE/geCWLnTEa1g/s320/Graduation%2BLinda%2B108.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GTaicdA3QJM/Teh5y4_EXLI/AAAAAAAACE8/cgPyZVPYWLk/s1600/Graduation%2BLinda%2B101.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870850714655922" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-GTaicdA3QJM/Teh5y4_EXLI/AAAAAAAACE8/cgPyZVPYWLk/s320/Graduation%2BLinda%2B101.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-t_CpknDHMm0/Teh5zeCkirI/AAAAAAAACFM/HmKbV4Qip6I/s1600/Graduation%2BLinda%2B114.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613870860661459634" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-t_CpknDHMm0/Teh5zeCkirI/AAAAAAAACFM/HmKbV4Qip6I/s320/Graduation%2BLinda%2B114.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-LEdp_ctL3BU/Teh6FV1WhiI/AAAAAAAACFc/aUYdNdVgfhk/s1600/Graduation%2BLinda%2B126.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613871167696176674" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-LEdp_ctL3BU/Teh6FV1WhiI/AAAAAAAACFc/aUYdNdVgfhk/s320/Graduation%2BLinda%2B126.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UVdZqdIcZD0/Teh6EzshWTI/AAAAAAAACFU/yg0nIBKx7nU/s1600/Graduation%2BLinda%2B123.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613871158532331826" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-UVdZqdIcZD0/Teh6EzshWTI/AAAAAAAACFU/yg0nIBKx7nU/s320/Graduation%2BLinda%2B123.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9YvftskEec0/Teh6Fpktv5I/AAAAAAAACFk/7IxW5CmOsdc/s1600/Graduation%2BLinda%2B142.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613871172995104658" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-9YvftskEec0/Teh6Fpktv5I/AAAAAAAACFk/7IxW5CmOsdc/s320/Graduation%2BLinda%2B142.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8955412768111163407?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8955412768111163407/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8955412768111163407' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8955412768111163407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8955412768111163407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/pictures-from-graduation.html' title='Pictures from a Graduation'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-HVX6aiHm1hk/Teh5iBz7hqI/AAAAAAAACEU/rE6tpcUpj_g/s72-c/Grad.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6634634169115599456</id><published>2011-06-01T16:08:00.012+04:00</published><updated>2011-06-01T16:56:56.854+04:00</updated><title type='text'>PPADD</title><content type='html'>Vielleicht sollte ich einmal von meinen Innereien schreiben. Nicht von den Därmen, sondern von meinem Gefühlsleben. Oder von Franziskas Freuden, von Lindas Ängsten oder Ninas Zweifeln. Diese Kombinationen sind willkürlich und wechseln stündlich. Es holpert und poltert in der Psyche. Die Herzen schmerzen, die Emotionen wallen, die Sinne flattern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht aber sollte ich ganz einfach aufhören, unseren langsamen Abschied auf diesem Kanal zu zelebrieren, und zukünftig meine oder unsere Hochs und Tiefs in den eigenen vier Wänden abhandeln. Das fällt mir manchmal schwer, denn schreiben tut gut. Es ist eine Wohltat, den Frust, die Freude oder das Wanken zwischen den beiden von der Seele in die Tastatur meines unvoreingenommenen und geduldigen Laptops zu hacken. Auch wenn es, wie schon so oft, nur fürs private Archiv ist. Denn beileibe nicht alle meine Ergüsse kann und will ich euch zumuten. Die einen sind zu uninteressant, zu launenhaft, zu fad oder ganz einfach zu privat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen Tagen rattern wir alle den Berg der Emotionen rauf und runter. Noch zwei Abende, dann wird Linda mit gepackten Koffern am Flughafen stehen. Ein Schulabschluss in der Schweiz geht in der Regel mit Veränderungen einher. Doch normalerweise verlassen nicht gleich sämtliche Freunde und Klassenkameradinnen innert Wochenfrist die Stadt, um sich in alle Ecken dieser Welt abzusetzen. Anders in den Emiraten: Das Ende der High School heisst hierzulande unwiderruflich, sich für lange Zeit – wenn nicht gar für immer – von lieb gewonnenen Weggefährten zu trennen. Dementsprechend verbringt die Tochter ihre letzten Tage in Abu Dhabi mit Freundinnen aus der Schule. Und natürlich mit ihrem Freund Neemo, den sie, wie so viele(s) andere, nicht im Handgepäck mit in die Schweiz nehmen kann. Die beiden zählen die Stunden rückwärts. Ähnlich wie beim Countdown eines Raketenstarts.&lt;br /&gt;Noch zwei Abende. Morgen, am 2. Juni, findet die &lt;em&gt;Graduation&lt;/em&gt; statt. In den traditionell grünen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ACS-gowns&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;caps&lt;/span&gt; werden die &lt;em&gt;Seniors&lt;/em&gt; ihre High School Diplome entgegennehmen. Anschliessend wird ausgiebig getafelt. Später geht die Feier weiter, allerdings ohne die zugewandten Orte. Am Hafen wartet ein Schiff auf die frisch Diplomierten.&lt;br /&gt;Bereits 24 Stunden später – es mögen auch einige weniger sein – fliegt Linda in die Schweiz. Damit endet ihre Zeit in Abu Dhabi nach knapp fünf Jahren. Die Löschung ihres &lt;em&gt;Residence-Visums&lt;/em&gt; hat mich heute vier Stunden Zeit, eine Fahrt an den Flughafen, zwei Fahrten zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Immigration Departement&lt;/span&gt;, viel Ärger und noch mehr Schweiss gekostet. Kunststück bei 45 Grad Celsius.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es rumpelt im Magen. Am Abend von Lindas Abflug nach Genf organisieren Franziska und ich, zusammen mit den Hirschhäusers, die im Sommer nach Doha ziehen, eine Abschiedsfeier für Freunde und Kollegen. Das lenkt ein bisschen ab und erlaubt ungefragten, unlimitierten Alkoholkonsum. Der Anlass hindert uns aber auch daran, die Tochter an den Flughafen zu begleiten. Vielleicht ist es auch besser so. Vorerst gehts ja erst in die Schweiz. Ernst gilt es dann Ende August, wenn das Bündel für Vancouver gepackt wird. Bis dahin rattern wir noch mehrmals über die Achterbahn der Gefühle. Jede Steigung setzt mir mehr zu. Offenbar augenscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Hey Dieter, what’s wrong with you&lt;/em&gt;?“, wurde ich kürzlich von einem Kollegen angesprochen.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„I’m allright“,&lt;/em&gt; lüge ich, um einen Atemzug später zu gestehen &lt;em&gt;„...or maybe it’s the beginning of my PPADD – my Pre-Post Abu Dhabi Depression…“&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6634634169115599456?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6634634169115599456/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6634634169115599456' title='10 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6634634169115599456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6634634169115599456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/06/ppadd.html' title='PPADD'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8100238996345161822</id><published>2011-05-23T17:50:00.017+04:00</published><updated>2011-05-23T20:37:40.702+04:00</updated><title type='text'>Lastflight</title><content type='html'>Ein Fliegerleben ist gespickt mit Anekdoten. Mit kleinen, grossen, lustigen, traurigen. Es gibt oberflächliche und unvergessliche Episoden, wahre und unwahre. Solche, die unter die Haut gehen, andere, die an der frisch gereinigten Uniformjacke abperlen. Geschichten im Inland wie im Ausland. Im Cockpit, im Galley oder im Crewbunk. In grossen und in niedrigen Flughöhen. Solche, die Mann oder Frau freudig und voller Stolz erzählen, und andere, die sie lieber für sich behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden ein Müsterchen aus der immerlustigen Welt der Einsatzplanung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Juni ist mein letzter Monat bei Etihad. Eigentlich ist es nur ein halber, denn am 16ten beginnen meine Ferien. Damit verbleiben mir zwei Flugwochen. Im kürzlich eingeführten &lt;em&gt;PBS&lt;/em&gt; (Preferential Bidding System) habe ich einen Freiwunsch platziert: vom zweiten bis am fünften Juni. Man solls ja nicht übertreiben und zuviel verlangen. Mit diesem Block würde ich Lindas &lt;em&gt;Graduation&lt;/em&gt;-Feier und unsere, mit Hirschhäusers umsichtig eingefädelte, &lt;em&gt;Farewell&lt;/em&gt;-Party abdecken.&lt;br /&gt;Die Idee eines PBS ist – wie der Name unmissverständlich belegt – individuelle Präferenzen und Einsatzwünsche der Crewmitglieder zu befriedigen. Nun, die praktische Umsetzung des Vorhabens gelingt nicht immer; wir wissen um die überhöhten Erwartungen, die mit dem besagten Verb verknüpft werden; auch in anderen Lebensbereichen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank meiner Flight Safety-Funktion geniesse ich erweiterten Zugang zum Planungssystem. Gestern habe ich, ganz spontan, einen Blick auf den aktuellen Stand der Dinge geworfen. Ein bisschen staunen musste ich schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Juniplan beginnt mit einem Flug nach Sydney: akkurat vom zweiten bis am fünften! Bingo! Ihr erinnert euch an meinen, weiter oben erwähnten, Freiwunsch. Am siebten steht eine London-Rotation an, und als krönender Höhepunkt – der allerletzte Etihad-Flug meiner Karriere – hat mir irgendein innovativer Kreativkopf den jährlichen Linecheck geplant! Zur Abwechslung nach London, denn da war ich ja schon lange nicht mehr. Warum auch nicht ein kleiner Prüfungsflug zum Abschluss von fünf amüsanten Flugjahren? Mal sehen, was der Eppler alles in der Wüste gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dann doch, nach kurzem Reflektieren, der verantwortlichen Planerin und dem Chefpiloten eine Mailinfo geschickt. Sie mögen doch bitte...&lt;br /&gt;Erfreulicherweise kam die Antwort postwendend. Und gab zu verhaltenem Optimismus Anlass. Heute war der Sydney-Flug verschwunden und durch Freitage ersetzt. Grosses Aufatmen und herzlichen Dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch mein Linecheck wurde gestrichen; allerdings nur für mich. Der Checkpilot kommt trotzdem mit und schaut ausschliesslich dem Copi ein bisschen auf die zittrigen Finger. So einfach lässt er sich nicht abschütteln. Er spekuliert wohl auf einen Gratisdrink.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8100238996345161822?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8100238996345161822/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8100238996345161822' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8100238996345161822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8100238996345161822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/lastflight.html' title='Lastflight'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7535331791056985012</id><published>2011-05-21T21:02:00.012+04:00</published><updated>2011-05-21T21:38:45.596+04:00</updated><title type='text'>Eingeschlossen</title><content type='html'>Heute, exakt heute vor fünf Jahren, war mein erster Arbeitstag bei Etihad. Zusammen mit Kollegen aus Jordanien, England, Zypern und der Schweiz wühlte ich mich durch unverständliche Formulare und Fragebögen. So vertraut mit diesem Land, wie man nach 24 Stunden eben sein kann. Ein Neuankömmling unter Fremden. Nach Halt und Sinn suchend, mit leichtem Wehmut an die Familie in der Schweiz denkend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünf Jahre sind seither vergangen, vielmehr verflogen. Der Rückzug steht vor der Tür. Schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vieles, das wir erlebt haben, wurde in den Wüstenspuren festgehalten. Vermischt mit Gedanken, Zweifeln, Hoffnungen. Oftmals sind es kleine, unbedeutende Momente, die unser Befinden prägen. Ein Email kann das persönliche Empfinden erheblich beeinflussen. Für einen kurzen oder längeren Moment. Mir fällt es manchmal schwer, die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Meine Ungeduld erweist sich als Hindernis in diesem Land. Denn alle haben Zeit. Alle haben Geduld. Heute ist Morgen oder Übermorgen. Wen kümmerts? Aus der Ferne ruft der Muezzin und seine Stimme legt sich sanft über das Rauschen des Stadtverkehrs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als unsere Besatzung vor zwei Tagen den Bus vor dem Hotel besteigt ahnt niemand, wie lange wir darin verbringen würden. Die Fahrt vom Sydney Harbour zum Flughafen dauert zu dieser Abendstunde dreissig Minuten. Der Fahrer parkt das Gefährt vor dem Eingang zum Terminal. Dann drückt er auf den Knopf zur automatischen Türöffnung. Nichts geschieht. Nicht einmal ein leises Summen des Elektromotors ist hörbar.&lt;br /&gt;Der Mann erhebt sich von seinem Sitz und beginnt, an den Hebeln für die manuelle Öffnung zu hantieren. Abermals nichts. Er dreht energischer, rupft, dann rüttelt er. Immer noch nichts. Die Tür bleibt zu, und wir bleiben sitzen. Der Fahrer mit chinesischen Wurzeln spricht schlecht Englisch. Er hantiert weiter an der Tür. Es kann sich nur um Sekunden handeln. Das Licht im Bus ist matt, zumindest lässt uns die Klimaanlage nicht im Stich. Wir warten geduldig. Noch ist keine Eile geboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Viertelstunde sitzen wir noch immer. Der Chinese rüttelt unentwegt weiter. Schweiss tropft ihm von der Stirn. Mittlerweile hat sich vor dem Wagen ein Polizist sowie ein Vertreter der Busfirma eingefunden. Unsere Klopfzeichen wurden erhört. Die getönten Scheiben verhindern allerdings einen Blick von aussen ins Innere des Gefährts. Der Fahrer rüttelt unentwegt, der Polizist stemmt sich gegen die Tür, die sich hartnäckig weigert, zu kooperieren. Es ist zum Verzweifeln. Zum Glück bricht kein Feuer aus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Kabinenchefin ruft die Kollegen von der Station an. Wir wären hier, erklärt sie, allerdings gefangen im Bus. Nach weiteren zehn Minuten versammeln sich die uniformierten Etihad-Angestellten der Station Sydney vor dem Wagen, drücken ihre australischen Nasen an der Scheibe platt. Neugierig lugen sie ins Innere. Der Fahrer indes lässt sich nicht beirren und rüttelt unentwegt weiter. Er tut mir fast ein bisschen leid.&lt;br /&gt;Nochmals zehn Minuten später zertrümmert ein Angestellter der Transportfirma die untere Scheibe der Tür und streckt seinen Arm ins Innere des Busses. Für eine Evakuation ist diese Öffnung allerdings viel zu klein. Während der Fahrer weiter verbissen rüttelt, kontrolliert sein Helfer die Box mit dem Türmechanismus. Es nützt alles nichts. Wir sind gefangen. Vier Piloten, zwölf Flight Attendants. Und der Fahrer natürlich, der nach wie vor an sämtlichen Hebeln reisst und rüttelt.&lt;br /&gt;Dann entscheidet irgend jemand, dass der Bus ans Ende des Terminals verschoben werden soll. Zuviele Passagiere verfolgen mittlerweile die hilflosen Aktionen zur Befreiung ihrer Besatzung. Ob das ermutigend wirkt...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauert weitere zehn Minuten bis ein Mechaniker mit einem voll ausgerüsteten Servicewagen eintrifft. Er packt ein unheimliches Sägemonster aus. Das Aufheulen des Motors dringt nur gedämpft durch die soliden (feuerfesten?) Busfenster. Als der Mann sich entschlossen am ersten Sicherungsriegel zu schaffen macht, verbreitet sich leichter Brandgeruch im Wageninnern. Die Klimaanlage arbeitet zufriedenstellend. Der Chinese will nicht aufhören zu rütteln. Muss jemand auf die Toilette?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach just 40 Minuten bewegt sich die Türe leicht. Noch einmal lärmt die Säge. Dann sind sämtliche Widerstände gebrochen. Die Tür geht auf. Endlich! Frische Luft strömt ins Innere des Busses. Wir sind frei – mindestens so frei wie Strauss-Kahn. Ohne, dass Etihad eine Kaution hätte hinterlegen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fahrer allerdings, ich glaube er rüttelt noch immer – wenn nicht in Realität, dann sicher in seinen Träumen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7535331791056985012?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7535331791056985012/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7535331791056985012' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7535331791056985012'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7535331791056985012'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/eingeschlossen.html' title='Eingeschlossen'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2116060078704059090</id><published>2011-05-20T17:37:00.007+04:00</published><updated>2011-05-20T17:52:44.914+04:00</updated><title type='text'>Tanz mit den Delphinen</title><content type='html'>Gestern Nachmittag, 1400 Uhr in Dubai; Linda, Nina und Nemo tanzen mit den Delphinen im 23-grädigen Salzwasser. Wir wollen hoffen, es hat nicht nur den dreien gefallen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-t7OvyOo4s9w/TdZvQSbf0JI/AAAAAAAACD4/W6bi7eOnxiI/s1600/Delphin-Schwimmen%2B004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792711552290962" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 187px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-t7OvyOo4s9w/TdZvQSbf0JI/AAAAAAAACD4/W6bi7eOnxiI/s320/Delphin-Schwimmen%2B004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-szK7zZKNQfg/TdZvPwToq2I/AAAAAAAACDo/Cq-DIgdpp6U/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B006.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792702392511330" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-szK7zZKNQfg/TdZvPwToq2I/AAAAAAAACDo/Cq-DIgdpp6U/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B006.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QMODOnz2RrU/TdZu7uIvyqI/AAAAAAAACDg/X1Mth7skuNw/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B005.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792358212586146" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-QMODOnz2RrU/TdZu7uIvyqI/AAAAAAAACDg/X1Mth7skuNw/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B005.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-IgU4VYnBNBg/TdZu7cb4glI/AAAAAAAACDY/uzdRAn_G_jI/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792353461011026" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-IgU4VYnBNBg/TdZu7cb4glI/AAAAAAAACDY/uzdRAn_G_jI/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2RrqoN5R6Nk/TdZu7F3FDHI/AAAAAAAACDQ/XHdkbJtiHAU/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792347401063538" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-2RrqoN5R6Nk/TdZu7F3FDHI/AAAAAAAACDQ/XHdkbJtiHAU/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-x_2GUK7m9Tk/TdZu6_1JkDI/AAAAAAAACDI/1po5_MwqEw0/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B002.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792345782358066" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-x_2GUK7m9Tk/TdZu6_1JkDI/AAAAAAAACDI/1po5_MwqEw0/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B002.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FJhPZ8ctoSQ/TdZu6jEypLI/AAAAAAAACDA/Y45E3nbk_fc/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B001.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608792338063336626" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-FJhPZ8ctoSQ/TdZu6jEypLI/AAAAAAAACDA/Y45E3nbk_fc/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B001.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-krMOU3GXIVM/TdZwd_aJeeI/AAAAAAAACEI/ts8-ojhBR2g/s1600/Delphin-Schwimmen%2B2%2B007.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5608794046476155362" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-krMOU3GXIVM/TdZwd_aJeeI/AAAAAAAACEI/ts8-ojhBR2g/s320/Delphin-Schwimmen%2B2%2B007.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2116060078704059090?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2116060078704059090/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2116060078704059090' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2116060078704059090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2116060078704059090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/tanz-mit-den-delphinen.html' title='Tanz mit den Delphinen'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-t7OvyOo4s9w/TdZvQSbf0JI/AAAAAAAACD4/W6bi7eOnxiI/s72-c/Delphin-Schwimmen%2B004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-5868526047227188373</id><published>2011-05-11T22:08:00.016+04:00</published><updated>2011-05-12T00:15:14.450+04:00</updated><title type='text'>Den Dummen bestraft das Leben</title><content type='html'>Mit einem Kribbeln im Bauch und anderthalb Kilo frisch importierter Schweizer Schokolade habe ich mich heute Morgen auf den Weg ins Büro gemacht. Es mutet seltsam an, nach einer über drei Jahre selbstverständlich gewordenen Routine den Schlusspunkt zu setzen. Die Räumlichkeiten, und besonders die Menschen sind mir ans Herz gewachsen. Die Arbeit blieb spannend bis zur letzten Email. Die Woche verläuft relativ ruhig, einmal abgesehen von einem medizinischen Zwischenfall mit Todesfolge eines Passagiers auf einem unserer Flüge, und von den üblichen kleineren operationellen Patzern, die das Flugdatenüberwachungssystem gnadenlos entlarvt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weils mein letzter Bürotag ist, organisiere ich einen Imbiss. Zur Mittagszeit bringt der Kurier arabische Spezialitäten und Mini-Pizzas (-Pizzen). Nach und nach trudeln die Mitarbeiter von Safety und Quality im Sitzungszimmer ein, greifen nach den Häppchen, trinken Pepsi aus der Dose und unterhalten sich – oft mit vollem Mund – was bei den Asiaten jedoch nicht unbedingt verwerflich ist. Dazwischen gesellen sich einige Emiratis aus der Airportsecurity zu uns. Fotos werden geschossen und später in einem speziellen Folder mit dem Namen &lt;em&gt;Dieter’s Farewell-Party&lt;/em&gt; abgelegt. Den ganzen Tag steht ein mit Schweizer Schöggeli gefüllter kleiner Korb auf meinem Arbeitstisch. Bitteschön: Wer Lust hat, greift hinein. Die einen wollen hell, andere dunkel, manche hoffen auf Nusssplitter. Niemand weiss, dass sich in unterschiedlicher Verpackung die immer gleiche Schokolade verbirgt.&lt;br /&gt;Zum Abschluss gibts Schulterklopfer, Küsschen auf die Wange und – ich bin völlig verdutzt – eine spontane Umarmung meines sonst sehr zurückhaltenden Chefs aus Malysia. &lt;em&gt;„I’m very sad“,&lt;/em&gt; sagt er verlegen. Ich glaube es ihm, denn ich bin es auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während mich die Begleiter der vergangenen Jahre herzlich verabschieden und mein Namensschild aus dem Büro seit heute an der Tür unseres Kühlschranks klebt, laufe ich in der Schweiz voll in den Hammer! Doch ich muss mich selber an der Nase nehmen. Die Dummen bestraft das Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich meinen, von der Etihad zur Verfügung gestellten, Laptop beim Austritt abgeben muss, ist es an der Zeit, nach passendem Ersatz Ausschau zu halten. Das Angebot ist so vielfältig wie verwirrend. Der überforderte Geist spaltet sich bereits bei der Kultfrage, ob PC oder Mac. Nicht zu gross darf er sein, mit langlebigem Akku, geräumiger Festplatte und ultraschnellem Rechner. Nach langem Suchen entschliesse ich mich für ein schwarz glänzendes Powermodell aus dem Haus Fujitsu.&lt;br /&gt;Die online-Bestellung erweist sich als Kinderspiel. Ich ordere das Ganze an die Adresse meiner Schwägerin. Franziska und Linda weilen übers Wochenende auf Besuch in der Schweiz, wo sie die neue Wohnung ausmessen und den 75. Geburtstag meiner Schwiegermutter feiern. Ich bin guter Hoffnung, dass mir die beiden den neuen Laptop nach Abu Dhabi bringen.&lt;br /&gt;Die Hoffnung indes zerschlägt sich bald. Nach der Bestellung kommt eine Email-Erklärung, dass bei erstmaliger Bestellung nur Vorausszahlung akzeptiert werde. Die Auslieferung würde dann innert 48 Stunden erfolgen. Ich tue wie geheissen. Ahnungslos, unbedacht. Dann ist warten angesagt.&lt;br /&gt;Als auch nach 60 Stunden kein Laptop bei der Schwägerin eintrifft, frage ich nach. Genauer, ich versuche nachzufragen. Auf der professionell und vertrauenswürdig aufgemachten Website des Schweizer Anbieters finde ich eine Hotline-Nummer. Besetzt. Nach fünf Minuten ist immer noch besetzt, nach einer Viertelstunde piepst mir ein Fax ins Ohr. Meine Emailanfragen bleiben unbeantwortet. Leicht beunruhigt starte ich eine Google-Recherche. Viel zu spät, wie sich bald herausstellt. Es dauert nicht lange, und ich lande auf einem Kassensturz-Forum. Wie konnte ich nur so naiv sein! Im gleichen Atemzug stellt sich die Frage, wie ein solcher Gauner in unserem Land über Jahre ungestraft sein Unwesen treiben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Antwort habe ich keine. Einen Laptop übrigens auch nicht. Franziska und Linda sind mit leeren Taschen nach Abu Dhabi zurückgekehrt. Und den Schtutz bin ich ebenfalls los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja - den Namen des besagten Online-Anbieters habe ich noch vergessen: &lt;strong&gt;nova24&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;Hütet euch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GZGVchXLvEA/TcrQ421s6iI/AAAAAAAACCw/b9FfCmpMl-A/s1600/SDC15346.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605522361428011554" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-GZGVchXLvEA/TcrQ421s6iI/AAAAAAAACCw/b9FfCmpMl-A/s320/SDC15346.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZLiX2ab1Cs4/TcrQ4pXcqaI/AAAAAAAACCo/C4fKoaWZjEk/s1600/SDC15340.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605522357811456418" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZLiX2ab1Cs4/TcrQ4pXcqaI/AAAAAAAACCo/C4fKoaWZjEk/s320/SDC15340.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-J6KMz_HswCo/TcrQ4sV5i2I/AAAAAAAACCg/IsmmdGZ6o0E/s1600/11052011360.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605522358610266978" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-J6KMz_HswCo/TcrQ4sV5i2I/AAAAAAAACCg/IsmmdGZ6o0E/s320/11052011360.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-5868526047227188373?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/5868526047227188373/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=5868526047227188373' title='11 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5868526047227188373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5868526047227188373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/blog-post.html' title='Den Dummen bestraft das Leben'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-GZGVchXLvEA/TcrQ421s6iI/AAAAAAAACCw/b9FfCmpMl-A/s72-c/SDC15346.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-9028144673944955866</id><published>2011-05-08T21:13:00.017+04:00</published><updated>2011-05-10T20:40:01.174+04:00</updated><title type='text'>Vier Tage im Büro</title><content type='html'>Vier Tage im Büro. Aber nicht so, wie die letzten drei Jahre. Heute hat meine letzte Flight Safety-Bürowoche begonnen. Die Kolleginnen und Kollegen haben mich mit vielsagendem Lächeln gebeten, den Sonntagabend freizuhalten. Offensichtlich haben sie etwas ausgeheckt. &lt;br /&gt;Nun beginnen sie also; diese Abschiedsanlässe oder -momente, an denen sich Tage, Wochen und Monate der vergangenen fünf Jahre entweder in Stundenfrist oder im Alkohol verflüchtigen. Manchmal brauchts auch alle beide. Ein Handschlag, eine innige Umarmung, ein flüchtiger Kuss auf die Wange, ein verlegenes Lächeln. &lt;em&gt;„Take care, hope to meet some when, some where on this planet“…&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Eine reine Verlegenheitsfloskel. Die meisten meiner aktuellen Mitarbeiter werde ich wohl nie mehr sehen. Im Gegensatz zu unserem Wegzug aus der Schweiz, kleben an diesen Verabschiedungen die Schatten der Endgültigkeit. Mit Ausnahmen natürlich. Einige Freunde werden bleiben. Auch wird es Besuche geben. In der Schweiz, und in Abu Dhabi. Doch die Wege werden sich in der Mehrheit trennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ist es überhaupt möglich, dass die Zeit so dahinrast? Wie kann es sein, dass mir Ereignisse, die fünf Jahre zurückliegen vorkommen, als hätte ich sie erst gestern erlebt? Wie selektiv arbeitet mein Gedächtnis? Welche Rolle spielt das persönliche Empfinden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurden in unserem Wohnzimmer zwei brandneue Sofas montiert. In unschuldigem Weiss. Gekauft haben wir sie nicht nur wegen ihrer Farbe, sondern weil der Dirham angesichts des starken Frankens ständig an Wert verliert. Und weil die Schweiz halt immer noch wesentlich teurer ist als die Emirate.&lt;br /&gt;In drei Wochen werden die beiden Sofas wieder aus derselben Türe getragen. Von anderen Händen allerdings, sorgfältig verpackt in Karton und Plastik, und bereit für den Verlad in den Schiffscontainer. Das mag wenig sinnvoll klingen, ist aber aus zolltechnischen Gründen (lesen Zollbeamte eigentlich auch Blogs...?) unumgänglich. Was immer wir von hier in die neue alte Heimat mitnehmen, es wird uns an eine besondere Zeit erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch Erinnerungen haften nicht ewig. Sie verblassen, verlieren sich in der Hektik der Gegenwart oder in der Vergesslichkeit des zunehmenden Alters.&lt;br /&gt;Es sei denn, sie würden festgehalten, niedergeschrieben etwa in einem Buch. Das ist, für Schreiber wie mich, allerdings nur mit viel Glück und der entsprechenden Unterstützung möglich. So etwa, wie mir beides im Februar des vergangenen Jahres beschieden war. Zuerst vermutete ich eine versteckte Kamera. Ich las besagten &lt;a href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;amp;postID=1162851115394799427"&gt;Kommentar&lt;/a&gt; wieder und wieder. Was ich anfänglich für einen Scherz hielt, erwies sich jedoch als einmalige Chance, die Wüstenspuren zum Buch zu machen. Ein Flug nach Zürich, ein &lt;a href="http://eppler.blogspot.com/2010/04/multitasking.html"&gt;Gespräch&lt;/a&gt; im Hilton, eine Offerte, ein Plan. Unvermittelt sass ich einer Bestsellerautorin gegenüber; Verena Wermuth, die seinerzeit mit ihrem Buch "Die verbotene Frau" monatelang die Büchercharts angeführt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit habe ich keineswegs gerechnet! Doch das Buch steht vor der Fertigstellung. Dem woa-Verlag sei Dank. Dazwischen lag viel Arbeit. Ein Austausch über Distanz. Zahlreiche Emails, Telefonate, Flüge zwischen Abu Dhabi und der Schweiz. Der Endspurt steht an, das Ziel in Sichtweite. Ich freue mich, bin auch gespannt. Im August, Inshallah, solls soweit sein. Aus den &lt;em&gt;Wüstenspuren&lt;/em&gt; wird &lt;em&gt;Blindflug Abu Dhabi&lt;/em&gt; – aus einem fünfjährigen Blog ein jungfräuliches Buch, aus einem Piloten ein aufgeregter Autor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JNYaPraTRNI/TcbQsV_G2hI/AAAAAAAACCY/jr6Qa-ifHyc/s1600/Copy%2Bof%2BBlindflug.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5604396246543817234" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 209px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-JNYaPraTRNI/TcbQsV_G2hI/AAAAAAAACCY/jr6Qa-ifHyc/s320/Copy%2Bof%2BBlindflug.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-9028144673944955866?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/9028144673944955866/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=9028144673944955866' title='14 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/9028144673944955866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/9028144673944955866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/vier-tage-im-buro.html' title='Vier Tage im Büro'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-JNYaPraTRNI/TcbQsV_G2hI/AAAAAAAACCY/jr6Qa-ifHyc/s72-c/Copy%2Bof%2BBlindflug.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1821846744727206287</id><published>2011-05-01T14:34:00.011+04:00</published><updated>2011-05-01T15:04:51.215+04:00</updated><title type='text'>Das erste letzte Mal</title><content type='html'>Nun hat es mich von der Seitengasse in Mailand trotzdem an die Themse verschlagen. Einen Tag nur, nachdem sich Kate und William ewige Treue geschworen haben. Und mein Aufenthalt fällt länger aus, als ursprünglich geplant. Ein Etihad-Sonderflug, der die ans Hochzeitsfest eingeladenen Scheichs nach Abu Dhabi zurückbringen soll, hat den Flugplan kurzfristig auf den Kopf gestellt. Ich befürchte allerdings, dass die Hochzeitsorte bereits weggeputzt wurde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe es ja zu: der Fernseher lief während des Vermählungsaktes auch bei uns in Abu Dhabi. Die Mädchen halt, und auch Franziska...&lt;br /&gt;Ich meinerseites war anderweitig beschäftigt. Meistens zumindest. Den Kuss auf dem Balkon des Palastes habe ich rein zufälligerweise mitbekommen. Er fiel für meinen Geschmack etwas kurz aus. Einem veritablen Royal kann es doch egal sein, ob ein paar Milliarden mehr oder weniger mit(g)eifern. Da hätten der junge Prinz und seine Gattin ein prominentes Zeichen setzen können: &lt;em&gt;More love – less war&lt;/em&gt; oder so ähnlich. Sind wir mal gespannt, wie der verschmitzte Harry die Sache angehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während für William and Kate eine neue Epoche ihres Lebens eingeläutet wurde, beginnt für uns die Zeit der &lt;em&gt;letzten Male&lt;/em&gt;: Ein letztes Mal nach Mailand oder London, ein letztes Mal in dieses oder jenes Lokal, ein letztes Mal zum indischen Coiffeur oder – wie für mich bald der Fall – die letzten sechs Tage im Büro und ein letzter Simulator Check bei Etihad (auf den hätte ich gut verzichten können).&lt;br /&gt;Linda hat ihren letzten regulären Schultag bereits hinter sich. Im Mai folgen IB- und Abschlussprüfungen. Vieles, das wir angehn und tun, weist – ohne dass wir uns dies bewusst sind – ultimativen Charakter auf. Gestern haben wir unseren letzten Besuch verabschiedet. Es war Franziskas Schwester, die im Jahr 2006 unseren fünfjährigen Besucherreigen eröffnet hatte. Dazwischen kamen sie immer wieder, Freunde und Familie, haben ungezählte Tage und Nächte mit uns geteilt. In der sengenden Hitze der Wüstensonne oder unter dem frostigen Luftstrom der Klimaanlagen. Der Reigen könnte nach unserer Rückkehr weitergehen. Mit geänderten Vorzeichen: Freunde aus Abu Dhabi besuchen uns in der Schweiz. Die ersten Anfragen liegen bereits vor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Phase der letzten Male beginnt sich das Rad der Zeit noch schneller zu drehen. Die Tage wirbeln, die Termine purzeln. In einem Monat fährt der Containerwagen vor. Noch ist ungewiss, wo Franziska, Nina und ich die letzten zwei Wochen nächtigen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Boot haben wir ebenfalls zum Verkauf ausgeschrieben. Gestern Nachmittag hat mir unser Bootspartner Al eine SMS geschickt: &lt;em&gt;„We have an offer for 85k. What do you want to do...?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Auch die Tage von Litina sind definitiv gezählt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1821846744727206287?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1821846744727206287/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1821846744727206287' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1821846744727206287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1821846744727206287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/05/das-erste-letzte-mal.html' title='Das erste letzte Mal'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-341721608144311078</id><published>2011-04-27T23:39:00.007+04:00</published><updated>2011-05-11T13:19:24.761+04:00</updated><title type='text'>Sognare non é proibito</title><content type='html'>Während die zivilisierte Welt nach London schaut und sich für die royale Vermählung rüstet, tauche ich in einer engen Gasse von Mailands Innenstadt ab. Irgendwann fällt mein Blick auf zwei nebeneinander liegende Schaufenster, die beide bis zum Boden reichen. Dazwischen klebt eine übergrosse Eisreklame an der Wand. Auf grünem, rotem oder gelbem Grund steht in fetten Lettern geschrieben, was der Kundschaft alles geboten wird: &lt;em&gt;Giornali, Rivisti, Libri &lt;/em&gt;lese ich über dem linken Fenster, &lt;em&gt;equo caffé &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Gelateria&lt;/em&gt; über dem rechten. Nicht schlecht, eine ideale Kombination: Bücher, Magazine und dazu Kaffee oder ein Eis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bereits drei Cappuccini intus, auf Gelati hab ich keine Lust. Sonst wär ich glatt hineingestochen. Die Kaffeestube, oder sollte ich eher die Leseecke oder die Gelateria schreiben, wirkt einladend. Ich schleiche mich näher ans Fenster und werfe einen Blick ins Innere. Der Raum wirkt eher eng, Tische sehe ich keine. Hingegen gut gefüllte Zeitungs- und Büchergestelle. Ein untersetzter Italiener, dessen Nationalität blosse Vermutung und keinesfalls belegt ist, hantiert flink an einer dieser überdimensionierten, silber glänzenden Kaffeemaschinen. Am Tresen wartet eine ältere Dame mit hochgestecktem Haar auf ihren Kaffee. Der Barista greift nach dem Krug, der neben ihm steht. Er klopft ihn zweimal leicht auf die Ablage, schwingt das Gefäss kreisförmig, dann giesst er die aufgeschäumte Milch mit eleganter Bewegung in die Tasse. Mit einem flüchtigen Lächeln bedient er die wartende Frau. Durchs Fenster glaube ich zu erkennen, wie sich seine Lippen zu einem stumpfen &lt;em&gt;„Prego“&lt;/em&gt; dehnen. Dann schraubt er den nächsten Kolben unter die Kaffeemaschine, während die Dame verzückt ihren ersten Schluck geniesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kombination gefällt mir: Bücher und Kaffee. Warum nicht in Lugano, zusammen mit Franziska? Sie wird sich um die Bücher und Magazine kümmern, ich werde mich in der Kunst der Kaffeezubereitung weiterbilden. Eigentlich kann ich das „weiter„ weglassen. Und Franziska habe ich auch noch nicht gefragt. Sie würde kaum zustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sognare non é proibito: träumen ist nicht verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saluti da Milano...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UmAAf-SvgQ0/TbhzX_VgY7I/AAAAAAAACCQ/todhN0JGUbk/s1600/26042011348.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5600352992611034034" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-UmAAf-SvgQ0/TbhzX_VgY7I/AAAAAAAACCQ/todhN0JGUbk/s320/26042011348.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-341721608144311078?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/341721608144311078/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=341721608144311078' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/341721608144311078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/341721608144311078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/04/sonare-non-e-proibito.html' title='Sognare non é proibito'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-UmAAf-SvgQ0/TbhzX_VgY7I/AAAAAAAACCQ/todhN0JGUbk/s72-c/26042011348.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1200287878669873704</id><published>2011-04-25T18:10:00.019+04:00</published><updated>2011-04-25T18:33:27.907+04:00</updated><title type='text'>Schlaflos</title><content type='html'>Bereits zweimal bin ich um den Häuserblock gefahren. Um diese Tageszeit herrscht Hochbetrieb an der Delma-Street. Zumindest vor unserem Haus. Es ist kurz vor Acht, die Menschen ergeben sich in den erwachenden Tag. Aus der Tiefgarage quellen Geländewagen, am Steuer meist Mütter, die ihre morgentrüben Augen hinter mächtigen Sonnenbrillen verstecken. Neben oder hinter ihnen hängen verschlafene Kinder in den Sitzen. Zugestöpselte Ohren schützen vor elterlichen Ermahnungen. Gegen das Trommelfell hämmern wuchtige Bässe. Bald beginnt die Schule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die wenigen Parkplätze rund um den zweiteiligen Wohnblock ist es zu dieser Stunde rasch geschehen. In den unteren Etagen des einen Gebäudes befindet sich eine Gerichtsabteilung. Chaotisch geparkte Autos zeugen von der mobilen Individualität der Emiratis. Schon mehrfach konnte ich erst wegfahren, nachdem ich einen Wagenbesitzer angerufen und gebeten hatte, sein Gefährt zu verschieben. Die meisten dieser Wildparker deponieren ihre Handynummer hinter der Frontscheibe. Immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die einen ist es früh, für andere spät. Ich gehöre in diesem Fall zu den zweiten. Die Nacht habe ich mir im Cockpit um die Ohren geschlagen. Leichtsinnig unvorbereitet, ich gebe es zu. Meine Reserve begann am Vorabend um 18 Uhr. Den ganzen Tag hatte ich in der Eishalle zu Dubai verbracht und dabei unter anderem mitansehen müssen, wie die Abu Dhabi Scorpions von den Dubai Camels im Halbfinal eliminiert wurden. Auf der Rückfahrt schläft Tim neben mir ein. Über seinen linken Unterarm zieht sich eine lange, blutige Schramme. Die Folge einer heftigen Kollision mit der gegnerischen Torumrandung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Abendessen widme ich mich der elektronischen Post. Später, so denke ich, werde ich den Sohn an den Flughafen fahren. Meine Reserve endet um Mitternacht, ich hab sie eigentlich schon abgehakt.&lt;br /&gt;Das Telefon klingelt um halb Neun: &lt;em&gt;„Hi Dieter, it’s Marshall from Crew Control. Sorry but we need you for a Lahore flight.“ &lt;/em&gt;Ein Blick aus dem Fenster, dann auf die Uhr. &lt;em&gt;“Wann muss ich denn am Flughafen sein?”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„In half an hour – but relax, no need to rush“. &lt;/em&gt;Dann erklärt mir Marshall, dass es sich um einen Line Check des Copiloten handelt. Der vorgesehene Kapitän musste auf dem Weg zur Arbeit wegen plötzlicher Übelkeit umkehren. Dafür gebe ich jetzt ein bisschen mehr Gas. Vierzig Minuten später, schiebe ich meinen Crewbag auf das Band der Röntgenmaschine. Im selben Moment klingelt erneut das Handy in meiner Jackentasche. Marshall will lediglich wissen, wie weit ich schon sei. &lt;em&gt;„I’m basically here“,&lt;/em&gt; beruhige ich ihn. Wenig später öffne ich die Tür des Planungsraums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir bei unserem A340-600 eintreffen, ist es stickig heiss in der Kabine. Wir betreten das Flugzeug durch die hinterste Türe und kämpfen uns durch den endlos langen Rumpf in den Führerstand. Die zahlreichen Mechaniker verheissen wenig Gutes. Die APU, das Aggregat, welches am Boden Strom und Kühlluft liefert, ist ausgefallen. Ausserdem ist eine Komponente der für die Navigation und Bedienung der Autopiloten zuständigen Computer defekt. Das beeinträchtigt in diesem Fall speziell den Copiloten und ist besonders deshalb ärgerlich, weil er derjenige ist, der gecheckt wird. Murphy hat heute nicht nur mit seinen Toren Abu Dhabis Finalträume zerstört (der Stürmer heisst wirklich so!), er – der andere, imaginäre – gesellt sich auch, ganz unanständig und ungefragt, heute Nacht zu uns ins Cockpit.&lt;br /&gt;Wir schaffen es trotzdem ohne nennenswerte Probleme in den Punjab und wieder zurück nach Abu Dhabi. Abgesehen davon, dass die elektrische Hilfsturbine in Lahore kurz vor dem Triebwerkstart überhitzt und uns für zehn Minuten mit einer verdutzten Gästeschar im Dunkeln stehen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sitze ich im Wohnzimmer an der Delma-Street. Der Parkplatzsuche überdrüssig, habe ich Hossein, den besten, zuverlässigsten und hilfsbereitesten aller Wachmänner angerufen. Er hat mir die Nummer eines zur Zeit unbelegten Parkfeldes in der Tiefgarage verraten. Dort habe ich den Volvo abgestellt. Anschliessend habe ich mir in der neu eröffneten syrischen Bäckerei im Hinterhof zwei &lt;em&gt;Manakeesh Jubnah &lt;/em&gt;geholt. Ähnlich wie eine Pizza; runder Teigboden, mit Käse belegt, Sesamkörner darüber gestreut und wenige Minuten im oder auf dem Ofen gebacken. Dann gefaltet und heiss gegessen. Die perfekte Art, nach einer durchwachten Nacht den neuen Tag zu starten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nacht fliege ich übrigens nach Mailand. Wenn nicht Manakeesh, dann halt Cappuccino...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-k22oYLf1zJY/TbWCLhYBUrI/AAAAAAAACCI/9kuSHcxy-gM/s1600/4-25-2011%2B6-15-37%2BPM.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599524846154371762" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 206px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-k22oYLf1zJY/TbWCLhYBUrI/AAAAAAAACCI/9kuSHcxy-gM/s320/4-25-2011%2B6-15-37%2BPM.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1200287878669873704?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1200287878669873704/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1200287878669873704' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1200287878669873704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1200287878669873704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/04/schlaflos.html' title='Schlaflos'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-k22oYLf1zJY/TbWCLhYBUrI/AAAAAAAACCI/9kuSHcxy-gM/s72-c/4-25-2011%2B6-15-37%2BPM.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1428189781455325783</id><published>2011-04-22T13:17:00.018+04:00</published><updated>2011-04-24T09:38:53.431+04:00</updated><title type='text'>April 2011</title><content type='html'>Die Leerräume zwischen meinen Blogposts sind in letzter Zeit grösser geworden. Es könnte der Eindruck entstehen, dass in Abu Dhabi oder in unserem Leben nicht mehr viel läuft. Das Gegenteil ist der Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen Tagen herrscht noch einmal Hochbetrieb im Gästezimmer. Zuerst beherrbergen wir Franziskas jüngeren Bruder mit Frau und den beiden Töchtern, ab Samstag erwarten wir ihre Schwester. Auch Tim hat sich für einige Stunden in der Wohnung eingenistet. Was angesichts der Besuchersituation von Nina verlangt, dass sie vorübergehend ihre Schlafstatt freigibt und sich Kammer und Bett mit Linda teilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der grosse Bruder zieht alsbald weiter. Der Grund für seinen viertägigen Kurztrip in die Wüste ist das jährlich in Dubai stattfindende internationale Eishockeyturnier. Tim stürzt sich noch einmal ins Dress der Abu Dhabi Scorpions. Dafür ist ihm kein Aufwand zu gross. Mit der sperrigen, prall gefüllten Hockeytasche im Schlepp, mit Stöcken und Helmen, reist er an und freut sich auf das Wiedersehen mit Freunden und Teamkollegen der vergangenen drei Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist April 2011. Weniger als zwei Monate noch bis zu unserer Abreise. Schleichend, beinahe unbemerkt nisten sich die kleinen Verrichtungen zur Vorbereitung des Umzugs in unserer Familienagenda ein. Franziska versucht, gemeinsam mit den Hirschhäusers, ein Abschiedsfest vom Stapel zu reissen. Weiter holt sie Offerten von Umzugsunternehmen ein. Fremde Männer stapfen durch unsere Wohnung, notieren Grösse und Anzahl der Möbelstücke, kratzen sich am Kinn, runzeln die Stirn, bevor sie sich hinter die Rechenmaschine setzen. Immerhin gilt es, den Haushalt einer vierköpfigen Familie von Abu Dhabi nach Winterthur zu verschieben. Inklusive Automobil. Es ist vorgesehen, dass die Zügelwagen in der ersten Juniwoche vorfahren. Unmittelbar nach Lindas Graduation Feier. Dann sticht die Ladung in See, vor Anfang Juli dürfte sie Rotterdam kaum erreichen. Der Strassentrip in die Schweiz ist ein Katzensprung. Bis dann werden wir den ersten Kulturschock überwunden haben... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, die ältere der beiden Töchter. Ihre letzten Schultage sind angebrochen. Bald wird sie nicht mehr bei uns wohnen. Linda wird das Land als Erste verlassen. Bereits am Tag nach der Graduation fliegt sie nach Zürich, um gleich anschliessend nach Braunwald zu reisen, wo sie zwei Monate in der Kinderbetreuung eines Hotels arbeiten wird. Ihre Sommerferien werden kurz ausfallen, denn bereits im August gilt es erneut, die Koffer zu packen. Kann gut sein, dass einer nicht genügt. Denn Linda zieht nach Kanada. Nach Vancouver. Zu ihrer grossen Freude (und Überraschung) hat sie von der University of British Columbia (UBC) eine Zusage für ein Psychologiestudium erhalten. Was nicht ganz so einfach ist, denn die Nachfrage nach Studienplätzen an diesem Institut übersteigt das bestehende Angebot erheblich. Wir Eltern freuen uns natürlich ebenfalls, auch wenn es eine seltsam anmutende Vorstellung ist, dass die Tochter zukünftig ihr Unwesen 8335km entfernt von uns treibt. Wo doch manchmal schon 100 Meter zuviel Distanz vom Elternhaus sind...&lt;br /&gt;Damit sind wir die Sorge um den Studienplatz los, dafür ist der Druck aufs Budget leicht gestiegen, und die Aussicht auf eine baldige Pensionierung im gleichen Ausmass gesunken.&lt;br /&gt;Investitionen in die Ausbildung der Kinder gehören zwar nicht zu den rentabelsten, doch die Sinnfrage steht ausser Zweifel. Und die UBC hat uns bislang in jeder Hinsicht überzeugt. Ebenso wie die Kreativität und Inspiration der Studenten und Studentinnen. Ein Beispiel gefällig? Bitte schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/embed/Dpp3quce1Vo?fs=1" frameborder="0" allowFullScreen=""&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1428189781455325783?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1428189781455325783/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1428189781455325783' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1428189781455325783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1428189781455325783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/04/april-2011.html' title='April 2011'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Dpp3quce1Vo/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7594392834585610274</id><published>2011-04-12T20:28:00.006+04:00</published><updated>2011-04-13T09:07:01.395+04:00</updated><title type='text'>Neue Wohnung</title><content type='html'>Franziskas Kurztrip in die Schweiz hat sich gelohnt! Wir haben eine Wohnung gefunden! Die Zusage ist soeben, nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft in Abu Dhabi, in unserem elektronischen Briefkasten gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nicht ganz so selbstverständlich, denn bereits bei diesen ersten Schritten wurden wir mit administrativen Herausforderungen konfrontiert. Doch die gute Mutter SWISS hat mich nicht im Stich gelassen. Innert kürzester Zeit besorgten uns fleissige Engel eine Bestätigung des zukünftigen Arbeitsverhältnisses, inklusive der von der Verwaltung gewünschten Salärliste. So zuverlässig eben, wie das nur SchweizerInnen tun...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit können wir ab sofort wieder unbeschwert im Internet surfen, losgelöst von der stündlichen Verpflichtung, die neuesten Inputs auf Homegate und Immoscout durchzuscrollen. Frei vom panikmachenden Gedanken, ab Mitte Juli in der Zeltstadt unter der Brücke hausen zu müssen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bleibe erfüllt die meisten unserer – wie bereits früher angetönt – unbescheidenen Wünsche, und gehörte auf Franziskas abgegraster Liste (7 Wohnungen) zu den beiden Top-Objekten: Terrasse, modern eingerichtete Küche, Tiefgarage und Zimmer, in denen sich mindestens drei Personen gleichzeitig aufhalten können, ohne dabei Sauerstoffmangel beklagen zu müssen.&lt;br /&gt;Es kommt sogar noch besser: In der Stube gibts eine Vorrichtung, um an kühleren Abenden (für uns im Moment noch unter 28°...) ein gemütliches Feuer zu entfachen. Und ganz besonders begeistert uns die Lage: Ruhig und trotzdem lediglich einen Steinwurf von der Altstadt entfernt. &lt;br /&gt;Auch Nina gefällts. Sie, die letztlich in den sauren Apfel beissen, und als letzte Mohikanerin Haus und Herd mit den Eltern teilen muss, erhält viel Platz und Raum. Da wird sich das Nesthäkchen wohl zumindest mit dem nahen, und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossenen, Schulweg trösten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich bedeutet dieser Umzug „Zurück zu den Wurzeln“: Ab dem 1. Juli gilt dieselbe Postleitzahl, die ich schon in der Primarschule auf die Adressetiketten gekritzelt habe. &lt;br /&gt;Der Möbel- und Autocontainer wird wohl erst Mitte des Monats in der Schweiz eintreffen. Noch steht unser Hab und Gut in der Wohnung an der Delma-Street. Der Verlad ist auf Anfang Juni geplant. Vielleicht gibts trotzdem einige Nächte im Zelt... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu denken gibt mir einzig die Hausnummer: 111! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch irgendwann werden auch die bösesten aller Geister vertrieben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7594392834585610274?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7594392834585610274/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7594392834585610274' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7594392834585610274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7594392834585610274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/04/neue-wohnung.html' title='Neue Wohnung'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3149672507037660883</id><published>2011-04-09T22:30:00.014+04:00</published><updated>2011-04-09T23:36:33.104+04:00</updated><title type='text'>Auf der Insel</title><content type='html'>Bereits sind die Ferien wieder zu Ende. Warum gehen sie eigentlich immer so schnell vorbei? Kann es sein, dass Einstein bei einem Ferienaufenthalt zu seiner Relativitätstheorie angeregt wurde? Manchmal fühlen sich sieben Tage an wie ein Wochenende, dann wieder wie eine Ewigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit auf der Insel war herrlich! Auch wenn das Wetter – wer hätte das gedacht – nicht wie gewünscht mitspielte. Die Ausläufer eines mächtigen Sandsturms in Kuwait brachten Wind und Wolken in die Emirate. Wer sein Badetuch oder die Zeitung nicht sicherte, musste sich bald einmal Ersatz suchen. &lt;br /&gt;Zweimal kämpften wir uns um 0700 Uhr aus dem Bett: Für eine Safari und eine Kajaktour in den Mangroven. Das ist nach Bier, mehrgängigem Buffet und Shisha am Vorabend, einfacher gebucht als getan. Mit der Gattin ein Doppel-Kanu zu teilen, verkörpert Eheharmonie in Reinkultur. In ausgereifter Synchronie das Paddel ins Wasser zu setzen, ansonsten antriebsmässige Störungen bis hin zum totalen Kursverlust den partnerschaftlichen Konsens empfindlich stören können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Tagen auf Sir Bani Yas Island sind wir zurück in Abu Dhabi. Allerdings nur für kurze Zeit. Kaum 24 Stunden nach der Ankunft in der Delma-Street sind Franziska und Tim bereits wieder ausgeflogen. In der Nacht auf Samstag düsen die beiden nach Genf. Tims Ferien sind vorerst vorbei, er wird allerdings in zwei Wochen für das alljährliche, internationale Eishockeyturnier in Dubai noch einmal vier Tage in die Emirate reisen. Mit frisch geschliffenen Kufen ist er vor zehn Tagen aus der Schweiz angereist, die Ausrüstung steht im Keller bereit.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska ihrerseits ist in entscheidender Mission unterwegs. Sie muss in drei Tagen eine Wohnung finden! Die Zeit wird knapp. Sechs Besichtigungen stehen an, dann wird entschieden. Ein bisschen wie Hau den Lukas. Wir hoffen jetzt einfach, dass sie den Hammer richtig schwingt. Etwa so, wie bei ihren Abschlussprüfungen im März in Frankfurt. Nach anderthalb Jahren Fernstudium und drei Seminaren hat sie ihre Grundausbildung zur Buchhändlerin erfolgreich abgeschlossen. Ein Einsatz, der sich zweifellos gelohnt hat und mir – al Hamdullillah – ein kleines Hoffnungsfenster zur frühzeitigen Pensionierung offen lässt... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dBYQIXotn6c/TaCpgWOKdgI/AAAAAAAACB4/iS2zwWrf3qQ/s1600/DSC_0039.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593657110380049922" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 213px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-dBYQIXotn6c/TaCpgWOKdgI/AAAAAAAACB4/iS2zwWrf3qQ/s320/DSC_0039.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OA1RTccBKCQ/TaCmcck6Y1I/AAAAAAAACA4/mr_rZLq01ps/s1600/DSC_0080.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593653744831718226" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-OA1RTccBKCQ/TaCmcck6Y1I/AAAAAAAACA4/mr_rZLq01ps/s320/DSC_0080.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-u1MMegMvd8Q/TaCmcwQZ44I/AAAAAAAACBI/Bh2Lu60bQ-Y/s1600/DSC_0195.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593653750114411394" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-u1MMegMvd8Q/TaCmcwQZ44I/AAAAAAAACBI/Bh2Lu60bQ-Y/s320/DSC_0195.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-pxX_m68TqI0/TaCmcAFWAyI/AAAAAAAACAw/kS4p9sk784w/s1600/DSC_0019.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593653737183118114" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-pxX_m68TqI0/TaCmcAFWAyI/AAAAAAAACAw/kS4p9sk784w/s320/DSC_0019.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-mmcULghj0NU/TaCmcuQNaMI/AAAAAAAACBA/2EmMiZFmEzA/s1600/DSC_0012.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593653749576722626" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-mmcULghj0NU/TaCmcuQNaMI/AAAAAAAACBA/2EmMiZFmEzA/s320/DSC_0012.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-e2WJUrClK9E/TaCn7aExrAI/AAAAAAAACBY/OH-bROlgmx8/s1600/DSC_0068.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593655376247630850" style="FLOAT: left; 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MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-UJJJ5bfgGSY/TaCn77a6qxI/AAAAAAAACBo/HVN9kvkM0LU/s320/DSC_0091.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7-wiBURxnk0/TaCn8Gt0DVI/AAAAAAAACBw/GFLAKrtnDjY/s1600/CSC_0181.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5593655388230913362" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-7-wiBURxnk0/TaCn8Gt0DVI/AAAAAAAACBw/GFLAKrtnDjY/s320/CSC_0181.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3149672507037660883?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3149672507037660883/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3149672507037660883' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3149672507037660883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3149672507037660883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/04/auf-der-insel.html' title='Auf der Insel'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-dBYQIXotn6c/TaCpgWOKdgI/AAAAAAAACB4/iS2zwWrf3qQ/s72-c/DSC_0039.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-456924976642133158</id><published>2011-03-30T04:48:00.014+04:00</published><updated>2011-04-01T00:56:30.662+04:00</updated><title type='text'>Noch nicht viel besser...</title><content type='html'>Es steht noch nicht viel besser. Ich bin immer noch im Verzug. Die lausige Sequenz meiner Blog-Posts lässt keine Zweifel offen. Immerhin habe ich gute Gründe: in knapp vier Monaten steht ein Umzug an. Ein Rückzug in alte Gefilde. Back to the roots.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat mir ein treuer Leser ein SMS geschrieben: &lt;em&gt;"Hi Dide, Dein letzter Blogeintrag lautet 'Im Verzug!' Wie geht es weiter?"&lt;/em&gt; Deshalb wollte ich einfach mal ein Zeichen setzen. Zeigen, dass ich noch schreibe – nicht nur im Blog übrigens. Aber davon mehr in Bälde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit sind wir auf Wohnungssuche. Was im Januar ganz gemächlich begann, hat in den vergangenen Wochen rapide an Schwung zugelegt. Einmal, vor wenigen Tagen, wir haben uns bereits am Ziel geglaubt, hat uns jemand in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hätten wir weniger gezögert, die Sache wäre geritzt gewesen. Dabei bin ich extra in die Schweiz geflogen, um einige Objekte zu besichtigen. An einem einzigen Tag, im Schnellzugstempo durch diverse Winterthurer Stuben, Schlafzimmer und Küchen gesaust. Mit Toni und Andrea an meiner Seite, damit ich ja keine Dummheiten begehe. Das Angebot an Mietobjekten in der sechstgrössten Schweizer Stadt ist nicht üppig. Entweder sind die Herbergen zu klein oder zu teuer. Vielleicht sind wir auch einfach verdorben von der sanitären Grosszügigkeit emiratischer Logen. Drei Bäder und vier Toiletten in einer Fünfzimmerwohnung sprengen den Schweizer Standard. Ebenso werden wir Abstriche in der Grösse der Zimmer zu gewärtigen haben. Dafür dürfte die Bau- und Materialqualität über der aktuellen Norm liegen. Eine Terrasse wäre toll. Eine Tiefgarage, ein Cheminée und eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr auch nicht schlecht. Und Haustiere sollten ebenfalls erlaubt sein, damit unsere Wüstenkatze nach so viel Sand auch einmal etwas Schnee zwischen die Krallen kriegt. Wir bleiben weiter dran: An der Wohnungssuche und am Blog! Vorerst gehts für einige Tage ab auf die Insel. Um Energie für den Endspurt zu tanken. Das &lt;a href="http://www.desertislands.anantara.com/"&gt;Resort Sir Bani Yas Island&lt;/a&gt; liegt etwa 250 Kilometer westlich von Abu Dhabi inmitten eines Naturschutzgebietes. Es handelt sich um die grösste natürliche Insel der Emirate. Tim hat Ferien und ist aus der Schweiz angereist. Im April gibts nochmals Besuch, im Mai stehen für Nina Semesterprüfungen und für Linda die Abschlussprüfungen an. &lt;br /&gt;Und im Juni....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-456924976642133158?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/456924976642133158/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=456924976642133158' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/456924976642133158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/456924976642133158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/03/noch-nicht-viel-besser.html' title='Noch nicht viel besser...'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-5563582533030782305</id><published>2011-03-02T16:49:00.015+04:00</published><updated>2011-03-02T19:52:13.284+04:00</updated><title type='text'>Im Verzug</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iAq0WolDA-4/TW49ANkurWI/AAAAAAAACAg/KhJoYj4iXkA/s1600/DSC_0003.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5579464062211632482" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-iAq0WolDA-4/TW49ANkurWI/AAAAAAAACAg/KhJoYj4iXkA/s320/DSC_0003.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin im Verzug. Eigentlich immer. Und jetzt besonders. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die geplante Rückkehr in die Schweiz fordert ihren Tribut, speziell was Administration und Planung anbelangt. Und auch Franziskas Vorbereitungen für die anstehenden Abschlussprüfungen ihrer Buchhändlerinnenausbildung in Frankfurt tragen kaum zur allgemeinen Entspannung bei. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dummerweise hat just in diesen Tagen (die Temperaturen steigen langsam wieder gegen 30 Grad) die Klimaanlage unseres sonst so zuverlässigen Prado ihren Geist aufgegeben. Und zwar gründlich!&lt;br /&gt;Wenn ich beim ersten Besuch in der Werkstatt noch gehofft hatte, der Schaden wäre rasch behoben, dann kehrt bereits nach den ersten Sätzen des Mechanikers Ernüchterung ein. Der freundliche Inder macht sonnenklar, dass der Wagen mindestens vier bis fünf Tage, wahrscheinlich eher länger, nicht zur Verfügung stehen würde. Bei seinem Anruf am nächsten Morgen, zwecks Darlegung der Schadensanalyse und Offenbarung der zu erwartenden Rechnung, verflüchtigen sich meine letzten naiven Hoffnungen innert weniger Sekunden. Von Dichtungen und Lecks ist da die Rede, von hoch komprimierten Gasen und defekten Kompressoren. Ich verstehe auf jeden Fall nur die Hälfte, das mag am Dialekt meines Gesprächspartners liegen, an der Qualität der Leitung oder aber an meinen Englischkenntnissen schlechthin. Eines aber kapiere ich trotzdem. Nämlich den Preis: 9900 Dirham! &lt;em&gt;„That’s after the discount“,&lt;/em&gt; fügt der Kollege beflissen nach. Aber hier, so muss man wissen, handelt es sich um einen Standardsatz, der lediglich den Schock der überrumpelten Klientele etwas dämpfen soll. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Mietwagen bei Budget ist selbstverständlich auch nicht gratis, trotzt Etihad-Rabatt. Aber das Schicksal lässt uns ja keine Wahl. Jeden dritten Morgen fährt Franziska unsere Mädchen und jene unser Fahrgemeinschafts-Partnerfamilien in die Schule. Da vermag mein zweitüriger Volvo keinesfalls einzuspringen. Deshalb fährt Franziska in diesen Tagen Toyota Camry; der Wagen hat immerhin vier Türen, einen anständigen Kofferraum und erst 27 Kilometer auf dem Buckel. Und obendrein riecht es in seinem Innern wie in einer Teppichfabrik. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und weil wir alle eben ein bisschen im Verzug sind, wurde auch das Postfach schon lange nicht mehr geleert. Das letzte Mal wahrscheinlich im November. Die Box ist denn auch rammelvoll. Etwa so, wie die Berner Eishalle bei der momentan laufenden Playoffserie zwischen dem SCB und den Tigern von Langau. Ich klemme den Umschlags-Stapel unter den Arm und pflastere damit den Esstisch in unserem Wohnzimmer. Bei der Durchsicht der Post beschleicht mich bald einmal das schlechte Gewissen. Zwischen Bank- und Gemeindeunterlagen finden sich Weihnachts- und Geburtstagskarten. Selbstverständlich bis zur heutigen Stunde gänzlich unbeantwortet. Ach wie peinlich! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb, liebe Freunde und Kollegen, will ich mich für einmal in jovialer Kollektivität auf diesem Weg bedanken: Bei der ZKB, der Post, der Stadler Gemeindebehörde, der BKB, der HSBC (richtig, die Banken sind wieder einmal in der Überzahl), beim lokalen Kommunikationsmonopolist etisalat, bei Tante Marianne wie auch bei der Familie Ledermann in Glattfelden! Gleichzeitig entschuldige ich mich für verpasste Zahlungen und Termine bei der ZKB, der Post, dem mediacampus Frankfurt und der Rechnungsstelle des Luftfahrtmagazins skynews. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn sich wohl die meisten der oben genannten Adressaten kaum je auf diese Website verirren werden, so besteht immerhin bescheidene Hoffnung, dass die Wüstenspuren mein schlechtes Gewissen, zumindest schemenhaft, in den emiratischen Sand zeichnen mögen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin halt einfach ein bisschen im Verzug...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-5563582533030782305?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/5563582533030782305/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=5563582533030782305' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5563582533030782305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5563582533030782305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/03/im-verzug.html' title='Im Verzug'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-iAq0WolDA-4/TW49ANkurWI/AAAAAAAACAg/KhJoYj4iXkA/s72-c/DSC_0003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1444127648493828370</id><published>2011-02-23T12:06:00.008+04:00</published><updated>2011-02-23T12:39:33.469+04:00</updated><title type='text'>Gratulation</title><content type='html'>In Melbourne gelandet, kann ich es kaum erwarten, mein Handy einzuschalten. Linda hat heute früh, derweil ich auf 39000 Fuss Richtung Australien düste, ihre Fahrprüfung absolviert. Als ich mich gestern Abend von ihr verabschiedete, schien die Gute ziemlich nervös.&lt;br /&gt;Das Bild hat irgendwie Symbolcharakter, denke ich, als sich auf dem Display des eingeschalteten Mobiltelefons die väterliche Hand nach jener des Kindes ausstreckt und sie fürsorglich umschliesst. Bereits nach den ersten drei Worten ist mir klar, wie’s gelaufen ist: Die Tochter hat bestanden! Die Prüfung hätte nur kurz gedauert, fügt sie an. Dabei habe ich diesmal, anders als vor zwei Jahren bei Tim, keine Schöggeli übers Pult geschoben, keine Wasta in Anspruch genommen. In rekordverdächtigen zwei Monaten hat Linda Theorie und Praxis hinter sich gebracht. Auf handgeschalteten Autos, versteht sich. Das freut Franziska und mich nicht nur, weil wir ab sofort beim Nachtessen im Ausgang gemeinsam ein Glas Wein trinken und uns von der Tochter nach Hause chauffieren lassen können, sondern auch weil die Fahrausbildung wesentlich günstiger ist als in der Schweiz. Gratulation!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nacht gehts wieder zurück nach Abu Dhabi. Gestern Abend fand in Melbourne ein von der Etihad organisierter Anlass statt, bei dem sich der CEO James Hogan, zusammen mit der versammelten Geschäftsleitung bei den australischen Behörden für die erfreuliche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre bedankte. Noch einmal Gratulation! Wieso die Airline ausgerechnet in Australien einen solchen Aufwand betreibt, bleibt indes offen. Ein weiterer, allerdings bescheidenerer Event, folgt heute in Sydney. Die Mehrheit der Manager wird, so wurde uns gestern nach der Ankunft mitgeteilt, mit uns zurück in die Emirate fliegen.&lt;br /&gt;Ich habe mir überlegt, ob ich die Gelegenheit zu einem Boykott nutzen sollte. Startverweigerung quasi, bis sich die Damen und Herren endlich zur immer noch offenen Bonus-Frage äussern oder einlenken, und unsere Einsatzplanung mit einer Software ausrüsten, die ihrer Aufgabe gerecht wird. Dieser trümmlige Zufallsgenerator jedenfalls, der nicht einmal einer Lottogesellschaft genügen würde, muss weg! Lieber heute als morgen. Soeben wurde der März-Einsatz veröffentlicht. Einmal mehr, ohne dass meine Wunscheingabe berücksichtigt worden ist. Seit der Umrüstung auf das neue System vor rund einem halben Jahr klappt gar nichts mehr. Dabei sollte eigentlich das Gegenteil der Fall sein: Optimierte Einsatzgestaltung dank verfeinerter Eingabemöglichkeiten. Nun, ich versuche seit dem vergangenen Herbst entweder einen Flug nach Genf oder Mailand zu erhalten. Bislang so erfolglos wie das Abschneiden der Schweizer Alpinen an der Ski-WM von Garmisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Versuche bleiben mir noch - im Juni hat sichs endgültig ausgewünscht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1444127648493828370?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1444127648493828370/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1444127648493828370' title='10 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1444127648493828370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1444127648493828370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/02/in-melbourne-gelandet-kann-ich-es-kaum.html' title='Gratulation'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3827218911594108498</id><published>2011-02-18T00:13:00.015+04:00</published><updated>2011-02-18T00:35:10.945+04:00</updated><title type='text'>Der neue Clou, die Milka-Kuh</title><content type='html'>Schokoladewerbung ist es nicht, was sich hier leicht und elegant vom Boden löst. Auch nicht die kleine Schwester der weltbekannten Milka-Kuh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-D2U0-miZcTA/TV2BgGV43pI/AAAAAAAACAY/Ffssp4gbq8U/s1600/IMG_51461%2Bcopie.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574754302212759186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-D2U0-miZcTA/TV2BgGV43pI/AAAAAAAACAY/Ffssp4gbq8U/s320/IMG_51461%2Bcopie.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr ist Etihads jüngster Spross Symbol der kürzlich von ihren Kreativköpfen lancierten Marketing-Kampagne &lt;em&gt;„Essential Abu Dhabi“.&lt;/em&gt; Mit dem Ziel, Abu Dhabis Bekanntheit als attraktiven Urlaubsdort und als führende &lt;strong&gt;&lt;em&gt;MICE&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Destination (&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;eetings, &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;ncentive travel, &lt;strong&gt;C&lt;/strong&gt;onferences and &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;xhibitions) nachhaltig zu steigern. Für diese Aktion haben sich die großen Reiseveranstalter des Emirats erstmalig zusammengetan. Sie wollen aufzeigen, was die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zu bieten hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Neben Hotels, Reiseveranstaltern, Restaurants, Geschäften, Erlebnisparks, kulturellen Einrichtungen und Sportanlagen sind auch die Tourismusorganisation „&lt;em&gt;Abu Dhabi Tourism Authority“&lt;/em&gt; sowie Vertreter der lokalen Medien beteiligt: Sie alle stellen eine breitgefächerte Palette an attraktiven Angeboten und Rabatten bereit, um Touristen und Geschäftsreisende aus aller Welt in die Hauptstadt zu locken.&lt;br /&gt;Laut dem Schweizer Etihad Chief Commercial Officer Peter Baumgartner spielt Etihad eine wichtige Rolle dabei, vermehrt Reisende nach Abu Dhabi zu bringen. Er glaubt, dass &lt;em&gt;„Essential Abu Dhabi“&lt;/em&gt; dem Engagement, die Hauptstadt der Emirate als eines der attraktivsten Reiseziele der Welt bekannt zu machen, zusätzlichen Schwung verleihen wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Angebote des Programms werden regelmäßig aktualisiert, so dass Vielflieger sich regelmässig auf neue und abwechslungsreiche Angebote freuen können. Etihad wird seine Gäste während der Flüge sowie im Internet auf &lt;em&gt;„Essential Abu Dhabi“&lt;/em&gt; hinweisen. Die &lt;a href="http://www.essentialabudhabi.com/"&gt;Website&lt;/a&gt; zur Kampagne ist bereits aufgeschaltet. Reisende werden außerdem durch Broschüren an Bord aller Flugzeuge informiert. Das Programm spricht nicht nur jene Gäste an, die einen Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten planen, sondern auch die Millionen Durchreise-Passagiere. Sie werden animiert, ihren Aufenthalt in der Stadt zu verlängern. Kostenlose Zimmer für einen Stopover-Aufenthalt sollen deshalb in Kürze zur Verfügung gestellt werden, Insh Allah. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn das kein Angebot ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Überdies wird eben der Airbus A330-300 mit der Immatrikulation A6-AFA und der auffälligen Lilafarbe den Schriftzug &lt;em&gt;„Visit Abu Dhabi“&lt;/em&gt; in die ganze Welt hinaustragen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch nicht betroffen von der poppigen Farbgebung sind die Uniformen der Besatzungen. Vorerst. Doch man wappne sich für weitere bunte Ideen unserer innovativen Airline-Chefs. Vielleicht hoppeln Piloten und Flight Attendants schon bald vor staunenden Passagieren als Osterhasen durch die An- und Abflughallen dieser Welt. Mir ist alles Recht, wenns nur nicht in Lila ist!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3827218911594108498?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3827218911594108498/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3827218911594108498' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3827218911594108498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3827218911594108498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/02/der-neue-clou-die-milka-kuh.html' title='Der neue Clou, die Milka-Kuh'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-D2U0-miZcTA/TV2BgGV43pI/AAAAAAAACAY/Ffssp4gbq8U/s72-c/IMG_51461%2Bcopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3411085616501636458</id><published>2011-02-04T12:54:00.009+04:00</published><updated>2011-02-04T22:05:04.614+04:00</updated><title type='text'>Im Glashaus mittendrin</title><content type='html'>Während in Kairo die Unterdrückten und Aufständischen an Mubaraks Palasttüren rütteln, in der Hauptstadt Jemens sich die Strassen und Plätze mit Protestierenden füllen und in weiteren arabischen Ländern kämpferische Parolen im Internet verbreitet werden, geht das Leben in Abu Dhabi seinen gewohnten Weg. Nichts brodelt, nichts kocht, nichts, das auf baldige Aufruhr deuten würde. Dabei sind auch die Emirate Teil eines arabischen Verbunds, der sich vom westlichsten Zipfel Marokkos bis zum Oman erstreckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings mit unterschiedlichen Voraussetzungen; nicht nur, was die Durchmischung der Bevölkerung betrifft, sondern auch im Bezug auf die Staatsform und die Akzeptanz der regierenden Autoritäten.&lt;br /&gt;Wie bereits früher erwähnt, sind lediglich ein Fünftel der Bevölkerung einheimisch. Viele von ihnen haben anständige Schulen besucht und einige Jahre im Ausland studiert. Den &lt;em&gt;Locals&lt;/em&gt; geht es in der Regel sehr gut, sie profitieren in zahlreichen Bereichen von einer generösen Unterstützung des Staates. Beispielsweise werden ihnen für Wasser und Strom 86 Prozent der effektiven Kosten erlassen (fairerweise muss ich hier anfügen, dass auch Expats lediglich die Hälfte bezahlen). Wenn ein Emirati eine emiratische Frau ehelicht, erhält das Paar von der Regierung rund 150'000 Euro sowie ein Grundstück mit Haus.&lt;br /&gt;Wohl hält sich die Begeisterung für den aktuellen Präsidenten Sheikh Khalifa bin Zayed al Nahyan in Grenzen, doch sein Vater Zayed, der die Emirate über 30 Jahre geführt hatte, wurde vom Volk geliebt, als wäre er der eigene Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird interessant sein zu erfahren, wie die Arabische Revolution dieser Tage und Wochen den emiratischen Lebensgeist erfasst. Denn unter den Expats befinden sich nicht nur Europäer, Asiaten, Australier, Nord- oder Südamerikaner. Ein Grossteil der arabischen Einwanderer stammen aus dem Maghreb und Ägypten. Die lokale Polizei ist durchsetzt von Marokkanern. Und Ägypter finden sich in diversen Posten und auf unterschiedlichsten Hierarchiestufen; Bankmanager, Piloten, Juristen aber auch Securityangestellte oder Taxifahrer. Die Vorgänge im eigenen Land beschäftigen sie dieser Tage. Sie sorgen sich um Freunde und Familie. Um Hab und Gut. Mit ihren Ängsten verbindet sich die unbändige Hoffnung auf wirtschaftliche und politische Freiheit und Gerechtigkeit. Getrieben von einem Traum, der sich über Jahrzehnte in ihren Seelen gefestigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die verzweifelte Selbstverbrennung des tunesischen Gemüsehändlers hat sich längst zu einem arabischen Flächenbrand ausgeweitet. Wir alle werden Zeugen einer Selbstbefreiung, wie sie die Welt seit dem Mauerfall im Jahre 1989 nicht mehr erlebt hat. Und mir scheint, als sässe ich, mit verschwommenem Blick, im Glashaus mittendrin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TUu-6NOZQnI/AAAAAAAACAQ/ZICQIz0bVpE/s1600/DSC_0004.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569755271365476978" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 214px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TUu-6NOZQnI/AAAAAAAACAQ/ZICQIz0bVpE/s320/DSC_0004.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3411085616501636458?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3411085616501636458/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3411085616501636458' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3411085616501636458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3411085616501636458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/02/im-glashaus-mittendrin.html' title='Im Glashaus mittendrin'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TUu-6NOZQnI/AAAAAAAACAQ/ZICQIz0bVpE/s72-c/DSC_0004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8832249291111288116</id><published>2011-01-25T16:19:00.004+04:00</published><updated>2011-01-25T16:25:10.382+04:00</updated><title type='text'>Hijacking Alert</title><content type='html'>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich war nicht auf besagtem Flug. Und ehrlich gesagt, bin ich nicht traurig darüber...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der Originalbericht aus dem &lt;em&gt;&lt;a title="blocked::http://r20.rs6.net/tn.jsp?llr=" href="http://www.independent.co.uk/news/" target="_blank" shape="rect" e="0019Qqjh_eOkb0U8oZpUaF5vP-4j0pnBBj5hHSLJ_u7OilV6PqWNReHNVOxgZYqth7dLnsBZmuxOMiNuOFR5T8R4drX2COsJj38SAepV5uT_MoRsv-U_I_yRofqEgpiMLgl" et="1104296365085&amp;amp;s="&gt;Independent:&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Passenger fight that triggered a hijacking alert.&lt;br /&gt;A British man was arrested yesterday after a passenger jet was diverted to Stansted Airport under RAF escort, police confirmed last night.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Etihad aircraft was travelling from Abu Dhabi to London Heathrow but was diverted when a passenger began making threats. Two RAF jets were scrambled to accompany the aircraft as it landed just before noon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A 37-year-old British national was arrested on arrival. "The pilot reported a passenger causing disruption and making threats," said Essex Police.&lt;br /&gt;Stansted is the capital's pre-designated airport to deal with instances of hijacking and hostage-taking. The scrambling of RAF jets allows for a plane to be shot down if it is feared that it might be used as a flying bomb. The first inkling that we, its passengers, had that this was out of the norm was when our aircraft broke through the clouds and someone shouted: "Hey, that's not Heathrow, that's Stansted."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Groans filled the cabin; these soon turned into gulps. On landing, the roar of a second jet zoomed close overhead. Then the fire engines and police cars appeared on the tarmac. We later discovered we had been "escorted" in by two fighter jets. By then, we had endured five hours of intrigue and drama and no little amount of angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The 8.25am from Abu Dhabi had seemed the most routine of flights. We were due to land 30 minutes before schedule and the journey was almost turbulence-free. Then came the diversion and, as we taxied into the remote part of Stansted, flanked by those emergency vehicles, the doubts began. "Wasn't it to this corner where the hijackers of a few years ago were ushered?" a fellow traveller whispered.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The first announcement came. "As you may have noticed, we are not at Heathrow," was the chief steward's opening gambit. "There is a security issue, but everything is under control. Please be seated and await further information from the captain." The next thing we heard was the captain telling the crew to open the doors. Until then the staff were deadpan, bearing expressions which did nothing to reassure. They ignored the help-button calls made by passengers worried about connections, and ignored a mother with a screaming young child.&lt;br /&gt;But then they started to move and very soon every head had swivelled around to peer down the aisle. Through the back doors, policemen had appeared and swooped on their target - a white British man.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Is it racist to report that the colour of his skin spread relief through the cabins? The captain spoke on the Tannoy. "A passenger made threats against Etihad," he said. "The police removed him." The fears of terrorism lifted. At one stage, non-uniformed officials moved up the cabin to find the hand luggage of a Middle-Eastern-looking gentleman.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apparently, the apprehended man had had a row with him and those nearby said he accused the other man of planting a bomb. A passenger said the detainee was breathing hurriedly. "I told a stewardess I thought he may having a heart attack," he said. A stewardess talked to the man; maybe this was when the threat was made. The captain said the authorities on the ground had made "a threat assessment" - cue the fighter jets. A chap with an iPhone was the first to alert us to their intervention. News agencies had picked up the story.&lt;br /&gt;A lady in her 50s who used to be a stewardess rolled her eyes. "In the old days we would never have made all that palaver," she said. "We'd have said 'there, there', sat with him, and handed him to the police at Heathrow." &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8832249291111288116?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8832249291111288116/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8832249291111288116' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8832249291111288116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8832249291111288116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/hijacking-alert.html' title='Hijacking Alert'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7858034196318620763</id><published>2011-01-20T22:24:00.006+04:00</published><updated>2011-01-20T22:35:40.415+04:00</updated><title type='text'>Mussafah</title><content type='html'>Etwas ausserhalb der eigentlichen Stadt, ennet der Insel, liegt Mussafah, das Industrie-Mekka von Abu Dhabi. Ein Kleinod der Individualhandwerkerkunst, wie ich es selten erlebt habe. In Mussafah kreuzen sich die Wege der Suchenden mit jenen der bescheidenen, stillen Anbieter. Es gibt nichts was es nicht gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits seit Tagen habe ich mir vorgenommen, meinen Volvo einer gründlichen Innenreinigung zu unterziehen. In Ermangelung von Zeit, Knowhow und geignetem Instrumentarium natürlich nicht selber. In Mussafah soll es ausgezeichnete Adressen dafür geben. Und günstig obendrein. Da passen mir Linda’s Fahrversuche bestens ins Konzept. Die Zweitgeborene, die mir eben noch vom Wickeltisch entgegengelächelt hat, schlängelt sich in diesen Wochen allabendlich durch &lt;em&gt;Slalom-Cones&lt;/em&gt; auf dem Gelände der &lt;em&gt;Emirates Driving Com&lt;/em&gt;pany in Mussafah. Die Theorie hat sie innerhalb einer Woche hinter sich gebracht, und auch bei den praktischen Versuchen gibt sie Vollgas. Mittlerweile hat sie den Fahrsimulator erfolgreich absolviert. Der Prüfungstermin rückt in greifbare Nähe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich also die Tochter für die Doppelstunde beim Fahrgelände abgesetzt habe, fahre ich meinen Volvo auf direktem Weg zum Auto-Reinigungsinstitut. Der Verkehr läuft schleppend, die Strassenbeläge sind löchrig und staubig. Es ist bereits dunkel als ich mein Ziel erreiche. Das grelle Scheinwerferlicht entblösst emsiges Treiben auf einem engen, mit Autos überstellten, Vorplatz.&lt;br /&gt;Kübel, Lappen, diverse Putzmittel in Flaschen, Dosen und Tuben bestärken mich in der Hoffnung, dass den schwarzen Striemen auf meinen Ledersitzen bald der Garaus gemacht wird. Nach kurzem Feilschen um den Preis (zwischen 300 und 500AED, wir einigen uns auf 300 AED plus grosszügiges Trinkgeld falls die Qualität der Arbeit stimmt...) lasse ich den Wagen stehen und schlendere der geschäftigen Industriestrasse entlang Richtung unbekannt. Es ist noch zu früh, ein Taxi zu schnappen und Linda abzuholen. Mein Weg führt vorbei an blockierten Einfahrten und Werkstätten. An Zigaretten rauchenden und Tee trinkenden Gestalten mit finsteren Blicken. Es ist kurz vor 20 Uhr. In den schummrigen Buden klimpern Werkzeug und Kaffeelöffel. Die Arbeit läuft gemächlich. Schmunzelnd studiere ich die grossbuchstabigen Namensschilder über den Eingangstoren: Da reihen sich Elektronikshops an Schreinerbuden und Auspuff-Werkstätten. Dazwischen ein Hairdresser, gleich nebenan eine Tafel, die Upholstery für Autositze anbietet. Banken, Autoersatzteile und Grocery-Stores mit ihren unverkennbaren Plastikvorhängen am Eingang wechseln sich in beliebiger Reihenfolge ab. An einer Kreuzung prangt ein Schild mit der Aufschrift &lt;em&gt;Al Sultan Recovery.&lt;/em&gt; Ich frage mich, was der gute Sultan wohl wiederherstellen will: Motoren, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Computer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Szenerie wird vorwiegend von Pakistani beherrscht. Auf den Strassen dominieren schwere Lastwagen, die scheppernd ihre Anhänger durch die Roundabouts zirkeln. Dazwischen offene Pick-Ups, alte und weniger alte PW’s und natürlich Taxis.&lt;br /&gt;An einer Ecke leuchtet ein Schild mit der Aufschrift Ghazna Bakery. Hinter dem offenen Fenster kniet der Bäcker und klatscht den Teig gegen einen flachen Stein. Obwohl wir zuhause bereits gegessen haben, kann ich mich dieser Verlockung nicht entziehen. &lt;em&gt;„Kam fulus wahid chubs?“&lt;/em&gt; frage ich. Der Pakistani entgegnet grinsend: &lt;em&gt;„Wahid dirham“.&lt;/em&gt; Ein Dirham für ein ofenfrisches Fladenbrot. Der Handel ist schnell getätigt, das warme Brot mundet herrlich. Und verleiht mir Energie für den nächsten Kilometer durch den Jahrmarkt dieser Lebenskünstler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-HlBvC6I/AAAAAAAACAE/tgqGheZS-IE/s1600/10012011310.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564336008279821218" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-HlBvC6I/AAAAAAAACAE/tgqGheZS-IE/s320/10012011310.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-HN_t98I/AAAAAAAAB_8/3mVxqPejunk/s1600/10012011309.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564336002097346498" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-HN_t98I/AAAAAAAAB_8/3mVxqPejunk/s320/10012011309.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-G0nzEEI/AAAAAAAAB_0/DhBoytwEa_k/s1600/10012011308.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564335995286130754" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 313px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-G0nzEEI/AAAAAAAAB_0/DhBoytwEa_k/s320/10012011308.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-GdBpSrI/AAAAAAAAB_s/_Wh088CbOiw/s1600/10012011306.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564335988952091314" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 166px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-GdBpSrI/AAAAAAAAB_s/_Wh088CbOiw/s320/10012011306.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7858034196318620763?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7858034196318620763/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7858034196318620763' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7858034196318620763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7858034196318620763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/mussafah.html' title='Mussafah'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TTh-HlBvC6I/AAAAAAAACAE/tgqGheZS-IE/s72-c/10012011310.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3373489644288573772</id><published>2011-01-11T23:06:00.006+04:00</published><updated>2011-01-11T23:32:54.881+04:00</updated><title type='text'>Emergency Room</title><content type='html'>Der Anruf kommt heute Nachmittag kurz nach 15 Uhr. Das Display zeigt Franziskas Nummer, am anderen Ende höre ich Lindas Stimme. Sie wären auf dem Weg in die Notfallabteilung. Nina könne weder richtig sitzen noch gehen. Mit dem Rollstuhl wurde sie vom Krankenzimmer der Schule ins Auto gefahren. Im Moment liegt sie flach auf dem Rücksitz des Prado. Nach wie vor mit starken Schmerzen.&lt;br /&gt;Der Rücken war schon immer ihre schwache Stelle. Seit frühester Kindheit. Mal gings besser, mal schlechter. In den letzten Monaten, mit dem intensiven Volleyballtraining, nahmen die Schmerzen wieder zu. Ein Arztbesuch war unumgänglich. Im Röntgenbild manifestierten sich leichte Abweichungen im Bereich der Lendenwirbel, allerdings nicht in alarmierendem Ausmass.&lt;br /&gt;Der Arzt verordnete Physiotherapie, was deutliche Linderung verschaffte. Trotz entsprechender Empfehlung der behandelnden Physiotherapeutin war Nina aber nicht gewillt, auf ihre vier wöchentlichen Volleyballtrainings zu verzichten. Im Gegenteil; Nach dem Saisonende meldete sie sich umgehend für die &lt;em&gt;Try Outs&lt;/em&gt; ins &lt;em&gt;Soccerteam&lt;/em&gt;. Zwar war ihr in diesem Fall sportlicher Erfolg beschieden, letztlich aber auf Kosten des Wohlbefindens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend, nach Tanzstunde und Fussballspiel, klagte sie wieder über Schmerzen. Heute Mittag in der Schule, genügte ein kurzer Sprint in der Pause, gefolgt von einem brüsken Stopp, um ihr ein imaginäres Messer in den Lendenbereich zu rammen. Mit dem Resultat, dass Nina im Zimmer der Schul-Nurse landete. Von Schmerzen gepeinigt, die ausser der Rückenlage nicht viel zuliessen.&lt;br /&gt;Eine Stunde später wird sie auf einer Trage in den &lt;em&gt;Emergency Room&lt;/em&gt; des &lt;em&gt;Sheikh Khalifa Medical Centers &lt;/em&gt;gefahren. Ich packe meine sieben Sachen im Büro zusammen und mache mich ebenfalls auf den Weg in die Klinik. Dort herrscht Hochbetrieb. Die Patienten warten in kleinen, nebeneinander liegenden Behandlungsräumen. Hinter gezogenen Vorhängen. Nina und Franziska finde ich im Abteil 27.&lt;br /&gt;Der Zufall will es, dass ich die behandelnde kanadische Ärztin kenne. Ihr Mann, ebenfalls ein Arzt, hat mit Tim Eishockey gespielt. Auch waren wir schon auf einem gemeinsamen Bootsausflug auf Abu Dhabis Wassern. Die Welt ist zwar klein, aber trotzdem immer wieder erstaunlich zufällig.&lt;br /&gt;Nina wird untersucht, lässt sich tapfer die Infusionsnadel setzen. Ganz nebenbei stelle ich fest, dass ihre Blutdruckwerte besser sind als die meinigen. Drei ml Morphium sollen die starken Schmerzen betäuben. Nach vier Stunden darf sie nach Hause. Das Gehen fällt ihr nach wie vor schwer. Der Rollstuhl macht die Sache ein bisschen erträglicher.&lt;br /&gt;Jetzt sind vorerst zwei Tage Ruhe angesagt, ausserdem warten wir auf ein Aufgebot fürs MRI. Dann schauen wir weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fussballschuhe muss sie wohl für einige Wochen an den Nagel hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TSyqOQRGWKI/AAAAAAAAB_k/HKGfc9D4Daw/s1600/11012011313.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561006801757296802" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TSyqOQRGWKI/AAAAAAAAB_k/HKGfc9D4Daw/s320/11012011313.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3373489644288573772?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3373489644288573772/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3373489644288573772' title='10 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3373489644288573772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3373489644288573772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/emergency-room.html' title='Emergency Room'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TSyqOQRGWKI/AAAAAAAAB_k/HKGfc9D4Daw/s72-c/11012011313.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7285144284413404570</id><published>2011-01-08T10:46:00.004+04:00</published><updated>2011-01-08T11:06:51.455+04:00</updated><title type='text'>Extreme testing</title><content type='html'>Spannend anzuschauen aber keinesfalls zu empfehlen für &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/"&gt;nff's&lt;/a&gt; erste Missionen im Upgrading (dafür weist du jetzt endlich, was VMU bedeutet...) oder Flüge im täglichen Streckeneinsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz nebenbei wird einmal mehr klar: Gegen den 747 ist kein A380-Kraut gewachsen. Zumindest nicht optisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/rS1yD9fQhBQ?fs=1" frameborder="0" width="480" height="295"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer möchte da nicht Freighter-Pilot sein! Mit dem weiteren Vorteil, dass man sich die Passagier-Ansagen bei Verspätung sparen kann. Und keine Menschenseele reklamiert...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7285144284413404570?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7285144284413404570/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7285144284413404570' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7285144284413404570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7285144284413404570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/boeing-747-8-undergoes-extreme-testing.html' title='Extreme testing'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/rS1yD9fQhBQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1464890756398443121</id><published>2011-01-04T23:26:00.006+04:00</published><updated>2011-01-04T23:38:31.360+04:00</updated><title type='text'>Schweizer Wettermacher</title><content type='html'>Der Vorteil meiner Bürotätigkeit besteht unter anderem darin, dass ich ab und zu einen verstohlenen Blick in eine online Zeitungsseite werfen kann. Natürlich nur, wenn mir die betriebsinternen &lt;em&gt;grossen Brüder&lt;/em&gt; (Big Brothers) nicht gerade über die Schultern schauen, und einen kurzen Websurf zulassen.&lt;br /&gt;Heute bin ich auf einen interessanten Artikel in &lt;a href="http://www.arabianbusiness.com/abu-dhabi-backed-scientists-create-fake-rainstorms-in-11m-project-371038.html"&gt;arabianbusiness.com&lt;/a&gt; gestossen. Lesenswert nicht nur wegen seiner aussergewöhnlichen Thematik, sondern auch, weil einige meiner Landsleute im wahrsten Sinne des Wortes ihre Hände im Spiel hatten und sich als erfolgreiche Wettermacher betätigten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im entsprechenden Artikel dreht sich alles um Regen und Sturm. Nicht im Wasserglas, sondern in der Wüste. Wissenschaftler der Schweizer Firma &lt;em&gt;Meteo Systems International&lt;/em&gt; haben in den Monaten Juli und August des vergangenen Jahres, im Auftrag der Regierung von Abu Dhabi über 50 Gewitterstürme in Al Ain &lt;em&gt;produziert&lt;/em&gt;. Dies geschah im Rahmen eines &lt;em&gt;geheimen&lt;/em&gt;, elf Millionen US-Dollar teuren und vom Landesregenten Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan bewilligten, Projekts.&lt;br /&gt;Mit aussergewöhnlich grossen Ionisatoren wurden negativ geladene Partikel (Elektronen) erzeugt, was zu Wolkenbildung und Regenfällen führte. Voraussetzung war eine minimale Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent. Verteilt über 122 Sommertage wurden die Elektronenquellen insgesamt 74 mal aktiviert.&lt;br /&gt;In der Folge ergossen sich über der Stadt Al Ain an 52 Tagen auch dann Regenfälle, wenn der lokale Wetterdienst weder Wolken noch Niederschlag angekündigt hatte. Mehr noch, der Regen war mehrfach von Hagel, Sturmwinden und heftigen Blitzen begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Projekt wurde vom Max Planck Institut für Metereologie überwacht. Solche Verfahren bieten weitläufige Zukunftsoptionen, beispielsweise die Möglichkeit, trockene Gebiete mit mehr Wasser zu versorgen und damit günstigere Bedingungen für landwirtschaftliche Projekte zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Maybe this is the most important point for mankind”,&lt;/em&gt; wird etwa Professor Hartmut Grassl, ein früherer Max Planck Institutsdirektor zitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir Schweizer sind an vorderster Front daran beteiligt. Einmal mehr unter den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Top Five&lt;/span&gt;; Wie in der Uhren-, Käse- oder Schokoladeproduktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Roger Federer ganz zu schweigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1464890756398443121?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1464890756398443121/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1464890756398443121' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1464890756398443121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1464890756398443121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/schweizer-wettermacher.html' title='Schweizer Wettermacher'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6527969135661684502</id><published>2011-01-01T23:59:00.002+04:00</published><updated>2011-01-02T00:07:58.581+04:00</updated><title type='text'>Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit</title><content type='html'>Silvesternacht oder Neujahrsmorgen. Eigentlich ist es dasselbe.&lt;br /&gt;Die Uhr ist weniger missverständlich: sie zeigt 0330 Uhr. Im Fernsehen wird auf allen Kanälen zu lüpfigen Schlagern getanzt und geklatscht. Ich stehe am Fenster unserer Wohnung und blicke auf die ausgestorbene Strasse. Vereinzelte Lichterpaare nur huschen über den Asphalt. Die einen feiern noch, andere schlafen bereits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dreieinhalb Stunden wurde die Zukunft zur Gegenwart: Ab sofort reden wir bei unserer Rückkehr in die Schweiz nicht mehr vom &lt;em&gt;“nächsten Jahr”,&lt;/em&gt; sondern von &lt;em&gt;“diesem Jahr”,&lt;/em&gt; was gefühlsmässg zur Folge hat, dass der Auszug aus dem Wüstenland mehr als 24 Stunden nähergerückt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste und einzige Jahreswechsel, den wir in den Emiraten feiern, ist gleichzeitig der letzte. Ohne den Sohn, der im Berner Oberland ins neue Jahr rutscht. Unser Umzug lässt ihn eher unberührt. Er hat die Helvetisierung bereits hinter sich.&lt;br /&gt;Die ältere Tochter setzt sich nach dem Nachtessen zu ihrem Freund ab, die andere bleibt hängen in den Fängen der Eltern. Der Inhalt der Champagnerflasche fordert uns dreien – insbesondere mir – alles ab. Die Rede ist von der Menge, nicht von der Qualität! Deshalb bin ich wohl noch wach. In mir kribbelt es gewaltig.&lt;br /&gt;Ich stelle den Fernseher ab. Heutzutage bedarf dieser simple Vorgang mehrerer Fernbedienungen: Je eine für Satelliten- und Videoempfänger, die dritte für den TV-Apparat. Die Vernetzung ist ähnlich kompliziert wie beim Airbus. Aber davon mag ich jetzt nicht schreiben.&lt;br /&gt;Ein letzter Blick noch aus dem Fenster. In zwölf Monaten wird sich die Landschaft hoffentlich weiss präsentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wird Abu Dhabi Vergangenheit sein…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TR-IWr40ycI/AAAAAAAAB_c/pOEHX2RXQg8/s1600/DSC_0152.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5557310388518046146" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TR-IWr40ycI/AAAAAAAAB_c/pOEHX2RXQg8/s320/DSC_0152.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6527969135661684502?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6527969135661684502/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6527969135661684502' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6527969135661684502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6527969135661684502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2011/01/zukunft-gegenwart-und-vergangenheit.html' title='Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TR-IWr40ycI/AAAAAAAAB_c/pOEHX2RXQg8/s72-c/DSC_0152.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-117596899194100173</id><published>2010-12-29T23:42:00.007+04:00</published><updated>2010-12-30T10:20:12.170+04:00</updated><title type='text'>Der Teufel frisst fliegen, der Pilot lässt sich fliegen</title><content type='html'>Das Jahresende naht. Und alle warten auf den Bonus. Oder zumindest auf eine Info. Die Email-Accounts von Etihad-Piloten werden zwar geflutet mit Bulletins, Meldungen, Ankündigungen und Ähnlichem, allein, zur Bonus-Frage mag sich unsere Geschäftsleitung nicht äussern. Auch eine Taktik, mit Sicherheit aber nicht &lt;em&gt;“the world’s leading one”.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Angestellten zu beglücken. Es muss nicht immer schnöder Mammon sein. Und es bräuchte fürwahr nicht viel, um die Pferdchen im Stall bei Laune zu halten. Mir persönlich ist in diesen Tagen grosse Freude widerfahren, wenn auch vermutlich nicht von der Firma in eben dieser Art geplant.&lt;br /&gt;In der Not des ausstehenden Bonus frisst der Teufel Fliegen – der Pilot lässt sich vornehm fliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Standby-Block zwischen Weihnachten und Silvester wird, wenig überraschend, bereits einige Tage im Voraus umgewandelt. Der Plan sieht vor, mit dem Taxi nach Dubai zu fahren, dann in einer Maschine der Emirates via Larnaca nach Malta zu fliegen. Nach 30-stündigem Aufenthalt auf der Insel – reif dazu bin ich seit geraumer Zeit – sollen der Copi und ich einen A340-500, dessen Innenleben von Lufthansa Technik auf den neuesten Stand gebracht wurde, nach Abu Dhabi überführen.&lt;br /&gt;Liest sich gut, denke ich mir und freue mich, an jenen Ort zurückzukehren, wo ich im März 1981, als angehender Swissair-Copi, unter kundiger Aufsicht wohlwollender Fluglehrer meine ersten holperigen Landungen auf dem DC-9-32 durchführte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 0330 Uhr treffe ich den Copi am Flughafen in Abu Dhabi. Eine halbe Stunde später besteigen wir das Taxi nach Dubai. Im Vorbeigehn treffen wir einen Kapitänskollegen, der ziemlich belämmert aus der Wäsche schaut. Was ihm passiert ist, soll in einem kommenden Blogeintrag ausführlicher geschildert werden. Eine verrückte Geschichte.&lt;br /&gt;Geschlafen haben weder der Copi noch ich viel, doch schliesslich werden an diesem Tag keine Gewaltsleistungen von uns erwartet. Bescheiden quetschen wir uns in die hinterste Reihe der Economy-Class und lassen uns von der Konkurrenz über Saudi Arabien, Syrien, den Libanon und das Mittelmeer nach Malta schaukeln. Das Unterhaltungsangebot ist wenig erbaulich, die Tonqualität der Filme mangelhaft, und so drifte ich alsbald ins Land der Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles klappt hervorragend. Nach der pünktlichen Landung erwartet uns in der Ankunftshalle eine freundliche Dame. Sie fährt den Copi und mich ins Intercontinental Hotel am St. Julian’s Bay. Für das Check-in werden wir an die Reception in der &lt;em&gt;International Lounge&lt;/em&gt; in die 15te Etage geleitet. Auch hier eine freundliche Dame, die uns mit ausnehmend herzlichem Lächeln Willkommen heisst. Eine weitere Mitarbeiterin offeriert Espresso und Orangensaft.&lt;br /&gt;Zur Sicherheit, man weiss ja nie, will ich bei den verantwortlichen Lufthansa-Leuten zuerst einmal den Stand der Dinge verifizieren und unsere Bereitschaft zur Übernahme der A6-EHF anmelden. Bereits nach wenigen Klingeltönen meldet sich eine weibliche Stimme. Ich erkläre den Grund meines Anrufs, doch die Frau kann mir nicht weiterhelfen. Sie notiert meine Handynummer und verspricht, die Angelegenheit an die verantwortlichen Stellen weiterzuleiten. Nach zehn Minuten scheppert mein Mobiltelefon die erst kürzlich gespeicherte Tatort-Titelmelodie. Zeichen meiner treuen Verbundenheit mit der deutschen Krimikultur!&lt;br /&gt;Der Mann am anderen Ende der Leitung wirkt befremdet. Er räuspert sich, hüstelt, und erklärt mir dann, dass die Arbeiten an unserer Maschine noch nicht abgeschlossen seien. Aha – wie lange es denn noch dauern würde, will ich wissen. Und die Antwort kommt postwendend: &lt;em&gt;“Bis am 5. Januar”.&lt;/em&gt; Das wäre dann in acht Tagen, im nächsten Jahr…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ankündigung der Verzögerung überrascht mich weniger als die Dimension derselben. Mein erster Eindruck des Hotels fällt zwar erfreulich aus, die Damen lächeln unentwegt und das Wetter erweist sich mit Sonne und 15 Grad als ganz passabel. Hingegen muss ich gestehen, dass mich die Vorstellung, den Jahreswechsel mit dem Copi und einigen unbekannten Maltesern - bestenfalls Malteserinnen - zu zelebrieren, nicht gerade aus den Socken haut. Umgehend wähle ich die Handynummer des A340 Chefpiloten. Ich erreiche ihn in einem Hotelzimmer in London. Das Gespräch fällt kurz aber herzlich aus. Er empfiehlt uns fürs (erste?) Abendessen eines der hervorragenden Seafood-Lokale und verspricht überdies, sich der Sache umgehend anzunehmen. Und bereits nach wenigen Minuten melden sich die Kollegen vom Crew Control in Abu Dhabi und verkünden frohe Botschaft: Wir würden am kommenden Tag wieder mit Emirates zurückfliegen. Die Tickets wären gebucht. Die Uniform bleibt im Koffer. Im weiteren entschuldigt sich der Kollege für die Umstände. Keine Ursache – ich nehme dies als grosszügiges Geschenk der Firmenleitung: Schliesslich wird nicht jedem Mitarbeiter zum Jahreswechsel eine Nacht im Fünfsternhotel in Malta offeriert. Flug und Frühstück in der Lounge inklusive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar keine planerische Meisterleistung aber zweifellos ein Bonus der besonderen Art!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TRuPRpeZ1xI/AAAAAAAAB_U/xpPmwj0vtLc/s1600/malta%2B004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556192098645563154" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TRuPRpeZ1xI/AAAAAAAAB_U/xpPmwj0vtLc/s320/malta%2B004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TRuPRmLPNfI/AAAAAAAAB_M/46csiWw8iik/s1600/malta%2B003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556192097759868402" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TRuPRmLPNfI/AAAAAAAAB_M/46csiWw8iik/s320/malta%2B003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-117596899194100173?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/117596899194100173/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=117596899194100173' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/117596899194100173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/117596899194100173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/der-teufel-frisst-fliegen-der-pilot.html' title='Der Teufel frisst fliegen, der Pilot lässt sich fliegen'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TRuPRpeZ1xI/AAAAAAAAB_U/xpPmwj0vtLc/s72-c/malta%2B004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-5072999404396311586</id><published>2010-12-23T13:32:00.002+04:00</published><updated>2010-12-23T13:38:57.664+04:00</updated><title type='text'>Fröhliche Weihnachten</title><content type='html'>Der Mercedes ist verkauft. Seit wenigen Tagen steht ein Volvo vor unserem Haus an der Delma Street. Nicht weiss, sondern grau. Mit der Möglichkeit, bei Bedarf das Dach herunterzukurbeln, eigentlich mehr herunterzu&lt;em&gt;fahren&lt;/em&gt;. Automatisch, auf Knopfdruck. Das Auto kommt im nächsten Jahr mit in den Container. Ab dem Juli werde ich damit über Schweizer Strassen cruisen. Den Dachöffnungsmechanismus wirds freuen. Ihm wird mit Sicherheit etwas mehr Ruhe gegönnt sein in Zentraleuropa...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A propos: In diesen Tagen muss ich den Wagen den Mechanikern im Stadtteil Musaffah abtreten. Service, Reifenwechsel (nein, keine Winterreifen!!!), Einbau eines Navi-Geräts.&lt;br /&gt;Zum Glück gibts Taxis. Ein Verkehrsmittel, auf das die Mitglieder unserer Familie ohnehin öfters zurückgreifen. Allein schon, weil in den Emiraten die &lt;em&gt;Null-Promille&lt;/em&gt;-Regel gilt. Bislang haben Franziska und ich uns strikt daran gehalten. Im Gegensatz zu vielen Freunden und Bekannten. Die Polizei führt zwar keine Kontrollen durch, wer aber in einen Unfall verwickelt wird und getrunken hat, muss mit Ärger rechnen.&lt;br /&gt;Überdies gehören Abu Dhabi-Taxis wahrscheinlich (noch) zu den günstigsten auf dieser Welt. Doch was die Fahrgäste freut, ärgert die Taxifahrer. Lashanta ist einer von ihnen. Seit er unsere Freunde Michele und Mario seinerzeit an den Flughafen von Dubai gefahren hat, haben Franziska und ich seine Nummer auf unseren Handys gespeichert. Wir schätzen seine Freundlichkeit und seine Zuverlässigkeit. Auf die Dienste eines &lt;em&gt;Vertrauensfahrers&lt;/em&gt; zählen zu können, ist nicht unbedingt nur Luxus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hat mich Lashanta ins Büro gefahren. Wie am Vorabend vereinbart, wartet er um viertel nach Sieben vor dem Haus. Er plappert munter drauflos. In Anbetracht der Tageszeit für mich beinahe etwas zu munter. Er ereifert sich über die verschärften Arbeitsbedingungen. Im November kam es während zwei Tagen zu heftigen Prostesten der Fahrer. Ein verzweifelter wie hoffnungsloser Versuch, sich gegen die reduzierten Provisionssätze zu wehren. &lt;br /&gt;Ich will es etwas genauer wissen und erkundige mich nach konkreten Zahlen. Lashanta rechnet vor: Wenn er seine Vorgabe von 10’000 Dirham pro Monat umsetzt, nach heutigem Kurs rund 2600 Schweizer Franken, hat er bislang 2700 Dirham in die eigene Tasche erhalten. Dafür arbeitet er mindestens 15 Stunden täglich. Den ganzen Monat, ohne einen Freitag notabene! Das entspricht 700 Franken. Tritt der neue Vertrag in Kraft, so reduziert sich sein persönlicher Lohn auf 1900 Dirham. Es bleiben ihm also lediglich noch 490 Franken. Das ist zwar wesentlich mehr, als er in seiner Heimat Sri Lanka verdienen könnte, entspricht aber einem Salärabbau von beinahe 30 Prozent!&lt;br /&gt;Zusätzlich ärgert sich Lashanta über die Tatsache, dass ihn die verantwortliche Agentur in Colombo seinerzeit mit einem Monatsgehalt von über 4000 Dirham gelockt hat. &lt;em&gt;“I was cheated by my own people!”,&lt;/em&gt; entrüstet er sich. Und als möchte er seinen Worten eine zusätzliche Protestnote verleihen, krempelt er die Hemdsärmel nach hinten und entledigt sich seiner Dienstkrawatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin zwischenzeitlich etwas beunruhigt und frage mich, inwiefern Lashantas Ärger seine Fahrtüchtigkeit beinträchtigt. Schliesslich stecken wir im Morgenverkehr und die Ausfallstrasse zum Etihad Headquarter verfügt über vier Spuren.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;“And you know…” &lt;/em&gt;fährt er fort, &lt;em&gt;“…there will be many more coming from my country.”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Tja, die Stadt sucht Taxifahrer. Und ungeachtet Lashantas Verwünschungen werden auch in Zukunft Männer aus Sri Lanka, Pakistan, Bangladesh und den Philippinen nach Abu Dhabi strömen und nach kurzer Zeit in silberfarbenen Wagen Fahrgäste zwischen Malls, Hotels, Banken und privaten Adressen herumchauffieren. Nicht selten werden sie dabei bei der Routenwahl auf die Hilfe ihrer Passagiere im Fonds angewiesen sein. Erstaunen darf das nicht. Man möge den Fahrern die Unzulänglichkeiten verzeihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das System definiert die Grenzen. Das hat sich in den vergangenen Tagen übrigens auch auf zahlreichen Flughäfen Europas gezeigt. Das Machbare fällt dem Spardruck zum Opfer. Die Angestellten kompensieren mit einer beispielhaften, und vom Management in ebensolcher Gesinnung adäquat honorierten &lt;em&gt;Can do&lt;/em&gt;-Haltung, und irgendwann läuft alles weiter wie zuvor. Flugzeuge starten und landen auf parallelen Pisten in atemberaubenden Frequenzen. Und das Taxi findet sein Ziel auch mit Umwegen. Vielleicht kommt das dem Fahrer gar nicht ungelegen. Wir mögen es ihm gönnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fröhliche (weisse) Weihnachten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-5072999404396311586?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/5072999404396311586/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=5072999404396311586' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5072999404396311586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5072999404396311586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/frohliche-weihnachten.html' title='Fröhliche Weihnachten'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1287112900500712667</id><published>2010-12-17T13:03:00.009+04:00</published><updated>2010-12-17T16:21:36.510+04:00</updated><title type='text'>ESC</title><content type='html'>Das Kürzel könnte aus dem Hause Airbus stammen und für eines der schwer durchschaubaren technischen Flugzeugsysteme stehen. Tut es allerdings nicht. Geprägt von einer, momentan in der Schweiz unter dem Namen &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.jrz.ch/"&gt;Jeder Rappen zählt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, äusserst erfolgreich laufenden TV- und Radio-Sammelaktion steht &lt;em&gt;ESC&lt;/em&gt; schlicht für &lt;em&gt;Every Second counts&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogar in Abu Dhabi läuft der Fernseher den ganzen Tag; SF2 sendet ununterbrochen aus der Glasbox am Berner Bundesplatz. Aus dem politischen Zentrum Helvetiens, wo sich Volkes Seele bei frostigem Wind und Schneetreiben bereits zu früher Morgenstund' die Hirnwindungen tieffrieren lässt, um letztlich am Schalter eine Münze oder gar eine Note ins Kässeli zu legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wir sind heute früh aufgestanden. Später zwar, als geplant, aber nur, weil Franziskas Handy den Weckdienst verweigert hat (Weshalb bleibt letztlich ungeklärt...). Die Damen wollen für einige Tage nach Genf fliegen. Freunde und Familie zum vorweihnachtlichen Guetzli-Klatsch treffen. Und wegen der Winterstimmung. Und überhaupt. Ferien gibts für mich keine über die Festtage. Wir feiern heuer in Abu Dhabi. Alle werden sie deshalb am 22. zurückfliegen: Franziska, Linda, Nina und Tim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wir also, leicht gehetzt und mit morgendlicher Übellaune, heute früh am Flughafen vorfahren, erwartet uns die nächste Überraschung: Menschen, die sich in langen Schlangen in der Abflughalle vor den Check-In Schaltern aufreihen. Das heisst, sie sollten sich eigentlich reihen; In Tat und Wahrheit erinnert die Schar an die jährliche Wanderung der Gnu-Herden von der Serengeti in die Masai Mara Kenias. Und ich bin beinahe sicher, sprängen die Vordersten in die Fluten des Grumeti-Flusses, die anderen würden mit Koffer und Handgepäck auf der Stelle folgen.&lt;br /&gt;Franziska und Nina, die mit gebuchten Jahrestickets reisen, haben bereits gestern elektronisch eingecheckt, müssen allerdings ihr Gepäck an einem der überlaufenden Schalter deponieren. Linda stellt sich in die Schlange vor dem &lt;em&gt;Staff Check-In&lt;/em&gt;. Sie hat ihr &lt;em&gt;Annual Leave Ticket&lt;/em&gt; bereits letzten Monat für die Reise nach Vancouver gebucht und versuchts mit einem &lt;em&gt;Zehnprozent-Ticket.&lt;/em&gt; Eigentlich hoffnungslos. Die Maschine ist ausgebucht. Sicherheitshalber informiere ich den diensttuenden Captain via SMS. Er ist wahrscheinlich im (Planungs-)Stress. In seiner Heimat Sri Lanka fällt der Schnee nicht in denselben Mengen wie in diesen Tagen in der Schweiz.&lt;br /&gt;Franziska und Nina kommen kaum vorwärts. Dabei müssen sie noch mindestens sieben Slalomschlaufen bewältigen bis zur Schalterreihe. Die Ungeduld wächst, der Flug geht in etwas mehr als einer Stunde. In diesem Moment wird die erste Verspätung auf den Anzeigetafeln signalisiert. Dreissig Minuten Gnadenfrist. Die Menschen wirken gestresst, Personal ist kaum auszumachen. Chaos total. Eine mutige holländische Passagierin baut sich zwischen zwei Schaltern auf und versucht, Ordnung ins Getümmel zu bringen. Alle drängeln nach vorn, wechseln die Spur, beziehungsweise die Schlange, wie die Autos auf emiratischen Autobahnen. Ein Araber ist sich mit einer Engländerin in die Haare geraten. Ihre engagierte Morgendiskussion verkürzt den Reisenden die Wartezeit.&lt;br /&gt;Franziska und Nina sind ausgeschert und haben sich vor dem Schalter für &lt;em&gt;Oversize-Baggage&lt;/em&gt; postiert. Doch der Beamte, der eben noch da war, hat Reissaus genommen. Ich wende mich an einen jungen Emirati im Dishdash, der sich um Ordnung bemüht. Er zögert, doch als ich mich als Etihad Captain ausweise, blitzen seine Augen. Jetzt geht die Post ab. Sofort weist er einen Uniformierten an, meinen Angehörigen helfen. Dann senkt er seine Stimme und wechselt das Thema. Er hätte einen GPA von 3.54 und wäre auf der Warteliste für die Pilotenschule... Wieviel ich denn nun wirklich verdienen würde: &lt;em&gt;„45‘000“,&lt;/em&gt; erwidere ich etwas verblüfft. „&lt;em&gt;Dollar...?!“&lt;/em&gt; fragt er zurück. Nein, es wären Dirham, gebe ich ihm zu verstehen, und das Auto müsse er selber bezahlen, und überhaupt müsste ich mich jetzt um die andere Tochter am Staff-Schalter kümmern. Dann tauche ich unter in den Massen und winde mich Richtung Linda. Sie ist als nächste dran, doch der Kollege am Schalter macht wenig Hoffnung. Sie wird auf die Liste für einen „Jumpseat“ gesetzt. Warten, warten, warten. Natürlich ist sie nicht die einzige. Die Zeit läuft. Franziska und Nina gesellen sich zu uns, bevor sie sich zur Passkontrolle aufmachen. Nach weiteren 20 Minuten kommt das Aus: Der Captain würde keine Crew-Sitze vergeben. Wir sollten es doch am Abend noch einmal versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will die enttäuschte Tochter mindestens mit einer heissen Schokolade trösten, als wenig später, wir haben uns bereits Richtung Starbucks aufgemacht, mein Handy klingelt. Der Captain ists: wo denn nun meine Tochter wäre...&lt;br /&gt;Aha – hab ichs mir doch gedacht. Das war eine krasse Fehlinformation. Linda im Schlepptau, hetze ich wieder ans Check-In, passiere elegant die artig Wartenden und erkläre dem Beamten die neue Ausgangslage. Es dauert noch einmal fünf Minuten, bis er uns eine Bordkarte aushändigt. Unter sein Kinn hat er sich den Telefonhörer geklemmt. Ich vermute, aus taktischen Gründen, denn er sagt kein einziges Wort. Ich an seiner Stelle, hätte auch das Schild mit dem grossmundigen Hinweis, dass Etihad Airways heuer bereits zum zweiten Mal zur &lt;em&gt;World's Leading Airline&lt;/em&gt; gekürt wurde, irgendwo hinter der Abdeckung versteckt.&lt;br /&gt;Dafür erhält Linda jetzt gar einen Sitz in der Economy zugeteilt. Das soll einer noch verstehen. Wieder ab in die andere Richtung. Mein Handy klingelt, erneut der Captain. Er will wissen, wer denn diesen Unsinn über gesperrte Crewsitze verbreite. Selbstverständlich würde er nicht ohne meine Tochter fliegen. Echte Kollegenhilfe – ein bisschen Egoismus darf – oder muss? – sein. Jeder und jede ist sich selbst der oder die Nächste. Wir habens heute Morgen erlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferienbeginn. Die Schlacht in der Abflughalle – &lt;em&gt;ESC&lt;/em&gt; – &lt;em&gt;Every Second counts&lt;/em&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1287112900500712667?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1287112900500712667/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1287112900500712667' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1287112900500712667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1287112900500712667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/esc.html' title='ESC'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4413362944946577936</id><published>2010-12-09T00:42:00.004+04:00</published><updated>2010-12-09T00:47:16.990+04:00</updated><title type='text'>Advent in Abu Dhabi</title><content type='html'>Das Bild ist in seiner Qualität mangelhaft. Doch es wurde spontan geschossen. Mit meines Bruders Handy. Mobiltelefone verfügen heutzutage über Chips, Prozessoren und das Potential einer Top Digitalkamera der späten Neunzigerjahre. Daneben kann man mit ihnen auch telefonieren.&lt;br /&gt;Mein Bruder – er weilt gerade in Abu Dhabi in den Ferien – pflegt auf unseren abendlichen Ausflügen seinen Fotoapparat zuhause zu lassen. Dafür liegt sein Handy stets griffbereit auf dem Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend, in der weitläufigen Anlage des Hotels Shangri-La, einem meiner Lieblingsplätze, zwischen Souk und Luxushotel, bei Aussentemperaturen von 24 Grad, die &lt;em&gt;Sheikh Zayed Grand Mosque&lt;/em&gt; stets im Blick, hat er wieder zugeschlagen: Das arabische Paar im Vordergrund ist eng zusammengerückt. Sie zeigt ihm ständig Kinderfotos auf ihrem iPhone. Dazwischen pafft er genüsslich an seiner Shisha, vermutlich &lt;em&gt;Grape&lt;/em&gt;-Aroma. Wir mutmassen, dass es sich um seine zweite Gattin handeln muss. Vielleicht auch die dritte. Er hat wohl die gemeinsamen Kinder schon lange nicht mehr gesehen. Möglicherweise hat sich das Paar über längere Zeit nicht mehr ausgetauscht. Es gibt viel zu berichten. Vielleicht gerade deswegen strahlen die beiden Innigkeit aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegen wir aber völlig falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Dezember, und wir sitzen um 22 Uhr kurzärmelig im Freien. Betrachten einen Mann in seiner weissen Kandoora und eine Frau in ihrer Abaya, so schwarz wie die Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Advent in Abu Dhabi....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TP_trAIn2-I/AAAAAAAAB_A/6yzrDwOBqAU/s1600/Dide.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5548414588970064866" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 201px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TP_trAIn2-I/AAAAAAAAB_A/6yzrDwOBqAU/s320/Dide.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4413362944946577936?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4413362944946577936/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4413362944946577936' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4413362944946577936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4413362944946577936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/advent-in-abu-dhabi.html' title='Advent in Abu Dhabi'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TP_trAIn2-I/AAAAAAAAB_A/6yzrDwOBqAU/s72-c/Dide.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-555090840372680215</id><published>2010-12-04T19:47:00.008+04:00</published><updated>2010-12-04T20:03:32.327+04:00</updated><title type='text'>"Über sieben Brücken musst du gehn...</title><content type='html'>&lt;em&gt;... sieben dunkle Jahre überstehn“.&lt;/em&gt; So lautet der Titel eines Songs, mit dem zuerst die DDR-Band Karat, später der deutsche Rocker Peter Maffay ein erkleckliches Sümmchen eingespielt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Abu Dhabi sind wir mit den Brücken noch nicht ganz soweit. Doch es geht vorwärts. Am 25. November wurde die &lt;em&gt;Sheik Zayed Bridge &lt;/em&gt;eröffnet! Gestaunt haben alle ein bisschen, geriet der Bau doch über lange Zeit arg ins Stocken und nahm letztlich insgesamt acht Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;Die Daten der von der irakischen Architektin Zaha Hadid entworfenen Bogenbrücke sind deswegen nicht weniger eindrücklich: Über eine Länge von insgesamt 842 Metern verbinden zwei je vierspurigen Fahrbahnen die Inselstadt Abu Dhabi mit dem Festland. Kennzeichnend für das Werk sind steil ansteigende und abfallende S-Bögen über der eigentlichen Brücke, die den Verlauf der Sanddünen symbolisieren sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eröffnung war ursprünglich bereits auf 2006 geplant, doch finanzielle Querelen zwischen der Regierung als Auftraggeber und den Baufirmen behinderten die Arbeiten. Die Kosten beliefen sich nach diesen Projektverzögerungen auf insgesamt 270 Millionen US-Dollar. Neben der &lt;em&gt;Maqta&lt;/em&gt;- und der &lt;em&gt;Mussafah-Brigde&lt;/em&gt; bringt die neu eröffnete Konstruktion wertvolle Kapazitäten, speziell für Fahrten von der Stadt Abu Dhabi nach Dubai. Die zeitliche Einsparung dürfte bis gegen eine Viertelstunde betragen.&lt;br /&gt;Das Gebilde ist imposant, besonders in der Nacht. Die grosszügig geschwungenen Bögen werden mit starken Schweinwerfern angestrahlt, die der Brückenkonstruktion dank ständig wechselnder Farbkombinationen einen bunten Schleier überziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die neue Verbindung ist die Fahrt von unserer Wohnung zum Etihad-Hauptsitz – und damit ins Flight Safety-Büro – wesentlich einfacher und kürzer geworden. Für den Weg zum Flughafen benutzen wir nach wie vor die &lt;em&gt;Maqta-Bridge&lt;/em&gt;, die nur wenige Meter neben der neu eröffneten &lt;em&gt;Sheik Zayed&lt;/em&gt; Brücke liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit jedem Jahr, mit jedem neu erstellten Bauwerk rückt Abu Dhabi ein Stück näher an die Nachbar-Metropole Dubai. Der Bevölkerung vermittelt die Hauptstadt zunehmendes Grossstadt-Feeling. An der Corniche schiessen Wolkenkratzer wie Pilze aus dem Sand. Neben dem Hotel &lt;em&gt;Emirates Palace&lt;/em&gt; thronen die mächtigen &lt;em&gt;Etihad-Türme&lt;/em&gt;, die ihrer Fertigstellung stetig näher rücken. Allen Unkenrufen zum Trotz dreht sich das Rad unweigerlich weiter. Und es bestehen keine Zweifel, dass die Qatar zugesprochene Fussball-WM 2022 der gesamten Region mittelfristig weiteren Aufwind garantieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi8O4V0tI/AAAAAAAAB-g/1t0gAr5kzJU/s1600/28112010268.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546854677986267858" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi8O4V0tI/AAAAAAAAB-g/1t0gAr5kzJU/s320/28112010268.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi8nffJ-I/AAAAAAAAB-o/EjGqoIwnb8o/s1600/28112010269.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546854684592908258" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi8nffJ-I/AAAAAAAAB-o/EjGqoIwnb8o/s320/28112010269.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi9EcizrI/AAAAAAAAB-w/TPJO1UYoCnA/s1600/28112010270.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546854692365192882" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi9EcizrI/AAAAAAAAB-w/TPJO1UYoCnA/s320/28112010270.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi9cuZ3hI/AAAAAAAAB-4/8SuvKrb8qik/s1600/28112010271.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546854698882555410" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi9cuZ3hI/AAAAAAAAB-4/8SuvKrb8qik/s320/28112010271.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi9EcizrI/AAAAAAAAB-w/TPJO1UYoCnA/s1600/28112010270.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi75hbrzI/AAAAAAAAB-Y/A0lwZc9vKRI/s1600/BrÃ¼cken.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546854672253038386" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 197px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi75hbrzI/AAAAAAAAB-Y/A0lwZc9vKRI/s320/Br%25C3%25BCcken.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-555090840372680215?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/555090840372680215/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=555090840372680215' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/555090840372680215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/555090840372680215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/uber-sieben-brucken-musst-du-gehn.html' title='&quot;Über sieben Brücken musst du gehn...'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPpi8O4V0tI/AAAAAAAAB-g/1t0gAr5kzJU/s72-c/28112010268.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-225083242438712424</id><published>2010-12-02T22:52:00.005+04:00</published><updated>2010-12-02T23:20:46.814+04:00</updated><title type='text'>5 out of 39</title><content type='html'>&lt;a name="OLE_LINK2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Heute, am 2. Dezember, feiern die &lt;em&gt;Emarat al arabya al mutahada&lt;/em&gt; (Vereinigte Arabische Emirate) ihren Jahrestag. Es ist der 39ste. Während ich in unserer Stube diese Zeilen schreibe, verpufft an der Corniche ein gewaltiges Feuerwerk tausende von Dirham am Himmel von Abu Dhabi. Das Knallen der Raketen und Petarden dringt durch den Verkehr der Stadt bis in unsere Wohnung. Das grosszügige Wohnzimmerfenster erlaubt uns den Blick auf die letzten zehn Meter der Feuerwerkskörper vor ihrer Kulmination. Just, bevor sie sich mit Funken und Lichterschweif wieder in die Tiefe stürzen. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns ist dies der letzte Jahrestag im Wüstenland. Nach langem Ringen, nach endlosem Hinauszögern, nach immer wieder aufflammenden Diskussionen haben Franziska und ich uns entschlossen, im Juli des kommenden Jahres wieder in die Schweiz zurückzukehren. Angesichts der aktuellen Wetterverhältnisse in Europa eine Dummheit. Wir waren heute mit meinem in den Ferien weilenden Bruder Üse auf dem Boot. Haben vor einer Sandbank den Anker gesetzt und bei sanftem Wellengang Salami, Käse und Brot geteilt. Das Wasser schien uns mit 24 Grad zu kalt. Derweilen Väterchen Frost Europa und die Schweiz fest im Griff hat.&lt;br /&gt;Einzig Üse hat sich letztlich zu einem kühnen Sprung ins Arabische Meer überwunden. Linda, Nina und mir wars zu kalt. Es muss wohl das Touristen-Virus gewesen sein, das meinen Bruder zu solchem Tun animiert hat &lt;em&gt;(&lt;/em&gt;„&lt;em&gt;Mindestens einmal in diesen Ferien will ich im Meer gebadet haben...„).&lt;/em&gt; Wir verstehen ihn gut. So, wie die meisten Freunde und die Familie unseren Rückkehrentscheid nachvollziehen können.&lt;br /&gt;Fünf Jahre werden wir bei unserer Abreise in den Emiraten verbracht haben. 5 out of 39! Das entspricht rund zehn Prozent der noch jungen Landesgeschichte, berechtigt aber weder zu einer &lt;em&gt;Green-Card&lt;/em&gt; noch zu einem gratis Macchiato im Starbucks der Marina Mall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit haben wir unsere Feuerwerksrakete zum Jahresende verschossen. Nicht gar so knallig und farbenprächtig wie die Dinger an der Corniche. Dafür mit einem Schuss Emotion, der sich lange am emiratisch-nächtlichen Himmel halten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPfrIrtHXhI/AAAAAAAAB-Q/GpHmo6RveZo/s1600/firewerks.png"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546160000533487122" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 274px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPfrIrtHXhI/AAAAAAAAB-Q/GpHmo6RveZo/s320/firewerks.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-225083242438712424?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/225083242438712424/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=225083242438712424' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/225083242438712424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/225083242438712424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/12/5-out-of-39.html' title='5 out of 39'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TPfrIrtHXhI/AAAAAAAAB-Q/GpHmo6RveZo/s72-c/firewerks.png' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2485087811773699859</id><published>2010-11-23T00:29:00.007+04:00</published><updated>2010-11-27T23:33:27.624+04:00</updated><title type='text'>48 Charts</title><content type='html'>Es kommt vor, dass Piloten sich mit erschreckend banalen Dingen beschäftigen. Besonders auf Nachtflügen. Sie zählen beispielsweise &lt;em&gt;Airport-Charts&lt;/em&gt;; jene Karten, die Rollwege und Standplätze illustrieren und anhand derer An- und Abflugverfahren sowie sämtliche Anflüge geflogen werden. Unentbehrliche Dokumente also, um die aviatische Mission erfolgreich und fehlerfrei durchführen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal übertreiben es die Flughafenbehörden einfach ein bisschen. Auf dem Flug nach Delhi und zurück stolpern der Copi und ich bereits im &lt;em&gt;NOTAM&lt;/em&gt; (Notice to Airmen) bei der Planung über satte acht Seiten mit Angaben zu Delhi. Diese Zusammenstellung wichtiger Angaben zu Flugrouten und Infrastruktur der Flughäfen gehört zum Pflichtstudium bei der Flugvorbereitung. Die manchmal etwas kurrlig formulierten Informationen lesen sich weder so flüssig wie Donna Leon, noch sind sie intellektuell ergiebig wie Frisch und Dürrenmatt (damit mir keiner staatsbürgerliche Ignoranz vorwerfe...). Doch Pflicht ist eben Pflicht. Das lehren wir den Kindern bereits im Stillalter, den Junghunden im Welpenkurs und den Copiloten in der Streckeneinführung. Der erste Offizier und ich halten uns an die Vorgabe, auch wenn wir mit jeder gelesenen Seite die Übersicht ein bisschen mehr verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahlreiche Rollwege sind wegen Bauarbeiten geschlossen. Während des Fluges versuchen wir diese Angaben auf die Flughafenkarten zu übertragen. Wir überprüfen geänderte Frequenzen von Navigationshilfen und verifizieren Kursangaben, die für An- und Abflugverfahren verwendet werden.&lt;br /&gt;Beim Durchblättern der entsprechenden Seiten, es sind ausnehmend viele, beginne ich zu zählen. Mich trifft fast der Schlag: Während durchschnittliche Flughäfen ihre Angaben auf vielleicht 20 Karten publizieren, verteilen die indischen Behörden diese Daten auf nicht weniger als satte 48 Airport-Charts! Doppelseitig beschriftet, versteht sich. Da läppert sich eine stattliche Lektüre zusammen. Dagegen nehmen sich die 34 Karten von London Heathrow direkt bescheiden aus, und New York JFK figuriert mit läppischen 24 Seiten quasi unter „ferner liefen“. Einzig die Frankfurter vermögen die Inder mit 58 Blättern zu übertrumpfen. Nicht dass wir jede Zeile studieren müssten, die Krux liegt eher darin, herauszufinden wo sich die wichtigen Infos verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweieinhalb Stunden bleiben uns dafür, dann leiten wir den Sinkflug ein. Inzwischen hat sich ein sanfter Nebelschleier über die Hauptstadt Indiens gelegt. Für unsere Landung allerdings kein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Verlauf der folgenden Bodenzeit stelle ich jedoch mit Besorgnis fest, wie sich die Schwaden im Scheinwerferlicht des Flugfeldes zunehmend verdichten. Als wir die Freigabe für den Triebwerkstart erbitten müssen wir hören, dass im Moment sämtliche Maschinen Startverbot erhalten. Die Sicht pendelt mittlerweile zwischen 150 und 200 Meter. Mir schwant Übles. Alsdann beginnen die Diskussionen am Funk: Niemand scheint genau zu wissen, welche Sichtweiten für einen Start erforderlich sind. Nach einer Weile fragt der Controller jede Maschine nach dem individuellen Startminimum. Wer 150 Meter akzeptiert, kann die Triebwerke starten. Wer mehr braucht, bleibt vorerst hängen. Wir stossen unseren Airbus zurück, reihen uns ein in der Schlange der Wartenden. Die Rollverhältnisse erweisen sich als anspruchsvoll. Vor uns wälzt sich träge eine B777 der Air India Richtung Pistenanfang. Nach wenigen Minuten erhalten die Piloten die Startfreigabe. Die beiden Triebwerke heulen auf, die Räder beginnen zu drehen, dann wird die Maschine vom Nebel verschluckt. Nach fünf Minuten ist die Reihe an uns. Ich schiebe die vier Gashebel nach vorne. Erleichtert darüber, dass wir nicht in dieser unberechenbaren Suppe stecken bleiben, der wir in dieser Nacht auch mit 48 Flughafenkarten nicht mehr entkommen wären.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2485087811773699859?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2485087811773699859/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2485087811773699859' title='11 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2485087811773699859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2485087811773699859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/11/48-charts.html' title='48 Charts'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2540252641634616394</id><published>2010-11-13T01:13:00.015+04:00</published><updated>2010-11-13T01:35:33.933+04:00</updated><title type='text'>Von Wünschen und Optionen</title><content type='html'>&lt;a name="OLE_LINK2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Wenn ich es mir richtig überlege, gibt es kaum ein Hotel auf unserem Streckennetz, das nicht über eine Drehtüre betreten wird. Mit Flügeln aus Glas, die uns mit vornehmem Schwung in die Lobby oder auf die Strasse spülen. Begleitet vom &lt;/a&gt;Zischen des Windes, der sich, vermischt mit dem Lärm der Strasse, bei jeder Drehung neugierig und auch ein bisschen unverschämt in den Hoteleingang zwängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich an einem kalten Wintermorgen, in der Regel mit verschlafenem Blick, ins Freie trete, wird das Säuseln von einem kalten Luftzug begleitet, der mir endgültig die letzte Bettwärme aus den Gliedern scheucht.&lt;br /&gt;Doch heute ist es ungewöhnlich warm. Der kühle Morgengruss bleibt aus. Und dies will so gar nicht zum Bild der gelbrot verfärbten Blätter und der Lichterketten an den Bäumen passen. Die Frisuren der Damen zeugen von einem kräftigen Wind, der durch die Strassen von Chicago bläst. Wir schreiben den 11. November, und ich bin lediglich mit Hemd und einer dünnen Jacke bekleidet. Frieren muss ich trotzdem nicht, gestern Nachmittag hangelte sich das Quecksilber auf die für diese Jahreszeit rekordverdächtige Marke von 20 Grad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einkaufsbummel an der Michigan Avenue wird zum Frühlingsspaziergang. Dabei schwirren mir tausend Gedanken durch den Kopf. Linda sitzt in diesem Moment im Flugzeug und kommt mir mit jeder Minute ein bisschen näher. Sie fliegt nach Vancouver. Allein. Umsteigen in Toronto. Diese Reise hat sie sich zum 18. Geburtstag gewünscht, der in einem knappen Monat ansteht.&lt;br /&gt;Ihr Freund Nemo studiert an der &lt;em&gt;University of British Columbia&lt;/em&gt; (UBC). Nach beinahe drei Monaten Trennung, findet unsere Tochter, sei es höchste Zeit für ein Wiedersehen. Ausserdem, so fügt sie an, wäre es eh ihr Wunsch, später am gleichen Institut zu studieren. Was diesem einwöchigen Sprung über den Ozean und den nordamerikanischen Kontinent beinahe schon Pflichtcharakter verleiht und den Eltern einige Knoten Wind aus den (Argumentations-)Segeln nimmt.&lt;br /&gt;Die Kinder werden eben älter. Und was im Kindergarten oder der Primarschule mit einer Duplo-Schachtel und einer zusätzlichen Kerze auf dem Geburtstagskuchen abgetan war, ruft heute nach einem stattlichen Obolus.&lt;br /&gt;A propos – abrupt aus meinen Gedanken gerissen, finde ich mich unvermittelt im Erdgeschoss des &lt;em&gt;Apple Store &lt;/em&gt;an der &lt;em&gt;Magnificent Mile&lt;/em&gt; wieder. Tims Laptop ist in die Jahre gekommen. Auch der Sohn feiert im kommenden Monat Geburtstag. Weihnachten folgt auf dem Fuss, das bietet Spielraum für Geschenkoptionen aller Art, die er in diesem Fall gerne nutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweilen liegt unsere Rückkehr in die Schweiz nach wie vor im Nebel. Allerdings beginnen sich die Schwaden langsam zu lüften. Unsere Entscheidung naht mit dem Jahresende. Schluss mit der ewigen Tändelei. Die Uhr tickt.&lt;br /&gt;Trotz widersprüchlicher Listen mit Pro’s und Contra’s: Am Ende werden es wohl eh unsere Bäuche sein, die den Ausschlag geben.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall habe ich unseren kleinen Zweitwagen dieser Tage zum Verkauf ausgeschrieben, um Raum für fahrzeugspezifische Veränderungen zu schaffen. Wer sein Vehikel mindestens sechs Monate im Ausland gefahren hat, dem wird bei einem allfälligen Import die Warenumsatzsteuer erlassen. Ein durchaus lohnenswerter Gedanke: Die lokale Währung hat über die vergangenen fünf Jahre kontinuierlich an Wert verloren. Ausserdem sind Autos wesentlich billiger als in der Schweiz. Somit wäre die Einfuhr eines in den Emiraten gekauften Wagens ein doppelter Gewinn. Theoretisch zumindest. Grund genug, sämtliche Optionen offen zu halten. Genauso wie in der Fliegerei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uLZh5vjI/AAAAAAAAB-I/vtVQzoaGC78/s1600/11112010222.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538774627590454834" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uLZh5vjI/AAAAAAAAB-I/vtVQzoaGC78/s320/11112010222.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uK1M2CKI/AAAAAAAAB-A/weqae_LeXQc/s1600/11112010221.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538774617838454946" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uK1M2CKI/AAAAAAAAB-A/weqae_LeXQc/s320/11112010221.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uKgWGmSI/AAAAAAAAB94/lRop3b-eeyI/s1600/11112010219.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538774612240144674" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uKgWGmSI/AAAAAAAAB94/lRop3b-eeyI/s320/11112010219.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2540252641634616394?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2540252641634616394/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2540252641634616394' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2540252641634616394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2540252641634616394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/11/von-wunschen-und-optionen_4203.html' title='Von Wünschen und Optionen'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TN2uLZh5vjI/AAAAAAAAB-I/vtVQzoaGC78/s72-c/11112010222.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8145972720935343344</id><published>2010-11-09T22:19:00.002+04:00</published><updated>2010-11-09T22:24:42.845+04:00</updated><title type='text'>Die Rennfahrer kommen</title><content type='html'>Vor zwei Stunden beim Nachtessen im Hotel Shangri-La; spontanes Foto mit Lewis Hamilton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rennfahrer kommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TNmREZZ8EkI/AAAAAAAAB9w/CMHyp1bn47g/s1600/09112010216.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TNmREZZ8EkI/AAAAAAAAB9w/CMHyp1bn47g/s320/09112010216.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537616721553920578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8145972720935343344?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8145972720935343344/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8145972720935343344' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8145972720935343344'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8145972720935343344'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/11/die-rennfahrer-kommen.html' title='Die Rennfahrer kommen'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TNmREZZ8EkI/AAAAAAAAB9w/CMHyp1bn47g/s72-c/09112010216.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-685634310292862912</id><published>2010-11-08T22:43:00.003+04:00</published><updated>2010-11-08T22:46:01.379+04:00</updated><title type='text'>Systembefriedigung</title><content type='html'>&lt;a name="OLE_LINK2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Nach zwei Tagen im Simulator bin ich frustriert. Nicht alles gelingt beim halbjährlichen Training und Check wie gewünscht. Das Gefühl ist bekannt. Wild flatternde Schmetterlinge in der Bauchgegend fragen vorwurfsvoll: &lt;em&gt;„Warum habt ihr nur nicht...?“.&lt;/em&gt; Doch im Nachgang sind wir immer klüger und täten uns mit manchen technischen Problemen, Anflügen und Checklisten wesentlich leichter. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage in der Folterkiste erweitern unseren Horizont in jeder Beziehung: fachlich und menschlich. Hie und da stolpert man über einen Ausbildner, der uns frustrierte Stossgebete zum künstlichen Himmel schicken lässt. Vielleicht liegts auch an meinem Alter, dass mir das Auftreten gewisser Instruktoren zunehmend zu schaffen macht. Wer meint, er wisse alles besser, macht anderen das Leben gehörig schwer. Wer das Gefühl hat, seine Ansichten seien die allein selig machenden, wird schon beinahe unerträglich. Wenn dann solche Personen mit unbekümmertem Selbstverständnis die gängigen Verfahren spontan mit eigenem Ideengut aufmischen, verkommt eine Trainingseinheit rasch einmal zum turbulenten Laienschauspiel, um nicht zu sagen, zum Affentheater; mal mit tragischem, mal mit komischem Charakter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Copi und ich finden uns auf Anhieb. Mein englischer Kollege erweist sich als äusserst erfahrener Flieger. Vormaliger Pilot der Royal Air Force. Fluglehrer auf der F4 Phantom und dem Tornado. Drei Jahre Instruktionseinsatz bei der Deutschen Luftwaffe. Waffeneinsatzspezialist. Squadron Leader. Sein Einstieg in die Linienfliegerei erfolgte spät und brachte ihn über Thomas Cook Airlines und Virgin Atlantic vor einem Jahr in den Mittleren Osten. 47 Lenze auf dem Buckel, grau meliertes Haar. Fliegerisch stark, ein toller Cockpitkollege, der jederzeit mitdenkt, aktiv unterstützt, lückenlos kommuniziert und mich als Kapitän auch in komplexen Situationen nicht im Stich lässt.&lt;br /&gt;Selbstverständlich unterlaufen uns während der beiden Tage im Simulator immer wieder kleine und grössere Missgeschicke. Formel1-Fahrer schaffen auch keine 30 fehlerfeien Runden in einem Stück. Doch letztlich gelingt es uns jedesmal, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das Team spielt und trägt in fast jeder Situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schulungsumfeld erlebe ich hier anders als in der Schweiz. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Instruktoren sind eklatant. Ebenso ihr Selbstverständnis, ihr Auftreten, ihre Strategien. Bei Simulatorchecks werden sämtliche durchgeführten Elemente bewertet. In der Regel setzt der Checkpilot ein &lt;em&gt;„S“&lt;/em&gt; ins entsprechende Feld. &lt;em&gt;„S“&lt;/em&gt; für &lt;em&gt;Satisfactory&lt;/em&gt;. Standard, Durchschnitt. Ja nicht zu gut, lieber etwas schlechter. Differenziert wird kaum. Abgerundet wird die Quali mit der simplen Bemerkung &lt;em&gt;„Check completed to satisfactory standards. Minor items debriefed.“&lt;/em&gt; Was immer das heissen mag. Hoffentlich auch wurden wir &lt;em&gt;debrieft&lt;/em&gt;. Und hoffentlich handelte es sich nur um &lt;em&gt;Minor Items&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schon aussagekräftigere Qualifikationen erhalten. Mein Copi mit Sicherheit auch. Doch was solls. Das System ist befriedigt, der Check bestanden, die Lizenz für weitere sechs Monate verlängert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-685634310292862912?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/685634310292862912/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=685634310292862912' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/685634310292862912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/685634310292862912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/11/systembefriedigung.html' title='Systembefriedigung'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7136912377394921111</id><published>2010-11-04T11:50:00.006+04:00</published><updated>2010-11-04T12:02:42.518+04:00</updated><title type='text'>Nachtflug</title><content type='html'>&lt;a name="OLE_LINK2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Der Blick aus dem Fenster gibt nicht viel frei. Das helle Licht im Cockpit beraubt mich der Möglichkeit, Mond, Sterne oder Planeten auszumachen. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze unbequem, die Schuhbändel meiner schwarzen Uniform-Einheitsschuhe habe ich gelöst. Beim Versuch, meine Beine auszustrecken stosse ich mit den Füssen gegen die Pedale fürs Seitenruder. Ich fahre den Sitz einige Zentimeter zurück, strecke mich erneut. Der Copi starrt teilnahmslos ans Instrumentenbrett, bevor er einen Schluck aus seiner Teetasse nimmt. Schliesslich schnappt er sich den Flugplan und kontrolliert unseren Brennstoffverbrauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich greife nach der grossen Wasserflasche in der Ablage neben meinem Sitz und überwinde mich zu drei, vier langen Schlücken. Zwei Liter alle vier Stunden ist die Vorgabe, damit die Nieren ausreichend durchgespült werden. Die Luft ist trocken, das Wasser ist mir trotzdem verleidet. Doch Kaffee habe ich bereits zu viel getrunken: Zuhause vor der Abfahrt, am Flughafen, im Cockpit vor der Start.&lt;br /&gt;Meine Augen wandern über die Bildschirme, ohne dabei Werte festzustellen, die beunruhigen würden. Hie und da durchbrechen monotone Stimmen am Funk die Stille der Nacht. Ihnen gemeinsam ist das Fliegerenglisch, dabei unterscheiden sie sich durch typische, von der Muttersprache geprägte Akzente.&lt;br /&gt;Ich verschränke meine Hände hinter dem Kopf, drehe den Oberkörper zuerst nach rechts, dann nach links, gähne, reibe mir die brennenden Augen, blicke auf die Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Müdigkeit nagt. Wie ein Virus hat sie sich in meinen Gliedern festgekrallt. Dabei sind wir erst etwas mehr als zwei Stunden in der Luft. Weitere sechs stehen bis zur Landung in Dublin an. Der Start erfolgte um halb drei am Morgen. Zu einer Zeit, wo anständige Menschen tief schlafen. Es ist dunkel als wir abheben, es wird auch dunkel sein bei der Landung in Irland. Wieder ein Blick auf die Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich winde mich aus meinem Sitz. Wer viel trinkt, der muss mal. Alte Hasen empfehlen, den ersten Gang auf die Toilette möglichst lange hinauszuzögern. Wer einmal die Hosen runterlässt, kann sich nachher kaum mehr zurückhalten. Eine von vielen Fliegerregeln. Ähnlich wie die Empfehlung, bei Ultralangstrecken vor dem Schlafen eine Tasse Bouillon zu trinken und die Temperatur im Crewbunk auf mindestens 24 Grad zu regulieren. Warme Füsse helfen mit, die Blase nicht jede halbe Stunde entleeren zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück im Cockpit lösche ich das Licht und blicke aus dem Fenster. Der mit seinem Schwert bewaffnete Orion wacht schützend über unserem Flug. Ich verharre einige Sekunden unbeweglich, sauge die Dunkelheit in mich auf. Die Augenlider werden schwer. Einen Moment nur lasse ich dies zu, vernachlässige die Gegenwehr, dann kippt mein Kopf nach vorne. Erschrocken zucke ich zusammen. Instinktiv fährt mein Blick nach rechts. Der Copi scheint in guter Verfassung. Ich bin beruhigt. Die Zeiger der Uhr bewegen sich kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie vor jedem Nachtflug habe ich die Kabinenbesatzung beim Briefing gebeten, regelmässig einen Blick ins Cockpit zu werfen. Mindestens alle 30 Minuten sollen sie nach uns sehen. Dann rutsche ich wieder unruhig auf meinem Sitz herum, strecke die Beine, die Arme, spanne Sehnen und Muskeln. Die Uhr wirkt wie ein Magnet.&lt;br /&gt;Seit der ersten Zeile sind gerade mal neun Minuten vergangen. Noch sechseinhalb Stunden bis zur Landung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtflüge sind eine Qual.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7136912377394921111?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7136912377394921111/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7136912377394921111' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7136912377394921111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7136912377394921111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/11/nachtflug.html' title='Nachtflug'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4030418364138226719</id><published>2010-10-29T18:48:00.004+04:00</published><updated>2010-10-29T22:03:00.225+04:00</updated><title type='text'>Endspiel!</title><content type='html'>Seit zwei Tagen läuft in Abu Dhabi das High School Varsity MESAC Volleyball-Turnier &lt;em&gt;(Middle East South Asia Conference).&lt;/em&gt; Es ist das krönende Ende der diesjährigen Saison. Sowohl für die Girls als auch für die Boys.&lt;br /&gt;Die Mädchen-Mannschaft der ACS hat sich nach Siegen im Round Robin und im Halbfinal bereits vorzeitig für das Endspiel von morgen Samstag qualifiziert. Den Gegner machen die Teams von &lt;em&gt;Dubai American Academy&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;American School Dubai&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;American School Doha&lt;/em&gt; unter sich aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sämtliche Spiele werden live im Internet gezeigt. Nicht in Topqualität, aber für Freunde und Verwandte im Ausland eine spannende Variante, die Ereignisse mitzuverfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiel-Link &lt;a href="http://www.ustream.tv/channel/mesac-varsity-volleyball-oct-2010--crt-2"&gt;http://www.ustream.tv/channel/mesac-varsity-volleyball-oct-2010--crt-2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Resultattafel-Link &lt;a href="http://www.ustream.tv/channel/mesac-varsity-volleyball-2010--crt-1"&gt;http://www.ustream.tv/channel/mesac-varsity-volleyball-2010--crt-1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespielt wird ab 0900 Uhr Abu Dhabi Zeit (0700 Uhr CH-Zeit). Das Endspiel der Mädchen findet um 0300 Uhr Abu Dhabi Zeit statt. Linda spielt mit der Nummer 11.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Let’s go Vipers!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4030418364138226719?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4030418364138226719/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4030418364138226719' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4030418364138226719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4030418364138226719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/10/endspiel.html' title='Endspiel!'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7611879452664880863</id><published>2010-10-23T01:55:00.007+04:00</published><updated>2010-10-23T02:23:23.734+04:00</updated><title type='text'>Der fast perfekte Arbeitsplatz</title><content type='html'>Die Rede ist nicht vom Airbus-Cockpit. Auch nicht von unserer Küche an der Delma Street. Nein – ich habe die heimlich erträumte und oft gewünschte, kreativ inspirierende Schreib-Ecke gefunden. Den fast perfekten Arbeitsplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu musste ich mich heute früh – zur Erinnerung, Freitag ist in Abu Dhabi Sonntag – um sieben Uhr aus dem frisch bezogenen Bett quälen. Nach lediglich viereinhalb Stunden Schlaf, mit einigen Einheiten Sekt, Bier und Ramazotti in den Adern. Eine kleine germanische Splittergruppe hatte am Vorabend die vorübergehende, vorwiegend ferienbedingte, Wüsten-Rückkehr (Achtung: nicht &lt;em&gt;"wüste Rückkehr"...)&lt;/em&gt; der in die Heimat abgewanderten Lembachs gefeiert. Einmal mehr eine Ansammlung von Ärzten und Krankenschwestern mit zugewandten Orten. Dazwischen die medizinisch unbedarfte Schweizer Delegation, bestehend aus Franziska und mir. Nach Peter von Matts &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Der-Dialekt-als-Sprache-des-Herzens-Pardon-das-ist-Kitsch-/story/12552220"&gt;anregenden Äusserungen&lt;/a&gt; zum &lt;em&gt;Dialektwahn&lt;/em&gt; und zur gefährlichen &lt;em&gt;Abwertung des Hochdeutschen &lt;/em&gt;haben wir sämtliche Hemmungen abgelegt, plappern ungeniert drauflos, und lassen uns auch von vereinzelten Lachern, ausgelöst etwa durch Bemerkungen wie &lt;em&gt;„...beim Cabriofahren windet es...“&lt;/em&gt; nicht mehr erschüttern.&lt;br /&gt;Seit wir wissen, dass uns die selbe Muttersprache vereint, und solange sich die Deutschen nicht einig sind, ob es im offenen Auto &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;zieht&lt;/span&gt; oder &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;bläst&lt;/span&gt;, lassen sich solche Ausrutscher wesentlich besser parieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fahre ich heute Morgen also nach Dubai. Linda nimmt mit dem Varsity-Team an einem Volleyballturnier teil. Die Schulanlage der Universal American School wirkt grosszügig und fortschrittlich. Modern, mit einer tollen Sporthalle, deren Akkustik die Anfeuerungsrufe der mitgereisten Freunde und Eltern um ein Vielfaches verstärkt. Nach dem ersten Spiel der Mädchen will ich meinem malträtierten Gehör eine wohlverdiente Pause verschaffen. Auf der Suche nach einer stillen Schreibecke stosse ich auf eine neu erstellte Wohnsiedlung. Versteckt hinter einer der Strasse zugewandten Häuserzeile taucht eine malerische Poolanlage auf, an deren Rande ich einen Coffeeshop entdecke, der mich sogleich in seinen Bann zieht. Der Aussenbereich erinnert an ein im Kolonialstil erbautes Hotel. Weite runde Eingangsbogen, der massive Sockel cachiert hinter malerisch postierten Grünpflanzen. An der hochliegenden Decke rauschen leise flatternde Propeller und fächeln den Gästen lauwarme Luft um die Ohren.&lt;br /&gt;Ich setze mich an einen der braunen Holztische und platziere mich so, dass der Blick über den Rand meines Laptops die Sicht auf den üppigen Palmengarten ermöglicht. Im danebenliegenden Pool planschen Kinder, auf den Liegen brutzeln Erwachsene unter der Sonne. Das weisse Baumwollhemd umtänzelt verspielt meinen Oberkörper, um die nackten Beine streicht ein laues Bodenlüftchen. Das Haupt ist unbedeckt, einen Strohhut habe ich noch immer nicht gekauft. Befürchtungen, er lasse mich älter erscheinen, ringen erbittert mit dem Wunsch nach anhaltender Jugendlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein, dieser Platz ist traumhaft. Beinahe perfekt. Lediglich wenig Steigerungspotenzial scheint vorhanden: Der lauschige Garten in Collina d’Oro vielleicht, wo Hermann Hesses Geist inspiriert, oder die Wohnung mit Terrasse am Monte Bré, wo der Blick auf den Lago di Lugano des Schreiberlings Seele beflügelt.&lt;br /&gt;Während ich auf die Tastatur meines Laptops hämmere und Kaffee trinke, rinnen mir erste Schweisstropfen den Rücken hinunter. Deckenventilatoren sind eben keine Klimaanlage. Seufzend gebe ich meinen Tisch frei und verziehe mich ins gekühlte Innere. Wenig später verlasse ich die Quelle meiner freitäglichen Inspiration. Das nächste Spiel der Mädchen wartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daumendrücken, sich die Kehle wundschreien. Mit der Idylle ist es vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TMIIfeK7ZJI/AAAAAAAAB9o/jg9Wc_jyrzw/s1600/Blog.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5530992629132256402" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TMIIfeK7ZJI/AAAAAAAAB9o/jg9Wc_jyrzw/s320/Blog.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7611879452664880863?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7611879452664880863/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7611879452664880863' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7611879452664880863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7611879452664880863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/10/der-fast-perfekte-arbeitsplatz.html' title='Der fast perfekte Arbeitsplatz'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TMIIfeK7ZJI/AAAAAAAAB9o/jg9Wc_jyrzw/s72-c/Blog.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7004130248832678810</id><published>2010-10-17T11:06:00.009+04:00</published><updated>2010-10-21T16:42:16.958+04:00</updated><title type='text'>Besuch</title><content type='html'>&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Der Homo Sapiens ist ein soziales Wesen. Ein Rudeltier, ähnlich wie der Wolf, auch wenn er seine Gemütslage nicht jederzeit und für alle Welt ersichtlich mit der Haltung seiner Rute kundtut. Menschen verwirklichen sich unter anderem in sozialen Beziehungen; Dazu gehören Kontakte mit Verwandten und Freunden. Wechselnd in Intensität und Dauer, unterschiedlich auch in Motivation und Engagement.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu einem Leben als Expat gehört unweigerlich der Umgang mit dem Thema Gäste und Besuch. Ich habe es bis anhin, aus Rücksicht auf liebe Verwandte und teure Freunde, tunlichst vermieden, das äusserst heikle Thema in diesem Blog aufzunehmen. Liess die ersten vier Jahre die Launen der Natur walten und wehrte mich nicht, wenn der Wind die Spuren im Sand zerzauste. In der fürsorglichen Absicht, keine schlafenden (Wüsten)Hunde zu wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt aber scheint der Moment gekommen, vielleicht das zweitletzte Wüstenspuren-Tabu zu brechen. Mit gutem Grund: Das &lt;em&gt;Pièce de Résistance&lt;/em&gt; der Gästebeherrbergung ist geknackt. Wir haben in unserem urbanen Vogelkäfig (in dem ich mich mittlerweile pudelwohl fühle...) Rekordarbeit geleistet, und auf für uns engstem Raum, die für uns grösste Zahl von Besuchern einquartiert. Asiatische Grossstadt-Verhältnisse an der Delma Street.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Wochen sind Franziskas Bruder Daniel mit seiner Frau Gitte und den vier Teenie-Töchtern Larissa, Melina, Rilana und Rebecca bei uns eingetroffen. Sogar unser grosszügig dimensionierter Toyota Prado vermag die stattliche Truppe nicht zu schlucken, als Franziska am frühen Morgen, mit verschlafenem Blick, den Besuch am Flughafen in Empfang nimmt.&lt;br /&gt;Zuhause angekommen, richten wir uns ein, so gut es geht. Zehn Seelen verteilt auf drei Doppelbetten und zwei Ausziehsofas. Ein TV-Gerät, vier Laptops sowie eine unübersichtliche Anzahl Handys garantieren bei Aufenthalten in der Wohnung unununterbrochene Unterhaltung und störungsfreie Kommunikation mit dem Rest der Welt. Waschmaschine und Tumbler, Geschirrspüler und Espressomaschine stehen im Dauerbetrieb. Der Lärmpegel steigt und hält sich während einer Woche auf wackerem Niveau. Dann fliegen Larissa und Melina wieder in die Schweiz. Nicht weil es ihnen zu eng oder zu laut wird, sondern ganz einfach weil die Arbeit ruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit wir nach Abu Dhabi gezogen sind, besuchen uns regelmässig Freunde und Verwandte. Dass dies geschehen würde, war von Anfang an klar. Wenn es zu Diskussionen über anstehende Besuche aus der Heimat kommt, können Expats regelrecht ins Wetteifern geraten. Nicht nur, dass sie mit der Anzahl ihrer Gäste prahlen, vielmehr verlieren sie sich immer wieder in der Schilderung abenteuerlichster Wüstentouren. Auch überbieten sie sich unentwegt in der Lokalisierung neuer Schnäppchen-Shops und Einkaufs-Mekkas. Ein geschickt eingeflochtener Seufzer oder das qualvolle Verdrehen der Augen sollen signalisieren, dass manchmal alles ein bisschen viel wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seien wir ehrlich: Wer Gäste in den eigenen vier Wänden einquartiert, lässt die Hosen mindestens bis zu den Knien runter. Offenbart Einblick ins sonst sorgsam abgeschirmte Privatleben. Teilt den Zank über nicht entsorgten Abfall oder die Diskussionen über unerledigte Schularbeiten nicht nur mit Frau und Kindern, sondern gleichzeitig mit vielen der Besucher. Der Kampf um verlängerte Ausgehzeiten und herumliegende Kleider verkommt zur &lt;em&gt;Arena&lt;/em&gt; im Kleinformat. Statt Hundertausenden von Fernsehzuschauern sind es nur zwei, drei, vielleicht vier Gäste. Dafür sind sie hautnah dabei, und bekunden ihr Interesse nicht selten duch aktive Teilnahme an der belebten Runde. Mitten drin die Protagonisten: Die Mutter als Moderatorin, die Kinder als stimmgewaltige Wortführerinnen (der sonst schon laute Geräuschpegel legt nochmals um einige Dezibel zu...) – und der Vater, wie meist, als Advocatus Diaboli.&lt;br /&gt;Wer Besucher einquartiert muss auch akzeptieren, dass andere bereits langgestreckt auf der Couch lümmeln, wenn Mann oder Frau selber lümmeln wollen. Dass die TV-Fernbedienung fest von Gästehand umklammert ist, wenn auf SF2 gerade die Sportschau anläuft. Oder dass sich die Halbwertszeit des in der hintersten Ecke des Kühlschranks gelagerten Lieblingskäses drastisch reduziert, und der suchende Griff am Abend ins Leere tastet.&lt;br /&gt;Ein nicht zu unterschätzendes Kapitel ist der Versuch, die Tagesabläufe zu synchronisieren. Schule und Arbeit treiben die Gastgeber früh aus den Federn, während die Besucher oftmals erst ab Mitternacht so richtig auf Touren kommen. Die Kinder sollten sich um ihre Hausaufgaben kümmern, die Mutter um die schleppende Weiterbildung und der Vater um den ungestörten Geldfluss aufs Lohnkonto. Damit verbunden sind Nachtflüge und spontane Powernaps zu jeder beliebigen Tagesstunde. Meist dann, wenn die Besucher laut diskutierend ihre Siebensachen für den Strandausflug zusammensuchen.&lt;br /&gt;Immer mehr kommt es vor, dass uns die Gäste gar eine Nasenlänge voraus sind: Für eine Fahrt mit der Dubai-Metro oder den Besuch auf dem Burj Khalifa hat es bei uns einfach noch nicht gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Familie von Franziskas Bruder lief es erstaunlich gut. Das lag nicht zuletzt am selbstlosen Engagement der Gäste. Nach dem Nachtessen strahlte die Küche jeweils blitzblank, noch ehe sich Franziska oder ich mich vom Tisch erhoben hatten. Kühlschrank und Weingestell wurden zünftig geleert aber grosszügig nachgefüllt, so dass mich bei ihrer Abreise beinahe das schlechte Gewissen plagte.&lt;br /&gt;A propos schlechtes Gewissen: Wer sich ob dem Geschriebenen betroffen fühlt, dem kann an dieser Stelle leider nicht geholfen werden. Wer die obigen Zeilen mit einem Schmunzeln pariert, kennt mich wohl bereits zu gut. Auch in diesem Fall wird Abhilfe schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In aller Regel bleibt es kaum bei einem Besuch im Jahr. Sinkende Temperaturen verheissen vermehrt Gäste. Daniel und seine Familie sind mittlerweile wieder abgereist. Nun ist uns eine Woche Erholungspause gegönnt, dann werden Franziskas Eltern in Genf ins Flugzeug steigen. Anschliessend folgen liebe Freunde aus dem Zürcher Unterland, und nach einer weiteren Rekonvaleszenzphase rüsten wir uns auf den Besuch meines Bruders.&lt;br /&gt;Wenn er uns schliesslich verlassen wird, ist bereits Mitte Dezember, und Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest, an dem wir uns endlich ungestört mit Familie und Freunden treffen können...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TLqhew3BXiI/AAAAAAAAB9g/K6COuApWyGM/s1600/DSC_0005.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528909042434530850" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 214px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TLqhew3BXiI/AAAAAAAAB9g/K6COuApWyGM/s320/DSC_0005.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TLqhe4M0f3I/AAAAAAAAB9Y/DF0vjFsZpW8/s1600/DSC01751.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528909044405010290" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 240px;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TLqhe4M0f3I/AAAAAAAAB9Y/DF0vjFsZpW8/s320/DSC01751.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7004130248832678810?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7004130248832678810/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7004130248832678810' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7004130248832678810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7004130248832678810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/10/besuch.html' title='Besuch'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TLqhew3BXiI/AAAAAAAAB9g/K6COuApWyGM/s72-c/DSC_0005.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3920975724885004877</id><published>2010-10-09T09:22:00.007+04:00</published><updated>2010-10-09T21:02:58.824+04:00</updated><title type='text'>Wer lacht, lebt!</title><content type='html'>&lt;em&gt;"&lt;/em&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;&lt;em&gt;Die Blackberry-Dienste sind jetzt in Einklang mit den Rahmenbedingungen für Telekommunikation in den UAE",&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; teilte die Telekommunikationsbehörde der Emirate gestern mit. Heute prangt die Schlagzeile auf den Titelblättern der meisten lokalen Zeitungen.&lt;br /&gt;Jetzt gehts also doch! Ich frage mich, wer wohl mit dieser wunderbar eingefädelten Zusatschlaufe am meisten Geld verdient hat: der Kommunikationsbeinahe-Monopolist &lt;em&gt;Etisalat&lt;/em&gt;, die Blackberry Hersteller &lt;em&gt;Research in Motion&lt;/em&gt; (RIM) oder der Staat? Möglicherweise gar alle drei. Was solls. Die Tochter und deren Freund in Vancouver freuts, den Vater und dessen Frau in Abu Dhabi ärgerts. Bei einer Zeitverschiebung von elf Stunden dürfte der Grund verständlich sein: kommuniziert wird meist spät in der Nacht oder früh am Morgen. Alles andere verkommt dann zur Nebensache.&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich mich einfach weniger ärgern. Denn heute morgen habe ich in der &lt;em&gt;Gulf News&lt;/em&gt; gelesen, dass die Briten mit zunehmendem Alter ihren sprichwörtlichen Humor verlieren. Wie ist das wohl bei uns Schweizern? Erst recht bei denen, die in den Emiraten leben und deren Kinder in &lt;em&gt;Longdistance-relationships&lt;/em&gt; engagiert sind...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für andere tuts auch die heutige Sportberichterstattung. Wer Hitzfeld und seinen Jünglingen die Daumen gedrückt hat, dürfte 24 Stunden nach der Misere mit mangelnder Blutzirkulation kämpfen. Ich befürchte, dass Niederlagen dieser Art die abnehmende, besorgnisserregende Humorlosigkeit unnötigerweise beschleunigen. Mindestens im fussballerischen Bereich haben die Briten allerdings weniger zu befürchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder lachen 300 Mal täglich, Teenager lediglich noch sechs Mal. Zwischen 20 und 30 reduziert sich diese Zahl – zumindest statistisch gesehen – weiter auf vier Lachanfälle. Der Negativtrend ändert sich vorübergehend mit der Geburt eigener Kinder. 30-jährige Eltern bringen es auf fünf Lacher, wovon die Hälfte durch den Nachwuchs generiert wird. Mit 50 aber, so erklärt die entsprechende Kolumne, lachen wir nur noch drei Mal und beginnen langsam aber sicher, unseren Humor zu verlieren.&lt;br /&gt;Im weiteren lese ich, dass über 50-jährige im Jahr durchschnittlich 2.9 Beschwerdebriefe schreiben. Nach 60 hauen wir bereits 3.5 mal in die Tasten, während sich die Jungen in den Zwanzigern lediglich 1.8 Mal in zwölf Monaten schriftlich beschweren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Trends sind beängstigend! Dem muss Einhalt geboten werden. Dringend! Doch wie? Der durchschnittliche Engländer kann gerade noch mal zwei Witze erzählen. Mit dieser knittrigen Rate wird es uns kaum gelingen, die Lachaktivität entscheidend zu steigern. Gefragt sind innovative Ansätze, welche Freude und die Lust am Leben in den Vordergrund stellen. Ich denke da an grosszügige Lohnerhöhungen bei zusätzlichen Freitagen, mehr Sonnentage pro Jahr (gilt nicht unbedingt für meinen derzeitigen Wohnsitz), spontane Steuerreduktionen, Senkung der Krankenkassenprämien, mehr Mitsprache der Angestellten bei Führungsentscheidungen, die Reduktion der Schweizer Armee auf 20 Mann, die Abschaffung des Terminus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Konkordanz&lt;/span&gt; oder eine Trainerrochade zwischen Sean Simpson und Ottmar Hitzfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“, sagte Charlie Chaplin. Und er sollte es ja wissen. Er wurde übrigens 88 Jahre alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TK_8LQSRYII/AAAAAAAAB9Q/g8LLcrxqgvA/s1600/b603d055.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5525912538087252098" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; height: 284px;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TK_8LQSRYII/AAAAAAAAB9Q/g8LLcrxqgvA/s320/b603d055.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3920975724885004877?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3920975724885004877/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3920975724885004877' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3920975724885004877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3920975724885004877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/10/wer-lacht-lebt.html' title='Wer lacht, lebt!'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TK_8LQSRYII/AAAAAAAAB9Q/g8LLcrxqgvA/s72-c/b603d055.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-2349872934310285192</id><published>2010-09-26T15:06:00.018+04:00</published><updated>2010-09-26T17:57:33.602+04:00</updated><title type='text'>Kälteschock und Sandsturm</title><content type='html'>Während sich &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/09/f-cold.html"&gt;der eine&lt;/a&gt; den A*** abfriert , treibt der Oktober-Einsatz einigen meiner Kollegen den Schweiss auf die Stirn.&lt;br /&gt;Grund dafür ist die Einführung eines neuen Planungssystems, so genannt &lt;em&gt;Bidding-System&lt;/em&gt;. Neben automatisierten und erleichterten Abläufen im Planungsbereich bieten solche &lt;em&gt;Bidding-Systeme&lt;/em&gt; den Besatzungsmitgliedern vermehrte und flexible Einflussmöglichkeiten bei der Gestaltung der monatlichen Arbeitspläne.&lt;br /&gt;Theoretisch zumindest. In der Praxis laufen die Dinge ähnlich vielfältig, wie der Duden die deutsche Übersetzung des Verbs &lt;em&gt;to bid&lt;/em&gt; variiert. Die Bedeutung pendelt zwischen &lt;em&gt;bieten, befehlen, bitten, einladen, mitsteigern&lt;/em&gt; und... &lt;em&gt;reizen&lt;/em&gt;! Hier öffnen sich endlose Weiten zur Spekulation. Vielleicht haben Flugbesatzungen den Terminus über Jahre hinweg falsch interpretiert. Vielleicht besteht der Hintergrund eines &lt;em&gt;Bidding-Systems&lt;/em&gt; vielmehr darin, individuelle Crew-Wünsche vollständig auszuschliessen und Einsätze militärisch strikt zu &lt;em&gt;befehlen&lt;/em&gt;. Höchst interessant scheint mir in diesem Zusammenhang die Übersetzung &lt;em&gt;reizen&lt;/em&gt;. Wer hier wen reizt, bleibt allerdings offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, unser Etihad &lt;em&gt;Bidding System&lt;/em&gt; feiert mit der Kreation der gestern veröffentlichten Oktober-Einsätze Premiere. Da werden bei mir doch gleich Erinnerungen an die Einführung eines ähnlichen Systems bei der Swissair selig wach. Das war vor rund zehn Jahren, ebenfalls begleitet von netten Überraschungen für alle Beteiligten.&lt;br /&gt;Hier zumindest haben die neuen Einsatzpläne einen kleinen Sandsturm der Entrüstung ausgelöst. Das online-Pilotenforum läuft zu absoluter Hochform auf, meine Inbox bimmelt im Zehnminutentakt, ich komme kaum nach mit Lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer vier Freitage eingegeben hat, erhält zwei, dafür nicht dann, wann gewünscht. Während einige Kurzstreckenkollegen vier Mal im Ausland übernachten, schlafen andere jede Nacht im eigenen Bett (was nicht immer nur auf eitel Freude stösst). Kollegen, die ihren runden Geburtstag feiern (und frei gewünscht haben) werden just an diesem Tag losgeschickt, andere wiederum fliegen drei Mal hintereinander das exakt gleiche &lt;em&gt;Pattern&lt;/em&gt;, in der Regel nicht auf der von ihnen bevorzugten Route.&lt;br /&gt;Meine Wenigkeit kann sich da direkt glücklich schätzen. Zwar ist von meinem gewünschten langen Mailand-Nightstop weit und breit nichts zu sehen, dafür hat mir der Computer in meinen beiden Flugwochen (neben dem üblichen Bürodienst) lediglich zwei Nordatlantikflüge zugesprochen. Mit satten fünf Freitagen dazwischen, was letztlich auch nicht zu verachten ist und überdies den SWISS-Kollegen das Wasser in die übermüdeten Augen treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortschritt hin oder her; bei der Analyse dieses Einsatz-Chrüsimüsis sind Mann und Frau geneigt, die guten alten Zeiten zurückzuwünschen. Jene Epoche, als wir – die Arme voller Weinflaschen und Zigarettenpackungen, die Jackentasche prall gefüllt mit Schöggeli – regelmässig der lieben Planerin oder dem netten Planer einen Freundschaftsbesuch abstatteten. Heute sind sämtliche korruptiven Mittel wirkungslos; ein sanftes Streicheln der Maus hilft ebensowenig wie ein subtil-drohendes Zuklappen des Laptopdeckels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht Satanismus oder Okkultismus. Oder wie hat doch die neue Miss Schweiz gestern auf die Frage nach dem Glauben geantwortet: &lt;em&gt;„Man muss nur an sich selbst glauben, dann kommt alles gut...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Auf dass es ein erfolgreiches Missen-Jahr werde!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-2349872934310285192?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/2349872934310285192/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=2349872934310285192' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2349872934310285192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/2349872934310285192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/09/kalteschock-und-sandsturm.html' title='Kälteschock und Sandsturm'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-5345013414911706919</id><published>2010-09-13T18:29:00.019+04:00</published><updated>2010-09-14T23:12:52.927+04:00</updated><title type='text'>Palast der Fata Morgana</title><content type='html'>Die Shisha blubbert sanft und zufrieden. Ich lehne mich entspannt in das mit weichen Kissen gepolsterte Sofa und reiche Tim den Schlauch, an dessen Ende das Plastikmundstück steckt. Er nimmt einen tiefen Zug und lässt den Rauch in kleinen Wolken entweichen. An der Poolbar schaukeln, von der nächtlichen Brise getragen, einige Laternen. Hinter uns lösen sich drei Araberinnen aus der Dunkelheit. Kichernd rauschen sie an uns vorbei, bevor sich ihre wallenden Abayas alsbald wieder im Schwarz der Nacht verlieren. Es ist kurz vor 23 Uhr, noch immer drückt uns die Hitze einige Schweissperlen auf die Stirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor fünf Stunden erst wurden wir Zeugen eines Sonnenuntergangs, wie ihn das lebendigste Bilderbuch nicht klebriger dokumentieren könnte. Der Kitsch triefte förmlich von den Steinwänden des Hotels &lt;a href="http://qasr%20al%20sarab/"&gt;&lt;em&gt;Qasr al Sar&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ab&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;. Die orangefarbene Sonnenkugel tauchte träge und schwerfällig, müde von ihrer Tagestour, in die Weite der aufgeheizten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rub al Khali&lt;/span&gt;-Wüste. Ihre Farbe änderte im Minutentakt. Das zarte Abendrot am Horizont mischte sich mit dem schwächer werdenden, durchsichtigen Himmelsblau und mit dem sanften Braun der Wüste. Nach wenigen Minuten hatten die Sandmengen die Sonne vollends verschlungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das im November 2009 eröffnete &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Qasr al Sarab&lt;/span&gt; schmiegt sich malerisch an die mächtigen Dünen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leeren Viertels&lt;/span&gt;. So lautet die deutsche Bezeichnung für die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rub al Khali&lt;/span&gt;-Wüste, ihres Zeichens die grösste Sandwüste der Welt, die sich über das südliche Drittel der arabischen Halbinsel bis hinunter in den Jemen erstreckt. Die verlassene Gegend drängt sich nicht unbedingt für den Bau einer solchen Luxusanlage auf. Umso einzigartiger scheint die Tatsache, dass die Gäste von einer Infrastruktur profitieren, der es an Nichts mangelt. Das Hotel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Qasr al Sarab&lt;/span&gt;, zu Deutsch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Palast der Fata Morgana&lt;/span&gt;, wird seinem Namen mehr als gerecht. Für die königliche Familie der Al Nayhans wurde ein abgesonderter Gebäudetrakt im gleichen Baustil errichtet. Wir dürfen annehmen, dass deren Zimmer noch eine Spur grösser und luxuriöser dimensioniert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Vasco da Gama, der 1498 (!) das Kap der Guten Hoffnung umsegelte, kamen die Portugiesen in die Gegend der heutigen Emirate und des Oman. Der Baustil des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Qasr al Sarab&lt;/span&gt; erinnert an die von ihnen erbauten Forts. Türme und langgezogene Mauern aus hellbraunem Sandstein vermitteln den Eindruck von Sicherheit und Geborgenheit. In Anlehnung an die in Oasen oft verwendeten Falaj-Bewässerungssysteme windet sich ein Netz von Wasserkanälen durch die Anlage. Zwischen den einzelnen Trakten wandeln die Gäste durch ebenfalls in Sandtönen gehaltene lange Gänge, die mit arabischen Bildern und überdimensionierten Vasen dekoriert sind. Sämtliche Zimmer sind nach Westen ausgerichtet, um den Besuchern Abend für Abend den Blick auf die untergehende Sonne zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verbringen drei Nächte in diesem Paradies aus 1001 Nacht. Der Ramadan ist soeben zu Ende gegangen, die Muslime zelebrieren &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eid al Fitr&lt;/span&gt;. Wir wollen noch einmal mit der ganzen Familie einige gemeinsame Stunden in der Wüste verbringen. Tim hat im Verlauf der vergangenen Woche seine letzten Koffer und Taschen gepackt. Am kommenden Mittwoch werde ich mit ihm in die Schweiz fliegen, um die letzten Details vor dem Beginn seines neuen Lebensabschnitts zu regeln. Die Familienstrukturen beginnen zu bröckeln. Der Auszug der Gladiatoren hat begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Qasr al Sarab&lt;/span&gt; ist über diese islamischen Feiertage gut belegt. Allerdings sind es in erster Linie Expatfamilien aus Dubai und Abu Dhabi, die sich im Wüstenresort einquartieren. Dazwischen sichten wir nur wenige Emiratis. Der orientalische Zauber zwingt uns dennoch in seinen Bann. Allen voran bin ich es, den die Stimmung zwischen hochstämmigen Palmen, Mauern, Türmen und Dünen in eine morgenländische Trance versetzt. Ich taumle zwischen Tagtraum und Faszination.&lt;br /&gt;Beim Nachtessen, zwischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hoummus&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Umm-Ali&lt;/span&gt;, äussere ich die Vermutung, dass ich möglicherweise ein Beduinensohn der mindestens zehnten Generation bin. Die Familie antwortet mit Kopfschütteln und Schmunzeln. Die Zweifel meines Sohnes und meiner Töchter mögen ja berechtigt sein. Zu mehr als einer Ehefrau habe ich es schliesslich nicht gebracht. Und das ist nicht nur für einen Piloten unserer Zeit, sondern auch für einen Araber reichlich kümmerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NZmDigI/AAAAAAAAB84/RQkGSm9D0yg/s1600/DSC_0179.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516407296923765250" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NZmDigI/AAAAAAAAB84/RQkGSm9D0yg/s320/DSC_0179.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41dFz2gkI/AAAAAAAAB7g/t9D8DGfbjz4/s1600/DSC_0093.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516405367467573826" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41dFz2gkI/AAAAAAAAB7g/t9D8DGfbjz4/s320/DSC_0093.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41cclc6hI/AAAAAAAAB7Q/SKp462olpG4/s1600/DSC_0085.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516405356401322514" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41cclc6hI/AAAAAAAAB7Q/SKp462olpG4/s320/DSC_0085.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42ht54ZtI/AAAAAAAAB8g/KSsvucYvUeY/s1600/DSC_0152.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516406546461386450" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42ht54ZtI/AAAAAAAAB8g/KSsvucYvUeY/s320/DSC_0152.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42HxtWTqI/AAAAAAAAB8Q/DlBYdQfdlU4/s1600/DSC_0144.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516406100805963426" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42HxtWTqI/AAAAAAAAB8Q/DlBYdQfdlU4/s320/DSC_0144.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41b_gbJiI/AAAAAAAAB7I/GeYT80RuFxw/s1600/Deluxe+Balcony+Room.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516405348595607074" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41b_gbJiI/AAAAAAAAB7I/GeYT80RuFxw/s320/Deluxe+Balcony+Room.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41c_03n0I/AAAAAAAAB7Y/7RwxFf9Cp48/s1600/DSC_0090.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516405365861228354" style="float: left; 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margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42HcLAyTI/AAAAAAAAB8A/QLlttbjLTSU/s320/DSC_0137.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42HDvlwbI/AAAAAAAAB74/7JVUGxEg7aY/s1600/DSC_0133.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516406088467333554" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42HDvlwbI/AAAAAAAAB74/7JVUGxEg7aY/s320/DSC_0133.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42iV28UOI/AAAAAAAAB8o/h9isnVtIBtM/s1600/DSC_0155.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516406557186478306" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42iV28UOI/AAAAAAAAB8o/h9isnVtIBtM/s320/DSC_0155.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42G1kBwpI/AAAAAAAAB7w/XIWAJ8n5T9E/s1600/DSC_0112.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516406084660740754" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI42G1kBwpI/AAAAAAAAB7w/XIWAJ8n5T9E/s320/DSC_0112.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41dSJb3SI/AAAAAAAAB7o/dQYi_wcfH5A/s1600/DSC_0098.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516405370779327778" style="float: left; 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margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 213px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NqjcjtI/AAAAAAAAB9A/9N9xqdi0wTw/s320/Royal+pavilion+sunset+view.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NIzy9mI/AAAAAAAAB8w/PdZlRXMXhmw/s1600/DSC_0177.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516407292417996386" style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px; cursor: pointer; height: 214px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NIzy9mI/AAAAAAAAB8w/PdZlRXMXhmw/s320/DSC_0177.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI41dSJb3SI/AAAAAAAAB7o/dQYi_wcfH5A/s1600/DSC_0098.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-5345013414911706919?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/5345013414911706919/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=5345013414911706919' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5345013414911706919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5345013414911706919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/09/palast-der-fata-morgana.html' title='Palast der Fata Morgana'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TI43NZmDigI/AAAAAAAAB84/RQkGSm9D0yg/s72-c/DSC_0179.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-69345895614644425</id><published>2010-09-13T11:31:00.009+04:00</published><updated>2010-09-13T11:51:57.604+04:00</updated><title type='text'>Etihad's first female captain takes to the skies!</title><content type='html'>Untenstehend der Originalartikel publiziert im "The National" vom 9. September&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                     &lt;div class="leader_lcol_new"&gt;       &lt;img src="http://www.thenational.ae/apps/pbcsi.dll/bilde?Site=AD&amp;amp;Date=20100909&amp;amp;Category=NATIONAL&amp;amp;ArtNo=709089878&amp;amp;Ref=AR&amp;amp;Profile=1021" alt="" class="leaderim" /&gt;          &lt;p class="imagequote"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sophie Blanchard, Etihad Airways´ first female captain sits at the controls before her flight to London yesterday. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;/div&gt;       &lt;p&gt;ABU DHABI // Etihad Airways celebrated yesterday as the company’s first female captain took to the skies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sophie  Blanchard, 33, from Lyon, France, took off in her Airbus A330-300 with  225 passengers and crew from Abu Dhabi International Airport at 1.30pm  at the controls of Flight EY17, bound for London’s Heathrow. She landed  at 6.04pm local time.&lt;/p&gt;Achieving her uniform’s fourth stripe was the conclusion of 15 years of training and hard work for the married mother of two.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;She joined Etihad in 2007 as a First Officer, after initially flying for Etihad Crystal Cargo while working for Air Atlanta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“It  is a great privilege to become Etihad’s first female captain and be the  first woman to take full command of a commercial flight,” she said  before the seven-and-a-half-hour trip. “The company has been very  supportive in my aim to become a captain and I look forward to my first  flight to London.”&lt;/p&gt;Ms Blanchard started her aviation training when she was 17, after  finishing high school. She travelled to Florida in the United States to  train for her commercial licence before moving back to Europe to take up  her first job.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;“I started on DC8 cargo planes registered in  Liberia, based in Belgium. That African freighter operation lasted for  two years, and I travelled all around Africa and the rest of the world,  for humanitarian and other cargo shipments.”&lt;/p&gt;Etihad currently has 10 female pilots within its ranks and four female cadet pilots.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;“We  congratulate Sophie on becoming Etihad’s first female captain,” said  Capt Richard Hill, Etihad Airways’ chief operations officer. “It’s a  great achievement and well deserved as she has shown tremendous  dedication to achieve the rank of captain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“She has the right  number of flying hours, right qualifications and training. So much of  the job relies on having good people skills; being able to make clear  and accurate decisions. Communication skills are paramount.&lt;/p&gt;“We have a number of other female pilots who are completing their  training. I would expect the next female captain to be ready in the next  couple of months. There has been an increase in the number of female  pilots who want to get into the industry,” he said.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;He said Ms Blanchard’s example would further encourage women to become pilots.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ms  Blanchard’s success echoes that of another Sophie Blanchard, who rose  to fame as the first female professional balloonist. Her namesake became  an aviation pioneer, together with her husband, Jean-Pierre, at the end  of the 18th century and beginning of the 19th century, and even  entertained Napoleon Bonaparte, who named her “Aeronaut of the Official  Festivals”.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-69345895614644425?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/69345895614644425/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=69345895614644425' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/69345895614644425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/69345895614644425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/09/etihads-first-female-captain-takes-to.html' title='Etihad&apos;s first female captain takes to the skies!'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-1856641905979380915</id><published>2010-09-08T15:36:00.005+04:00</published><updated>2010-09-08T16:00:55.310+04:00</updated><title type='text'>Feuer und Rauch</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a name="OLE_LINK2"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="OLE_LINK1"&gt;Täglich krachen Autos auf unseren Strassen ineinander. Wir lesen von diesen Unfällen und nehmen sie zur Kenntnis wie Börsenkurse und Sportresultate. Weniger Auto fahren tun wir deswegen nicht. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Flugunfälle werden in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen als Strassenunfälle, was wohl in erster Linie an der Zahl der zu beklagenden Opfer liegt. Wenn ein Flugzeug, im Besonderen ein Verkehrsflugzeug, crasht, drapieren Presseagenturen entsprechende Meldungen mit einer reisserischen Katastrophen-Schleife. In der Regel zieren dergestaltige Titel die Frontseiten vieler Tageszeitungen. Wer will es ihnen, den um Leserquoten kämpfenden Journalen, verübeln.&lt;br /&gt;Selbstverständlich verfolgen Piloten die Berichterstattungen um Abstürze mit aufmerksamem Interesse. Je nachdem, welche Airline, welcher Flugzeugtyp oder welche Region betroffen sind.&lt;br /&gt;Vergangene Woche ist eine UPS Boeing 747-400 in Dubai vom Himmel gefallen. Eine knappe Autostunde von Abu Dhabi entfernt. Offenbar ging die Maschine unmittelbar neben einer Wohnsiedlung nieder, in der zahlreiche Emirates-Piloten hausen. Eine Cockpitbesatzung der Etihad hat den Funkverkehr der UPS-Besatzung live mitverfolgt. Auf dem Rückweg von Kuwait kommunizierten sie zur gleichen Zeit auf der entsprechenden Frequenz von Bahrain-Control. Unsere Flight Safety Abteilung ist im Besitz ihres Berichts. Aufzeichnungen eines Dramas, die unter die Haut gehen und unmittelbare Assoziationen an die vor zwölf Jahren in den Nordatlantik gestürzte Swissair 111 wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem Absturz der UPS-Maschine zirkulieren in unserer Firma auch Informationen zu einem System, das angeblich auch bei intensiver Rauchentwicklung im Cockpit den Piloten ermöglicht, Instrumente und Anzeigen zu lesen und zu bedienen. &lt;em&gt;EVAS&lt;/em&gt; steht für &lt;em&gt;Emergency Vision Assurance System&lt;/em&gt;. Das vom FAA zugelassene System besteht aus einer aufblasbaren Sichthilfe, die auf mirakulöse Weise den Blick aufs Instrumentenpanel ermöglicht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hokuspokus oder Revolution? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiss es nicht, allein der kurze Informationsfilm weckt neben Fragen auch Hoffnungen. Denn noch immer sind Feuer und Rauch der Fliegerei gefährlichster Feind. Wer es nicht schafft, innert zehn bis fünfzehn Minuten zu landen, dem bleiben kaum Chancen. Doch für eine auch nur einigermassen erfolgreiche Landung benötigen die Piloten eine minimale Sicht auf die Instrumente. Wer nicht ans Panel sieht, weder Autopilot, Bordcomputer noch Funkgeräte bedienen kann, dem helfen wohl auch zehn Minuten nicht zum Überleben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-8f60d1cec7775555" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v15.nonxt7.googlevideo.com/videoplayback?id%3D8f60d1cec7775555%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330114865%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D3797EDA68859667E77D6863781E9FCAC846388AA.6D1AB2388ADC484249184C4A9B53B28DA2BB5A68%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D8f60d1cec7775555%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DIx8yvgQLCBs4zOLILbcUdwoYrgM&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v15.nonxt7.googlevideo.com/videoplayback?id%3D8f60d1cec7775555%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330114865%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D3797EDA68859667E77D6863781E9FCAC846388AA.6D1AB2388ADC484249184C4A9B53B28DA2BB5A68%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D8f60d1cec7775555%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DIx8yvgQLCBs4zOLILbcUdwoYrgM&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-1856641905979380915?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/1856641905979380915/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=1856641905979380915' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1856641905979380915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/1856641905979380915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/09/feuer-und-rauch.html' title='Feuer und Rauch'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8934649136899388772</id><published>2010-08-26T23:08:00.023+04:00</published><updated>2010-09-13T19:11:26.901+04:00</updated><title type='text'>Kondome</title><content type='html'>Sollten wir im kommenden Sommer, oder spätestens in einigen Jahren, unser Expat-Dasein aufgeben, so wird mir das abwechslungsreiche Pendeln zwischen der Schweiz und den Emiraten fehlen. Das mag jetzt ironisch klingen, ist aber ernst gemeint. Ich empfinde die spontanen Kurztrips auch nach vier Jahren immer wieder als spannend, auflockernd und bereichernd. Denn glücklicherweise kann ich mir die Flüge so einteilen, dass genügend freie Sitze vorhanden und die Wartezeiten bei Check-In und Security akzeptabel sind.&lt;br /&gt;Die Entscheidungsfindung in der Causa &lt;em&gt;Rückkehr&lt;/em&gt; allerdings verläuft schleppend. Dabei wird die Zeit langsam knapp. Bis im Februar wollen SWISS und Pilotenverband informiert sein. Franziska und ich haben uns eine eigene Deadline gesetzt: Am Jahresende müssen die Würfel gefallen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am vergangenen Wochenende bin ich für die Hochzeit meines Göttibuben Robin und seiner Braut Barbara nach Genf geflogen und mit Zug nach Winterthur gefahren. Die Trauung in der Stadkirche der Eulachstadt weckt Erinnerungen an meine Konfirmation vor 36 Jahren. Der gleiche Altar, die gleiche Kanzel, auf der Pfarrposition wurde allerdings ausgewechselt.&lt;br /&gt;Gefeiert wird nach einem Apéro in der Villa Sträuli (es lebe Winterthur!) in der 1748 erbauten Trotte Iselisberg. Bei herrlichem Sommerwetter geniesst die bunte Gästeschaar nicht nur das ausgezeichnete Essen, sondern auch den ausschweifenden Blick über das Thurtal bis nach Frauenfeld. Es ist jenes Wochenende, wo sich die starken Schwinger gegenseitig an die Hosen gehen. Natürlich freut mich, dass ein Jungtalent aus dem Diemtigtal die begehrte Krone holt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska ist leider nicht mit dabei. Bei der Hochzeit, meine ich. Sie hat just in dieser Woche Prüfungen in Frankfurt für ihre Weiterbildung zur Buchhändlerin. Wir treffen uns am Sonntagabend vor dem Check-In des Rhein Main Flughafens für den gemeinsamen Rückflug nach Abu Dhabi. Nach kurzer Nacht, einem Besuch bei der Ex-Schwägerin und den Ackermanns in Neerach, habe ich einmal mehr die Dienste von SBB und DB beansprucht, und mich auf der Schiene nach Hessen verschoben. Die Mädchen geniessen während zwei Tagen ungewohnte Freiheiten, losgelöst von erzieherischer Besserwisserei. Allerdings auch ohne Rückhalt bei Küchendienst und Aufräumarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der neuen Wohnung stören noch immer überzählige Kleinmöbel und Bilder, bei denen wir über die weitere Verwendung unsicher oder uns nicht einig sind. Behutsam tasten wir uns weiter vor an eine, wie uns scheint, gefällige Lösung. Bereits sind die neuen Vorhänge ausgesucht, zugeschnitten und montiert. Jeden Tag schreiten die Räumungs-, Entsorgung- und Einrichtungssarbeiten voran. Es kommt gut. Meine anfängliche Skepsis weicht langsam einer stillen Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweilen rückt die endgültige Abreise von vertrauten Menschen unwiderruflich näher: Peter besucht uns zu einem bescheidenen Abschiedsbrunch. Die Familie hat in Würzburg bereits die neue Wohnung bezogen. Er wohnt mehr schlecht als recht im leer geräumten Haus und ist in seinen letzten Abu Dhabi-Tagen mit allerlei administrativem Krimskrams beschäftigt. Der in die Jahre gekommene treue Familienhund Manu muss vor dem Abflug von seinen Altersbeschwerden erlöst werden. Eine strapaziöse Flugreise nach Deutschland wäre ihm nicht mehr zuzumuten. Am Samstag fährt Peter mit dem Hund zur deutschen Tierärztin in Khalifa. Sie kennt sowohl die Lembachs als auch Manu und zeigt Verständnis und Einfühlungsvermögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sitzt er, Peter, in unserer Stube und geniesst noch einmal den Blick über die Dächer von Abu Dhabi. Bereits am ersten September wird er seine neue Stelle in der Missionsärztlichen Klinik Würzburg antreten. Anästhesisten haben es einfacher als Piloten, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Lindas Freund Nemo ist am Kofferpacken. Anfangs September wird er sein Studium an der &lt;em&gt;UBC&lt;/em&gt;, der University of British Columbia in Vancouver beginnen. Liegt nicht gerade am Weg, die Stadt an der Westküste Kanadas. Seine Abreise steht in wenigen Tagen an. Während ich bei milder, spätsommerlicher Witterung meinen ersten Nightstop in Dublin zu einem kurzen Stadtbummel nutze, bleibe ich nach dem üblichen Kaffee Latte – schliesslich bin ich wieder einmal die Nacht durchgeflogen – vor dem Schaufenster eines Trödelladens, dessen Eingang im satten Grün der irischen Freiheitskämpfer bemalt ist, hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8GCFg4KI/AAAAAAAAB6o/PdEDXWlFDxA/s1600/shop.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; float: left; height: 240px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509798005959614626" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8GCFg4KI/AAAAAAAAB6o/PdEDXWlFDxA/s320/shop.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8FxEPNxI/AAAAAAAAB6g/xzSmUc8Qd1U/s1600/shop+int.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; float: left; height: 240px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509798001390860050" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8FxEPNxI/AAAAAAAAB6g/xzSmUc8Qd1U/s320/shop+int.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Brooks &amp;amp; Co.&lt;/em&gt; vereinigt ein Sammelsurium an Objekten aus früheren Jahren: Fotos, Plakate, Truhen, Hüte, Krüge, Bücher, Vasen, Puppen, Modellautos und sonstige Krämereien. Ein Paradies für Sammelfreaks und Schnäppchenjäger. Aus der hintersten Ecke des Ladens meldet sich mit brüchiger Stimme der Inhaber. Ich schätze ihn auf mindestens 80 Jahre. Er kann sich nur mit der Hilfe zweier Holzstöcke bewegen. Wenn er nicht spricht, röchelt er, man verzeihe mir den Ausdruck, wie ein alter Hund. Er erklärt mir, dass er dieses Geschäft seit 1977 betreibt. Er scheint über die Jahre mit dem Inventar zu einer symbiotischen Einheit verschmolzen zu sein. Ich erstehe zwei Metallschilder mit Aufdruck. Das eine werde ich an Lindas Zimmertür nageln. Am Tag von Nemos Abreise. Rein prophylaktisch. Es könnte ja sein, dass dereinst Männerbesuch ansteht. Auf dem Schild steht geschrieben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8vR8nHkI/AAAAAAAAB64/gv9wuLodt3o/s1600/Tag.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px; float: left; height: 88px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509798714591878722" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8vR8nHkI/AAAAAAAAB64/gv9wuLodt3o/s320/Tag.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8GCFg4KI/AAAAAAAAB6o/PdEDXWlFDxA/s1600/shop.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will mir später nichts vorzuwerfen haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8934649136899388772?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8934649136899388772/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8934649136899388772' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8934649136899388772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8934649136899388772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/08/kondome.html' title='Kondome'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/THa8GCFg4KI/AAAAAAAAB6o/PdEDXWlFDxA/s72-c/shop.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4725455718638834007</id><published>2010-08-19T12:55:00.009+04:00</published><updated>2010-08-21T11:14:34.857+04:00</updated><title type='text'>Ali Khans Shoe Shop</title><content type='html'>Der kleine Schuhmacherladen liegt versteckt in einer Hinterhofstrasse im Zentrum von Abu Dhabi. Ich entdecke ihn zufällig, auf der Suche nach einem Werkzeugladen, wo ich Nägel kaufen will. Das passt, denn meine vor wenigen Wochen erstandenen Mokassin zeigen bereits Verschleisserscheinungen. Lose Nähte und Knoten, die sich mit jedem Schritt weiter öffnen.&lt;br /&gt;Gestern Abend dann will ich mein Schuhwerk reparieren lassen. Franziska weilt in Deutschland, die Mädchen und ich sind auf dem Weg zum Nachtessen im &lt;em&gt;T.G.I. Friday’s&lt;/em&gt;. Nicht unbedingt traditionell arabisch, aber gut und praktisch. Der Umweg zu Ali Khans Shoe Shop ist unwesentlich, doch der Zeitpunkt ist ungünstig gewählt; die Sonne ist eben erst am Horizont untergetaucht. Im Ramadan wirken Strassen und Geschäfte um diese Zeit wie ausgestorben. &lt;em&gt;Iftar&lt;/em&gt;: Die muslimische Gemeinschaft bricht ihr tägliches Fasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor 2300 Uhr parke ich wieder vor Alis Laden. Diesmal brennt Licht, die Tür steht offen. In den Wandgestellen stehen säuberlich aufgereiht Schuhmodelle aus braunem und schwarzem Leder. Am Boden erblicke ich eine kleine, bescheiden bestückte Arbeitsecke. Schnürsenkel in unterschiedlicher Länge, diverse Fäden, Haken, Schere sowie eine Lochzange. Die übrigen Utensilien sind mir unbekannt. Möglicherweise haben Zahnärzte vor 100 Jahren mit ähnlichem Werkzeug hantiert.&lt;br /&gt;Erst jetzt entdecke ich den jungen Pakistani, der in der Ecke am Boden kauert und an seinem Handy herumfingert. Anfänglich beachtet er mich kaum. Er knurrt ein &lt;em&gt;„Salam Aleikum“&lt;/em&gt; und beschäftigt sich weiter mit dem Mobiltelefon. Ich warte geduldig bis er aufblickt. Es ist drückend heiss in Ali Khans Schuhladen. Keine Klimaanlage, nicht einmal ein Ventilator. Lange halte ich es hier drinnen nicht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich zeige dem in grünes Gewand gehüllten Handwerker meine Schuhe. Er versteht mich kaum, erkennt aber mein Anliegen.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Sit!“.&lt;/em&gt; Mit einer flüchtigen Kopfbewegung zeigt er in die Ecke, wo ein kleiner wackeliger Holzstuhl steht. Ich beobachte Ali, wenn er es denn ist, bei seiner Arbeit. Er bleibt im Schneidersitz, seine nackten Fusssohlen gegeneinander gerichtet, und greift sich eine Spule mit weissem Schuhfaden. Dann legt er los. Sämtliche Schwachstellen meiner in der modernen Marina Mall erstandenen Mokassin werden neu verknotet. Mit einem Feuerzeug schweisst er jeweils die Enden des Fadens ab. Die kleine Flamme löscht er mit dem Finger, ohne dabei seine Miene zu verziehen. Obwohl ich lediglich zuschaue, steht mir der Schweiss auf der Stirn. Es ist brutal heiss im kleinen Laden. Die Türe steht zwar offen, doch in Abu Dhabi bleiben die Temperaturen im August auch Nachts über 30° Grad. Ich spüre, wie mir der Saft aus allen Poren schiesst. An der Wand hängen braune Ledergürtel, von denen mir einer sehr gut gefällt. Doch jede Bewegung ist zuviel. So lasse ich es bleiben. Ali arbeitet ruhig und bedächtig. Nach wenigen Minuten hat er sein Werk verrichtet. Er zupft an den Schuhen, überprüft kritisch das Resultat seiner Reparatur.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Finished“&lt;/em&gt; sagt er und reicht mir die blauen Latschen. Ich bin zufrieden, frage nach dem Preis. Ali brummt etwas Unverständliches. Ich frage noch einmal. &lt;em&gt;"Fifteen“. &lt;/em&gt;So richtig gesprächig will er nicht werden. Ich klaube eine Zwanzigernote aus dem Portemmonnaie und strecke sie ihm hin: „&lt;em&gt;Ramadan Kareem“.&lt;/em&gt; Jetzt huscht ein kurzes Lächeln über sein Gesicht. &lt;em&gt;„Muslim?“&lt;/em&gt; blickt er mich fragend an.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„La, la, mafi Muslim. Ana men Swisri.“&lt;/em&gt; Nein, nein – ein Muslim bin ich nicht. Ich komme aus dem Land, wo der Bau von Minaretten verboten ist. Wo es dafür Käse, Milch und Schokolade im Überfluss gibt.&lt;br /&gt;Der junge Schuhmacher nickt und erhebt die rechte Hand. Ich deute seine zaghafte Bewegung als wolle er sagen: &lt;em&gt;„Schon gut, kein Problem. In meiner Heimat beschäftigen uns andere Sorgen“&lt;/em&gt;. Wie Recht er doch hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verlasse Ali Khans Shoe Shop. Die enge Strasse ist verstopft mit chaotisch parkierten Autos. Auf dem Gehsteig unter den Bäumen diskutieren Pakistani in kleinen Gruppen. Ihre Mienen blicken finster. Es ist kurz vor Mitternacht.&lt;br /&gt;Abu Dhabi boomt, aber nicht hinter jeder Hausecke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4725455718638834007?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4725455718638834007/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4725455718638834007' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4725455718638834007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4725455718638834007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/08/ali-khan-shoe-shop.html' title='Ali Khans Shoe Shop'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4824292715550098832</id><published>2010-08-14T12:23:00.010+04:00</published><updated>2010-08-14T12:45:23.459+04:00</updated><title type='text'>Wunschlos glücklich</title><content type='html'>Ich bin wunschlos glücklich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht etwa, weil wir vom Vorstadthaus in den Vogelkäfig gezogen sind. Obwohl sich die neue Wohnung letztlich als ganz flott erweist. Mein Seelenwohl gründet weder in einem Karrieresprung noch in der erhofften Eingebung in der Frage unseres Rückkehr-Entscheids. Keine neue Frau (die bestehende ist mir nach wie vor lieb und teuer), kein unerwarteter Lottogewinn. Viel einfacher - auf unserem Rückflug von Sydney durchqueren wir den Perseiden-Schauer. Es ist &lt;em&gt;&lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; perfekte Nacht, stille, heimliche, bescheidene, lang gehegte, spontane und unverschämte Wünsche an die Sternschnuppe zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jedes Jahr im August kreuzt die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne in diesen Tagen die Spur des Kometen Swift-Tuttle. Alle 133 Jahre kehrt dieser Komet ins innere Sonnensystem zurück, zuletzt im Jahr 1992. Auf seiner Kometenbahn lässt Swift-Tuttle eine Staubspur mit winzigen Kometenpartikeln in der Grösse von Sandkörnern zurück. Als die Erde in der Nacht unseres Rückflugs die alte Kometenbahn kreuzt, rast sie mit knapp 30 Kilometern pro Sekunde auf die kleinen Kometenstaubkörner, genannt Meteoroiden, zu. Diese kollidieren mit der Atmosphäre und treten mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometern pro Sekunde in die oberen Luftschichten ein. Die vor den Staubteilchen liegende Luft wird so stark zusammengepresst, dass sie über 3000 Grad heiß wird und dadurch zu leuchten beginnt. Ähnlich wie in einer Neonröhre, in der Gasteilchen ionisiert werden und somit leuchten, beginnen in der Atmosphäre die Luftteilchen vor dem rasenden Staubkorn Licht auszustrahlen. Das Ergebnis sind Sternschnuppen.&lt;br /&gt;Nach nur einer Sekunde in der Erdatmosphäre sind die Meteoroiden verglüht. Dennoch reichen die winzigen Staubteilchen aus, um eine gut sichtbare Sternschnuppe zu erzeugen. Die meisten Sternschnuppen werden für die Nacht vom 12. auf den 13. August angekündigt, denn dann kommt die Erde der Staubspur von Swift-Tuttle am nächsten. Gemäss Aussagen von Fachleuten kann ein Beobachter etwa 100 Meteoroiden pro Stunde erwarten. Es ist, wie gesagt, die Nacht unseres Rückflugs von Australien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sich das Ganze in einer Höhe von 80 bis 100 Kilometern abspielt, können wir den Meteorschauer mit bloßem Auge von der Erde aus beobachten. Noch viel idealer ist ein Beobachtungsposten auf 12'000 Metern.&lt;br /&gt;Meine Schicht beginnt kurz bevor wir das ebenfalls hell erleuchtete Singapur überfliegen. Wir löschen sämtliche Lichter im Cockpit und starren aus dem Fenster. Der Mond ist leer, die Nacht ist finster. Mit jeder Sekunde gewöhnt sich das Auge besser an die Dunkelheit. Immer klarer und leuchtender heben sich die Sterne und Planeten vom Schwarz des Himmels ab. Dann zischt die erste Sternschnuppe aus dem Nichts. Ihr kurzes Leuchten verlischt sogleich wieder. Es dauert nur wenige Minuten, bis sich das Schauspiel wiederholt. Unglaublich, als wären wir im Planetarium. Rechts, links – die Lichter schiessen aus allen Richtungen. Vor mir liegt der Zettel mit meinen vorgängig notierten Wünschen. Bei jeder Sternschnuppe hake ich eine Zeile ab. 14 Stunden Flug, von denen ich die Hälfte im Cockpit sitze, genügen, um meine Liste abzuarbeiten. Mein Arbeitsplatz auf 40'000 Fuss ermöglicht mir das Paradies auf Erden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fahre nach der Landung am frühen Morgen freudig gespannt nach Hause. Im Wissen, dass die Lohnerhöhung, der neue Mercedes, die Vermehrung meiner Pensionskassenfonds ebenso wie die gesteigerte Hilfsbereitschaft der Töchter im Haushalt nur eine Frage der Zeit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGZSjmRA2hI/AAAAAAAAB5g/va-Y9gutZ1U/s1600/geschenk%5B1%5D.png"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 248px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505178366027815442" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGZSjmRA2hI/AAAAAAAAB5g/va-Y9gutZ1U/s320/geschenk%5B1%5D.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4824292715550098832?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4824292715550098832/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4824292715550098832' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4824292715550098832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4824292715550098832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/08/wunschlos-glucklich.html' title='Wunschlos glücklich'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGZSjmRA2hI/AAAAAAAAB5g/va-Y9gutZ1U/s72-c/geschenk%5B1%5D.png' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4360971383665666679</id><published>2010-08-11T19:41:00.029+04:00</published><updated>2010-08-11T23:10:34.646+04:00</updated><title type='text'>Umzug</title><content type='html'>Der Kragen platzt mir bereits am Donnerstag. Einen Tag vor dem Umzug in die Stadt. Der Chef der &lt;em&gt;Zügeltruppe&lt;/em&gt; windet sich am Telefon und meint, dass am Freitag niemand arbeiten würde. Auch seine Angestellten nicht. Obwohl er dies vor zwei Wochen noch ausdrücklich bestätigt hat. Er hätte sich im Wochentag geirrt, stammelt er nun in sein Handy. Eine miserable Vorgabe, wenn das nur gut kommt.&lt;br /&gt;So beginnt unser Umzug statt am muslimischen Sonntag, der eigentlich Freitag ist, am Samstag. Darüber schwebt wie ein Damoklesschwert meine Langstrecken-Reserve, die mich allenfalls über den Pazifischen oder Atlantischen Ozean schicken könnte. Spätestens am Montag gehts definitiv nach &lt;em&gt;Down Under&lt;/em&gt;. Mit 48 Stunden Aufenthalt in Sydney. Bis dann soll möglichst viel verschoben, ausgepackt, abgestaubt, verräumt und aufgehängt sein. Also Vollgas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich stehen die Zügelmänner am Samstag kurz nach 8 Uhr vor dem Haus. Den Chef plagt immer noch ein schlechtes Gewissen, dabei ist mein Zorn längst verflogen. 15 junge, kleingewachsene und zerbrechlich wirkende Inder stürmen mit zusammengefalteten Kartonschachteln unter ihren Armen unser Haus und machen sich in sämtlichen Zimmern an die Arbeit. Kaum sind die braunen Boxen aufgeklappt, sind sie auch schon halb gefüllt. Alles verschwindet darin; Büromaterial, Kleider, Bilder, Nagelfeile, Bücher, Gläser, Pfannen und Töpfe. Ein bisschen wie im Märchen. Keine sieben Zwerge, dafür 15 Heinzelmännchen, die uns mit ihren Diensten unterstützen. Katze &lt;em&gt;Bart&lt;/em&gt; (nach dem Simpson-Sprössling benannt) rauscht wild fauchend durch die Räume. Linda und Nina stehen verloren und verschlafen zwischen den Arbeitern. Die beiden sind vor Aufregung die halbe Nacht wach gelegen, ihre jugendliche Dynamik ist ihnen gänzlich abhanden gekommen. Franziska und ich eilen durch alle drei Etagen und versuchen, den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umziehen ist in Abu Dhabi wesentlich einfacher als in der Schweiz. Diverse &lt;em&gt;Moving Companies&lt;/em&gt; bieten einen Komplettservice an, der uns eigentlich erlauben würde, während des Wohnortwechsels eine Woche in die Ferien zu verreisen. Die Jungs räumen ab und bauen wieder auf. Jedes Glas, jede Weinflasche wird vorsichtig in Papier gewickelt und am neuen Ort wieder ins entsprechende Regal gestellt. 5000 Dirham (1500 CHF) kosten uns diese Verrichtungen, dafür werden auch Bilder und Vorhänge aufgehängt. Nicht immer ganz im Lot, aber immer noch besser und schneller, als ich das machen würde.&lt;br /&gt;Am Nachmittag entscheide ich mich, den Fernseher inklusive Satellitenempfänger und Videogerät in die neue Wohnung zu transportieren. Sollten mir die Arbeiter die mühsam erarbeitete Kabelkombination zerpflücken, wäre ich hoffnungslos verloren. Etwa so, wie beim Versuch, die Sender im neuen Heim zu programmieren. Dabei glaube ich alles richtig zu machen. Tröstlich immerhin, dass es dem kurzfristig zu Hilfe geholten Fachmann nicht besser ergeht. Erst ein Anruf bei der für die Montage der Satellitenschüssel zuständigen Firma bringt Aufklärung: &lt;em&gt;„First you have to pay 280 Dirhams, only then we will activate the reception in your apartment“.&lt;/em&gt; Immerhin können wir uns die Kosten der Installation sparen. Anders als vor vier Jahren, beim Einzug ins Haus im Al Qurm Compound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist 1700 Uhr, als ein Bus mit der ersten Ladung Möbel vorfährt. Die 15 Inder verrichten ihre Arbeit auch am Nachmittag wie ein fleissiges Bienenvolk. Zwischen 22° in klimatisierten Räumen und 48° im Freien laufen sie sich die Füsse wund. Ihre blauen Hemden sind schweissnass. Wir offerieren Wasserflaschen und Cookies. Sie akzeptieren mit einem schüchternen Lächeln und ihrem typischen Kopfwackeln; die einen nehmen nur ein Bisquit, andere gleich die ganze Packung.&lt;br /&gt;Hossein, der Wachmann im neuen Wohnblock, erweist sich als zuverlässiger und ungemein wertvoller Koordinator. Er, der täglich von 0900 bis 2100 seinen Dienst verrichtet und pro Monat nur zwei Tage frei hat, ist freundlich und um keinen Rat verlegen. Ich schiebe ihm gleich am ersten Abend 100 Dirham über den Tresen. Viel Geld für ihn, ein Achtel seines Monatsgehalts, doch damit schaffe ich uns viele Probleme vom Hals. Er dankt es mit leuchtenden Augen, und ich weiss mir seine Dienste für die nächsten zwölf Monate auf sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bereits halb zehn, als sich die letzten Zügelmänner auf den Heimweg machen. Wir haben entschieden, schon heute in der neuen Wohnung zu nächtigen. Das Abendessen besteht aus Sushi und Pouletschenkeln. Zum Dessert gibts Datteln und Berliner. Dazu trinken wir Mineralwasser. Wir essen am Boden und auf dem Sofa. Der Kühlschrank mit dem Bier, und sämtliche Tische stehen noch im Al Qurm Compound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen früh gehts weiter. Christian Laulund, ehemaliger SAS-Pilot und neuer &lt;em&gt;Nachbar&lt;/em&gt; aus der fünften Etage, bringt Espresso in die Stube, während die Inder immer neue Schachteln schleppen und drei Lieferwagen füllen.&lt;br /&gt;Franziska versucht bei den Stadtbehörden unseren Hausvertrag für Strom und Wasser zu kündigen. Sie darf gerade mal die letzte Rechnung bezahlen, ihre Unterschrift fürs offizielle Formular wird nicht akzeptiert. &lt;em&gt;„Only your husband can give us the signature“. &lt;/em&gt;Also zeige ich mich am Abend persönlich, komme aber auch nicht weit: &lt;em&gt;„I need a copy of your passport“,&lt;/em&gt; begrüsst mich der arabische Beamte. Schade, dass er das nicht bereits am Morgen erwähnt hat. Eigentlich hätte ich es wissen müssen.&lt;br /&gt;Immerhin laufen die Dinge bei der Neuinstallation der Internet-Dienste flüssiger. Schilderungen von Kollegen haben uns das Schlimmste befürchten lassen. Linda zeigt in dieser Sache Gelassenheit. Dank Schwarzbeer-Technologie bleibt sie auch ohne Netz stets im Loop. Zumindest bis Anfang Oktober, dann sollen die Blackberry-Dienste gestoppt werden. Sie zählt auf das Verhandlungsgeschick der Saudis und hofft, dass die Emirate von ihren Kompromissen mit den RIM-Managern profitieren können.&lt;br /&gt;Der staatliche Kommunikations-Anbieter &lt;em&gt;etisalat&lt;/em&gt; schickt bereits am Montag einen Techniker in die Wohnung. Glücklicherweise ist Franziska wach und öffnet ihm die Tür. Ich schlafe noch und stolpere nach dem Aufstehen beinahe über seinen Kabelsalat im Büro. Es dauert keine Stunde, und wir sind wieder mit der grossen weiten Welt verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere indischen Helfer sind eine Wucht! Wir werden von ihrem Einsatz und ihrer Hilfsbereitschaft freudig überrascht. Nicht ein einziges Glas geht in die Brüche. Dafür schafft es Nina, die Glasfront eines Bildes zu zertrümmern. Das Auspacken der Kartonschachteln läuft flüssig. Unsere Schwierigkeit liegt darin, die kleinen aber wichtigen Dinge des Alltags im allgemeinen Wirrwarr zu orten: Franziska sucht ihre Schlüssel, ich mein Buch und meine Uniformjacke. Schwer zu finden sind auch Ladegeräte für Telefone und Computer. Dafür geraten mir frühere Rechnungen in die Hände, für die wir bereits die Mahnungsgebühren beglichen haben.&lt;br /&gt;Der Wohnraum wirkt im allgemeinen Umzugs-Chaos bedrohlich eng. Der Versuch, ein geräumiges 6-Zimmerhaus mit Garten in eine durchschnittliche 5-Zimmerwohnung ohne Balkon zu packen, verlangt Opfer. Vieles hat keinen Platz und muss verkauft, verschenkt oder entsorgt werden. Entsorgen ist meine Stärke und gleichzeitig Franziskas Schwäche. Der Konflikt ist vorprogrammiert. So zollen wir dem Umzug seinen Tribut; mit lauten Worten und dem einen oder anderen Schweisstropfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;48 Stunden nach dem ersten Handgriff ist der Spuk vorbei. Vieles steht, wenn auch noch nicht dort, wo es hingehört. Wir beginnen uns wohlzufühlen. Die einen weniger, die andern mehr. Alles ist neu und ein bisschen anders: Die treue Maid Romana wohnt nicht mehr bei uns, und die Katze kackt verstört vor Lindas Augen auf ihre Bettdecke.&lt;br /&gt;Tumbler, Kaffee- und Waschmaschine sind angeschlossen und betriebsbereit. Die Satellitenschüssel sorgt für flimmerfreies TV-Bild, Internet und Festanschluss garantieren den Kontakt zur Aussenwelt. Der Geschirrspüler allerdings braucht noch ein bisschen elektrische Hilfe, ebenso warten wir darauf, dass der Kochherd an der Gasverteilung angeschlossen wird. Schon am dritten Morgen liegt die Gulf News vor der Wohungstür, die Normalität scheint langsam zurückzukehren. Ich kann beruhigt nach Sydney fliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFBq46fQI/AAAAAAAAB4A/Podu89V0fnM/s1600/Delma+umziehen+025.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178327083711746" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFBq46fQI/AAAAAAAAB4A/Podu89V0fnM/s320/Delma+umziehen+025.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFB24ehqI/AAAAAAAAB4I/uOPBs_aKZ9E/s1600/Delma+umziehen+033.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178330303104674" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFB24ehqI/AAAAAAAAB4I/uOPBs_aKZ9E/s320/Delma+umziehen+033.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFCLIY_6I/AAAAAAAAB4Q/o6OK_0tjp8s/s1600/Delma+umziehen+038.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178335738560418" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFCLIY_6I/AAAAAAAAB4Q/o6OK_0tjp8s/s320/Delma+umziehen+038.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFBQypX7I/AAAAAAAAB34/bJyaBhXUSc0/s1600/Delma+umziehen+021.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178320078102450" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFBQypX7I/AAAAAAAAB34/bJyaBhXUSc0/s320/Delma+umziehen+021.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFCU1RNRI/AAAAAAAAB4Y/zh6LRlI6-RA/s1600/Delma+umziehen+042.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178338342712594" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFCU1RNRI/AAAAAAAAB4Y/zh6LRlI6-RA/s320/Delma+umziehen+042.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Von Müdigkeit überfraut&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVik8ObI/AAAAAAAAB4g/jOyX_-28Fh4/s1600/Delma+umziehen+017.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178668449839538" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVik8ObI/AAAAAAAAB4g/jOyX_-28Fh4/s320/Delma+umziehen+017.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der neue Wohnpalast&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFWhRAaGI/AAAAAAAAB44/7G0pZayxZPg/s1600/Delma+umziehen+008.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178685277661282" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFWhRAaGI/AAAAAAAAB44/7G0pZayxZPg/s320/Delma+umziehen+008.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVik8ObI/AAAAAAAAB4g/jOyX_-28Fh4/s1600/Delma+umziehen+017.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Blick vom Wohnzimmer auf die Stadt&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFWf55awI/AAAAAAAAB4w/sQP3-kzebs4/s1600/Delma+umziehen+010.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178684912298754" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFWf55awI/AAAAAAAAB4w/sQP3-kzebs4/s320/Delma+umziehen+010.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLIeyw5W1I/AAAAAAAAB5Y/o5bIhon4WKw/s1600/Delma+umziehen+003.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 217px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504182125948656466" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLIeyw5W1I/AAAAAAAAB5Y/o5bIhon4WKw/s320/Delma+umziehen+003.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVik8ObI/AAAAAAAAB4g/jOyX_-28Fh4/s1600/Delma+umziehen+017.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lindas Zimmer mit Rundblick&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFXCkvhdI/AAAAAAAAB5A/k2EW4ZoZR1U/s1600/Delma+umziehen+001.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178694218810834" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFXCkvhdI/AAAAAAAAB5A/k2EW4ZoZR1U/s320/Delma+umziehen+001.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVzXibyI/AAAAAAAAB4o/ZD1btPibF-o/s1600/Delma+umziehen+014.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504178672957026082" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFVzXibyI/AAAAAAAAB4o/ZD1btPibF-o/s320/Delma+umziehen+014.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLF5svXh8I/AAAAAAAAB5I/giKRsoUHq5M/s1600/Delma+umziehen+048.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504179289653217218" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLF5svXh8I/AAAAAAAAB5I/giKRsoUHq5M/s320/Delma+umziehen+048.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLF54jsJGI/AAAAAAAAB5Q/cYo0nUGGWuE/s1600/Delma+umziehen+052.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5504179292825461858" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLF54jsJGI/AAAAAAAAB5Q/cYo0nUGGWuE/s320/Delma+umziehen+052.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4360971383665666679?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4360971383665666679/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4360971383665666679' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4360971383665666679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4360971383665666679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/08/umzug.html' title='Umzug'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TGLFBq46fQI/AAAAAAAAB4A/Podu89V0fnM/s72-c/Delma+umziehen+025.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4631268806837011718</id><published>2010-08-01T20:40:00.007+04:00</published><updated>2010-08-01T21:00:04.791+04:00</updated><title type='text'>Noch fünf Nächte</title><content type='html'>Noch fünf Nächte bis zu unserem Umzug. Noch fünf Nächte im Haus im Al Qurm Compound. Genau genommen nur noch vier, denn am Dienstag fliege ich nach Frankfurt, der Rückflug erfolgt einen Tag später. Damit werde ich einer meiner fünf letzten Nächte im eigenen Haus beraupt.&lt;br /&gt;Mich beschleicht ein seltsames Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im August 2006 sind wir in die Villa C3 eingezogen. Mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel. Indische Arbeiter in nass geschwitzten Hemden schleppten das Mobiliar, das in den Woche zuvor auf dem Wasserweg in die Emirate eingeschleust worden war, aus dem Lieferwagen. Sie verteilten Tische, Stühle, Sofas und andere Möbelstücke in die einzelnen Räume. Der Einzug im eben erst erstellten Al Qurm Compound markierte den Beginn einer neuen Ära unseres Lebens. Vor dem Eintreffen der Möbel hatten wir auf blanken Fussböden gespiesen, in kahlen Schlafzimmern genächtigt. Momente, die uns alle noch in bester Erinnerung sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Jahre später haben sich die Dinge gewandelt. Tim wohnt seit einigen Wochen in der Schweiz. Er wird im Oktober sein Studium an der Uni Konstanz beginnen: Deutsche Literatur und Französisch. Franziska und die Mädchen sind soeben von ihren Badeferien in der Südtürkei und auf Kreta ins Berner Oberland zurückgekehrt. Sie werden im Laufe der Woche nach Abu Dhabi fliegen. Dass ich schon lange wieder am Arbeiten bin, ist selbstredend. Doch ich will kein Märtyrer sein. Also vergessen wir es gleich wieder.&lt;br /&gt;Erwähnenswert vielleicht einzig, dass ich heute meinen Freitag im Büro verbracht habe. Eine unserer A330 musste am Donnerstag wegen Rauchentwicklung in der Kabine nach dem Start wieder nach Abu Dhabi zurückkehren. Die Ursache lag in einer Komponente der Klimaanlage. Doch das wusste zum Zeitpunkt des Zwischenfalls niemand. Für unser Büro bedeutet dies viel Arbeit. Interviews, Sammeln von Daten, Fakten, Diskussionen, Abklärungen. Letztlich muss ein Untersuchungsbericht verfasst werden. Doch soweit sind wir noch nicht.&lt;br /&gt;Zwischendurch versuche ich, den Umzug in die Wege zu leiten. Die &lt;em&gt;Movers&lt;/em&gt; hat Franziska bereits vor langer Zeit organisiert. Beim Housing Department muss ich sicherstellen, dass Strom- und Wasserzufuhr aktiviert sind und die Wohnung gereinigt ist. Nichts ist selbstverständlich. Via Internet versuche ich, nicht mehr gebrauchte Möbel zu verhökern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den Abenden bleibt mir Zeit, das Haus noch einmal zu geniessen: Der Blick vom Esszimmer in den kleinen Garten. Das Privileg eines Parkplatzes unmittelbar vor der Haustür. Die Tatsache, auf zwei, respektive drei Ebenen zu wohnen, und vor der Nachtruhe dank Treppengang zehn Kalorien zu verbrennen. Wer weiss, ob wir nach den vergangenen 22 Jahren in Stadel und im Al Qurm dereinst noch einmal zweigeschossig wohnen werden. Von jenen Familien, die mit uns 2006 eingezogen sind, leben nur noch wenige hier. Wir sind nicht die einzigen, die in diesen Wochen den Compound verlassen. Vielen Bewohnern ist die erneute Mieterhöhung von fünf Prozent sauer aufgestossen. In einer Zeit, wo die Preise für Wohnraum auch in Abu Dhabi kontinuierlich am Sinken sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jeder Wohnwechsel fällt dieser Umzug mit dem Ende einer Lebensphase zusammen. Wichtiger noch, er symbolisiert auch einen Neubeginn. Wir rücken näher zur Stadt. Die drei Frauen freuen sich. Ich glaube es ihnen. Im Grunde genommen, habe auch ich mich schon fast daran gewöhnt, weder über einen Gartensitzplatz noch über eine Terrasse zu verfügen. Ich schlendere noch einmal durch und ums leere Haus. Setze mich bei 40 Grad auf einen Gartenstuhl neben dem Eingang. Halte ein in jedem Zimmer. Sortiere meine Erinnerungen.&lt;br /&gt;Nächste Woche beginnt ein neues Kapitel. Wir sind gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWkYFwuUlI/AAAAAAAAB3w/cwPKG5naN28/s1600/Image036.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500483253673284178" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWkYFwuUlI/AAAAAAAAB3w/cwPKG5naN28/s320/Image036.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjzSBERQI/AAAAAAAAB3o/L9EwwCcKXbY/s1600/PICT0091.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500482621307897090" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjzSBERQI/AAAAAAAAB3o/L9EwwCcKXbY/s320/PICT0091.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjzGVVGOI/AAAAAAAAB3g/mp-rswuwVro/s1600/PICT0086.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500482618171660514" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjzGVVGOI/AAAAAAAAB3g/mp-rswuwVro/s320/PICT0086.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyyWJPwI/AAAAAAAAB3Y/pqPOpzFQnDs/s1600/PICT0085.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500482612806369026" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyyWJPwI/AAAAAAAAB3Y/pqPOpzFQnDs/s320/PICT0085.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyvgVfRI/AAAAAAAAB3Q/Ogo8gvrdvxc/s1600/PICT0080.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500482612043808018" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyvgVfRI/AAAAAAAAB3Q/Ogo8gvrdvxc/s320/PICT0080.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyTyehWI/AAAAAAAAB3I/zxnvt7-MYTo/s1600/Hatta+Pool+004.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500482604603704674" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWjyTyehWI/AAAAAAAAB3I/zxnvt7-MYTo/s320/Hatta+Pool+004.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4631268806837011718?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4631268806837011718/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4631268806837011718' title='10 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4631268806837011718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4631268806837011718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/08/noch-funf-nachte.html' title='Noch fünf Nächte'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TFWkYFwuUlI/AAAAAAAAB3w/cwPKG5naN28/s72-c/Image036.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3471719377099026327</id><published>2010-07-30T11:24:00.011+04:00</published><updated>2010-07-30T12:18:31.438+04:00</updated><title type='text'>Renten-Schummel</title><content type='html'>Auf den Besatzungslisten unserer Flüge tauchen immer mehr südkoreanische Namen auf. Das ist kein Zufall. Die Airline plant nämlich, ab Dezember dieses Jahres eine tägliche Verbindung von Abu Dhabi nach Seoul zu eröffnen. Im Gegenzug finden sich deutlich weniger Rumäninnen, Inderinnen oder Schwedinnen in der Kabine. Vor vier Jahren, als ich meinen Dienst bei Etihad begann, dominierten diese Nationen, zusammen mit Araberinnen aus dem Maghreb und asiatischen Vertreterinnen, vorwiegend aus Thailand und den Philippinen. Letztere sind auch heute noch in üppiger Zahl vertreten, während die Thai ebenfalls immer rarer werden. &lt;br /&gt;Die Gründe für diese Wechsel liegen einerseits in der geografischen Ausrichtung der Rekrutierung, andererseits in der gegenseitigen Beeinflussung innerhalb einzelner Länder und Sprachregionen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lee ist Südkoreaner. Auf meinem gestrigen Rückflug von Chicago, ich habe mich eben verschlafen aus dem Crewbunk hinter dem Cockpit geschält, plaudern wir im Galley über Gott und die Welt. Er freut sich auf seinen 30. Geburtstag am 4. August. Das Geburtsdatum hätte in seinem Land jedoch lediglich eine untergeordnete Bedeutung, fügt der junge Asiate mit dem struppigem Haar an. Die Südkoreaner zählen ihre Lebensjahre nach eigenem Muster. Das Neugeborene ist bereits ab der ersten Lebenssekunde ein Jahr alt. Anders als bei uns, wo stolze Eltern Tage, Wochen und Monate zählen und feiern. &lt;br /&gt;Am 31. Dezember zelebrieren die Südkoreaner nicht nur den Übergang ins neue Kalenderjahr, sondern auch den Beginn eines weiteren persönlichen Lebensjahres. Alle Menschen altern in Einigkeit, im gleichen Tempo und zur gleichen Stunde. Der Jahreswechsel wird zum gigantischen universellen Geburtstagsfest, bei dem üppig gefeiert, gespiesen und getrunken wird!&lt;br /&gt;Das kann mitunter zu witzigen Konstellationen führen. Für jenes Baby beispielsweise, dass am 31. Dezember das Licht der Welt erblickt. Mit dem ersten Schrei wird es einjährig. Und bereits nach seiner ersten Nacht in der Wiege darf (oder muss) es den zweiten Geburtstag feiern. Noch bevor das Kind sein erstes Wort gesprochen oder den ersten Schritt getan hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob diese ungewöhnliche Zählweise eher positive oder negative Konsequenzen hat, bleibe dahingestellt. Eines aber ist klar: Wer im Dezember geboren wird, muss weniger lang arbeiten und kriegt seine Rente zwei Jahre früher.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3471719377099026327?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3471719377099026327/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3471719377099026327' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3471719377099026327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3471719377099026327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/07/renten-schummel.html' title='Renten-Schummel'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4228554754014223727</id><published>2010-07-26T01:11:00.005+04:00</published><updated>2010-07-26T01:21:51.812+04:00</updated><title type='text'>Waltzing Matilda</title><content type='html'>Wer sich terrestrisch fortbewegt, beispielsweise mit dem Auto oder der Eisenbahn, folgt üblicherweise einer Strasse oder den Geleisen. Rattert von Ort zu Ort, wobei es ab und zu vorkommen kann, dass sich die Reisenden an seltsam klingenden Städtenamen belustigen oder allenfalls nach dem Hintergrund der eigentümlichen Namensgebung fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verkehrsflugzeuge der modernen Generation verschieben sich auf Luftstrassen, in der Fachsprache &lt;em&gt;Airways&lt;/em&gt; genannt. Das Netz dieser unsichtbaren Routen ist fein gesponnen und umschliesst den gesamten Globus. Luftstrassen, wie auch An- und Abflugrouten werden durch Wegpunkte, so genannte &lt;em&gt;Waypoints&lt;/em&gt; definiert. Ein Wegpunkt kann beispielsweise eine Funknavigationshilfe sein. Das ist über Wasser allerdings nicht möglich, in diesem Fall bestimmen Koordinaten den Waypoint. Überdies erhält er in der Regel einen aus fünf Buchstaben bestehenden Namen. In modernen &lt;em&gt;Flight Management&lt;/em&gt; Systemen sind alle Wegpunkte gespeichert und jederzeit abrufbar.&lt;br /&gt;Wegpunkte werden von der Flugsicherung des jeweiligen Landes veröffentlicht. Dazu gehört auch die Namensgebung. Wer sich in diesem Bereich als besonders witzig und innovativ erweist, sind die Australier! Manchmal braucht es zwar ein bisschen Glück und/oder Fantasie, um das Wortspiel zu erkennen. Auf langen Flügen nach Sydney und Brisbane bietet sich jedoch immer wieder Zeit zum Durchforsten und Interpretieren unserer Route Navigation Charts!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden drei Beispiele. Im letzten Fall ist die Anlehnung an die ersten beiden Zeilen des Songs &lt;em&gt;Waltzing Matilda&lt;/em&gt;, der von vielen Australiern als inoffizielle Nationalhymne bezeichnet wird, unverkennbar (Die Bilder können durch anklicken vergrössert werden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEypAgkELXI/AAAAAAAAB24/v4e-GMwLa04/s1600/BSN.png"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 278px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497955071318830450" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEypAgkELXI/AAAAAAAAB24/v4e-GMwLa04/s320/BSN.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEyo_83cWgI/AAAAAAAAB2w/E9sYSpDCwfA/s1600/AUS+1.png"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 184px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497955061736430082" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEyo_83cWgI/AAAAAAAAB2w/E9sYSpDCwfA/s320/AUS+1.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEypBawfh9I/AAAAAAAAB3A/mZTP-SmONr8/s1600/AUS+2.png"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 198px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497955086940211154" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEypBawfh9I/AAAAAAAAB3A/mZTP-SmONr8/s320/AUS+2.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“&lt;em&gt;Once a jolly swagman camped by a billabong &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Under the shade of a coolabah tree,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;And he sang as he watched and waited 'til his billy boiled&lt;br /&gt;You'll come a-Waltzing Matilda, with me"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4228554754014223727?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4228554754014223727/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4228554754014223727' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4228554754014223727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4228554754014223727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/07/waltzing-matilda.html' title='Waltzing Matilda'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TEypAgkELXI/AAAAAAAAB24/v4e-GMwLa04/s72-c/BSN.png' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-7487832295942856317</id><published>2010-07-19T11:33:00.004+04:00</published><updated>2010-07-19T11:41:31.499+04:00</updated><title type='text'>Selbstverständlichkeiten</title><content type='html'>Vor drei Stunden habe ich mich ächzend aus dem Bett gekämpft. Zu einer Zeit, wo muntere Weekend-Nachtschwärmer überlegen, ob sie noch eine finale Tequila-Shot Runde starten sollen. Gestern haben wir auf dem Männlichen die Schweizer Version von Ninas Konfirmation gefeiert. Eine gemütliche Runde auf 2225 Metern über Meer, bei den charmanten Gastgeberinnen Rita und Daniela Kaufmann.&lt;br /&gt;Jetzt erwache ich langsam im Zug nach Genf. Knappe drei Stunden vor dem Abflug nach Abu Dhabi. Dabei steckt mir noch die Hinreise vor drei Tagen in den Knochen: Acht Stunden im Büro, sechseinhalb Stunden Nachtflug nach Frankfurt, schliesslich vier Stunden mit der Bahn ins Berner Oberländische Thun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser &lt;em&gt;„Reisewürg“&lt;/em&gt; wird notwendig, weil meine Sommerferien bereits Anfangs Juli beendet sind. Die ersten beiden Wochen nach der Heimreise rutsche ich auf dem Bürostuhl des Flight Safety Büros herum. Unterbrochen von einem kurzen Hüpfer nach Bahrain und zurück. Ein Hüpfer, der gleichzeitig als jährlicher &lt;em&gt;„Line-Check“&lt;/em&gt; durchgeht. Viele Fragen können bei dieser kurzen Flugzeit nicht gestellt werden. Auch nicht, wenn der Checkpilot ein Schnellredner ist. Noch weniger, wenn es sich beim Geprüften um einen Langsamdenker handelt. Der Schnellredner ist Engländer, der Langsamdenker bin ich. Ausgangslage und Kalkül lassen mich den Vorbereitungsauwand in Grenzen halten. Der Entscheid ist zweifellos richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach drei Wochen im eidgenössischen Ferienparadies muss ich mich zuerst aufdatieren. Ein Landezwischenfall in New York, bei dem eine unserer Maschinen Teile der Pistenbefeuerung beschädigt hat, gab über die letzten Tage viel zu tun. Aus diversen (und verständlichen) Gründen gebe ich in diesem Blog keine Flight Safety-Details bekannt, doch der besagte Fall wurde mittlerweile mehrfach in diversen Pilotenchatrooms wiedergekaut, in den Medien erwähnt, und hat damit einen gewissen Öffentlichkeitsgrad erlangt.&lt;br /&gt;Lange und ständig wechselnde Ferienabwesenheiten haben zur Folge, dass das &lt;em&gt;„Investigation-Team“&lt;/em&gt; im Laufe der Untersuchung personelle Wechsel verkraften muss. Ich komme gerade richtig, um mich, zusammen mit dem Chef Safety &amp;amp; Quality, um die finalen Korrekturen des Schlussberichts zu kümmern. Ultimativer Bestandteil eines solchen Berichts sind letztlich Erkenntnisse (&lt;em&gt;Findings&lt;/em&gt;), die sich auf einen oder mehrere Gründe (&lt;em&gt;Causes&lt;/em&gt;) zurückführen lassen, und in entsprechenden Empfehlungen (&lt;em&gt;Recommendations&lt;/em&gt;) gipfeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empfehlungen sind dann nachvollziehbar, wenn die Grundproblematik und mögliche Konsequenzen erkannt sind. Spürbare Wirkung entfalten sie erst mit der praktischen Umsetzung. Dies kann die Flugsicherheitsabteilung nicht selber an die Hand nehmen. Eine Einmischung in den operativen Bereich würde sich mit ihrer Rolle als Überwachungsorgan mit hohem Vertraulichkeitsanspruch kaum vereinbaren lassen. &lt;em&gt;Flight Safety&lt;/em&gt; ändert keine Handbuch-Paragraphen und verordnet keine disziplinarischen Massnahmen. Ihr Spielraum beschränkt sich in diesem Fall auf Empfehlungen, die, wie oben angeführt, auf einer sauber dokumentierten und konsequent begründeten Handlungs- und Erkenntnisabfolge fussen. Die Schwierigkeit (oder die Kunst) liegt darin, betroffene Abteilungen zu überzeugen, unsere Vorschläge vollumfänglich umzusetzen. Veränderungs- und Handlungsbedarf wird oftmals zweideutig interpretiert und als departementales oder gar persönliches Ungenügen verstanden. Dabei geht vergessen, dass Anpassungen nicht selten als Folge von Markt- und Strukturveränderung notwendig werden.&lt;br /&gt;Veränderungen bringen finanzielle Aufwendungen mit sich. In der heutigen Zeit ein passendes Argument, sich den gestellten Herausforderungen glaubhaft zu widersetzen. Nicht aber, so müsste man meinen, bei Fluggesellschaften, die grossmundig Sicherheit zur ihrer ersten Priorität erheben. Was aus betriebswirtschaftlicher Sicht natürlich, sagen wir mal so, mindestens anzuzweifeln ist. Das erste Ziel eines jeden Unternehmens ist Geld zu verdienen, nicht Sicherheit zu produzieren. Je mehr, desto besser! Wem dies nicht gelingt, ist zum Untergang verdammt. Da machen auch Airlines keine Ausnahme. Sicherheit nimmt einen hohen Stellenwert ein, kann letztlich aber nie &lt;em&gt;„First priority“&lt;/em&gt; sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir führen solche Diskussionen beinahe täglich. In unseren Büros gegenüber des neu erstellten Etihad-Hauptsitzes in der Nähe des Flughafens. Vor dem Eingang ranken schlanke Palmen in die Höhe. Die Klimaanlage hält die Temperatur derart tief, dass wir auch in Langarmhemd und mit Kravatte nicht ins Schwitzen geraten. Trotz teilweise heftiger Kontroversen.&lt;br /&gt;Eine ihrem Namen gerecht werdende &lt;em&gt;„Just Culture“&lt;/em&gt; zu leben, ist zweifellos hohe Kunst. Das Credo von Fairness und Gerechtigkeit verlangt geduldige Überzeugungsarbeit. Das wachende Auge eines Berufsverbandes fehlt gänzlich. In einem Arbeitssegment, in dem jede Manipulation, jeder noch so kleine Steuerausschlag, jedes Antippen der Radbremsen und jede im Cockpit gesprochene Silbe aufgezeichnet werden, verkäme eine Abkehr zum Bestrafungsprinzip zum Schwanzbeisser. Wer sich unter Druck fühlt, agiert verkrampft, unsicher und deutlich fehleranfälliger. Wer Angst hat vertuscht eher, als er eingesteht. Damit würde die Fliegerei verletzungsanfälliger, und &lt;em&gt;Safety First&lt;/em&gt; nicht nur von betriebswirtschaftlichen Grundprinzipien verdrängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Fahrt nach Hause hat das Thermometer in meinem Auto vergangene Woche zum ersten Mal in diesem Jahr 50° angezeigt. Trotzdem lässt sich die Hitze hier leichter ertragen, als 35° in der Schweiz. Denn klimatisierte Räume bieten &lt;em&gt;„Abkühl-Oasen“,&lt;/em&gt; die sich wie ein locker gewobener Teppich weitläufig über die Stadt und das ganze Land verteilen. Ich schwitze in Abu Dhabi weniger, als in meinen Ferien vor drei Wochen im Berner Oberland. Klimaanlagen gehören hier zur Standardausrüstung. Jedes Land hat eben seine Selbstverständlichkeiten. Und andere Bereiche, um die man immer wieder kämpfen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-7487832295942856317?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/7487832295942856317/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=7487832295942856317' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7487832295942856317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/7487832295942856317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/07/selbstverstandlichkeiten.html' title='Selbstverständlichkeiten'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-699782547080133086</id><published>2010-07-04T18:23:00.014+04:00</published><updated>2010-07-04T18:49:05.567+04:00</updated><title type='text'>"Löw"enbändiger</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TDCdNWNef7I/AAAAAAAAB2o/QT5q7HF_b6g/s1600/wanted.gif"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 269px; FLOAT: left; HEIGHT: 272px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490060798390599602" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TDCdNWNef7I/AAAAAAAAB2o/QT5q7HF_b6g/s320/wanted.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Expat bewege ich mich vorwiegend unter Ausländern. Nicht unbedingt, wie man vermuten könnte, unter Arabern, jedoch befinden sich in unserem Umfeld viele Deutsche, Engländer, Holländer, Italiener, Skandinavier, Amerikaner und Kanadier. Einige grosse Fussballnationen, von denen an der laufenden WM leider viele bereits die Segel streichen mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutschen sind noch dabei, und manchmal schlägt das Schicksal unerbittlich zu. Gestern Abend beispielsweise. Ein kurzer Schwatz am Telefon mit Peter - schliesslich will man sich aus den Ferien zurückmelden - endet mit der verlockenden Einladung, das abendliche Fussballspiel gemeinsam beim Vorgesetzten des lieben Freundes zu geniessen. Genuss ist nun vielleicht der falsche Begriff. Denn es stellt sich heraus, dass die gemütliche Fussballrunde aus drei Deutschen Ärzten und mir besteht. Zur Erinnerung: Es geht um die Paarung Deutschland gegen Argentinien! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwei Herzchirurgen, ein Anästhesist, und ein Pilot. Na toll! Da bin ich in die Höhle des "Löw"en geraten. Nicht ganz unpassend für Südafrika, der Löwe meine ich. Und noch viel treffender im Zusammenhang mit der anstehenden Begegnung. Die Landeszugehörigkeit macht mir mehr zu schaffen als die etwas einseitige berufliche Konstellation. Die Deutschen sind nachweislich des Schweizers unliebster Gegner bei Sportveranstaltungen. Vielleicht weil wir immer aufs Dach kriegen. Das gilt beim Fussball wie beim Eishockey. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immerhin kann ich meinen Emotionen freien Lauf lassen, und sehe mich nicht gezwungen, die sportliche Erregung im Zaum zu halten. Ein allfälliger Infarkt wäre bei dieser hochkarätig kardiologisch-anästhesistischen Besetzung ein Pappenstiel, und könnte, ähnlich wie eine Spielerauswechslung, nebenbei und zum Billigtarif behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich mich hinsetze, lasse ich mich zu einer Verzweiflungstat hinreissen und oute mich als Gaucho-Fan. Ich bin es meinem Selbstwertgefühl schuldig. Mitleidiges Lächeln, bedeutungsvolle Seitenblicke. Immerhin werde ich nicht vor die Tür gestellt. Die Nationalhymnen scherbeln über den Kanal. Die Deutschen bleiben schweigend sitzen, also muss ich mir auch keine Mühe geben.&lt;br /&gt;Das Spiel beginnt, die Deutsche Fraktion nippt am Weissbier, ich schlürfe mein Mineralwasser. Da knallt es auch schon. Noch keine drei Minuten und die Deutschen springen jubelnd von ihren Sitzen. 1:0 für die Löw-Truppe. Frau Merkel applaudiert, Blatter gratuliert. Ob er sich bei seiner nächsten Wahl einige Zusatzstimmen von unseren nördlichen Nachbarn verspricht?&lt;br /&gt;„Der Messi wirds schon richten“, verkünde ich selbstbewusst. Allein, er ist dazu nicht in der Lage. Im Gegenteil, es kommt noch schlimmer. Die Blauweissen verhaspeln sich immer wieder. Die Deutschen machen Druck und Tempo, und schiessen überdies drei weitere Tore. Schöne Tore, ich muss es gestehen. Eine glamouröse Einzelleistung des Bastl, mit dessen Nachname sich der englische Kommentator während des ganzen Spieles äusserst schwertut. Nur der Mertesacker geht ihm noch harziger über die britischen Lippen, doch das spielt spätestens ab der 74. Minute keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ärzte jubeln vier Mal – derweilen ich weiter still an meinem Mineralwasser nippe, und geschäftig an der Tastatur meines Handys herumdrücke. Nicht einmal mit Federer oder Busacca kann ich auftrumpfen. Die sind entweder ausgeschieden oder ausgemustert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maradonas Chicos konntens gestern Abend nicht richten. In vier Jahren vielleicht. Es wird langsam eng. Wer um Himmels Willen kann die "Löw"en bändigen...? &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-699782547080133086?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/699782547080133086/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=699782547080133086' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/699782547080133086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/699782547080133086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/07/lowenbandiger.html' title='&quot;Löw&quot;enbändiger'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TDCdNWNef7I/AAAAAAAAB2o/QT5q7HF_b6g/s72-c/wanted.gif' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8731257125362035577</id><published>2010-07-03T08:26:00.003+04:00</published><updated>2010-07-03T08:31:38.530+04:00</updated><title type='text'>Ende und Anfang</title><content type='html'>Nach drei Wochen in der Schweiz bin ich wieder am Kofferpacken. In vier Stunden fährt der Zug, in zwölf Stunden startet der Etihad-Flug in Frankfurt.&lt;br /&gt;Der Turnus bleibt der gleiche. Jedes Jahr: Zürcher Unterland, Berner Oberland, Tessin. Die letzte Region ist mir die liebste. Nicht für alle verständlich. Irgendwann findet jeder Mensch den Fleck auf dieser Erde, wo er oder sie hin zu gehören glaubt. Déjà-vu oder schicksalshafte Eingebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Wüstenjahre sind um. Wir starten in die fünfte Saison. Tim ist eine Runde weiter, sein emiratisches Gastspiel ist zu Ende.&lt;br /&gt;Ich mache wie jedes Jahr den Anfang, die Familie bleibt bis Anfang August in der Schweiz. Zu Beginn steht ein Umzug an. Vom Haus am Stadtrand in die Wohnung im Zentrum. Wir tauschen Platz und Garten gegen weniger Platz und eine bessere Anbindung ans Taxinetz. Was dem &lt;em&gt;kritteligen&lt;/em&gt; Europäer unverständlich scheint – ich zähle mich dazu – lässt die Töchter frohlocken, die Frau ebenfalls.&lt;br /&gt;Unabhängig vom Wohnort bleibt die Frage nach einer Rückkehr in die Schweiz. Wir haben im Verlauf der vergangenen drei Wochen viele Gespräche geführt, auch mögliche Schulen für Nina besucht. Wir haben die Schweiz intensiv wahrgenommen, haben unsere Heimat vielleicht noch einmal mit anderen Augen betrachtet. Kritisch, fragend. Ich habe mich wieder mit besagter &lt;a href="http://eppler.blogspot.com/2010/04/multitasking.html"&gt;Dame&lt;/a&gt; im Hilton getroffen, und einen Vorvertrag unterschrieben (mehr dazu in Bälde). Wir haben uns mit Freunden ausgetauscht, in lauschigen Gärten gegrillt, auf weitläufigen Terrassen gespiesen. Wir haben beim Ausscheiden der Schweizer Kicker national mitgelitten, haben mindestens zehn Tage das heimische Sauwetter ausgehalten. Wir haben unsere Autobahn-Vignette teil-amortisiert, und grosszügig die einheimische Gastronomie unterstützt. In mindestens drei Kantonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis Dezember wollen wir uns entscheiden. Plus-Minus Listen erstellen, abwägen, ausloten, sichten, gewichten. Doch letztlich wird der Bauch den Ausschlag geben. Weil der Kopf allein dazu nicht in der Lage ist, und damit bereits verloren hat.&lt;br /&gt;Ich habe den Eindruck, als sei ein Stein ins Rollen geraten. Ein Prozess, den wir lange zurückgedrängt und abgelehnt haben. Ich bin unruhig. Es könnte ein heisser Sommer werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8731257125362035577?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8731257125362035577/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8731257125362035577' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8731257125362035577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8731257125362035577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/07/ende-und-anfang.html' title='Ende und Anfang'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6519463333173690080</id><published>2010-06-30T23:35:00.009+04:00</published><updated>2011-11-08T19:27:53.994+04:00</updated><title type='text'>Heute Morgen um 10.43 Uhr</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TCucwUGOaLI/AAAAAAAAB2I/D2sBV4qtXl0/s1600/30062010118.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488652924723554482" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TCucwUGOaLI/AAAAAAAAB2I/D2sBV4qtXl0/s320/30062010118.jpg" style="cursor: hand; float: left; height: 240px; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Lugano - meine Schweiz - mein Fernsehen - mein Fuss!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein letzter Ferientag....&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6519463333173690080?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6519463333173690080/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6519463333173690080' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6519463333173690080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6519463333173690080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/06/heute-morgen-um-1043-uhr.html' title='Heute Morgen um 10.43 Uhr'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TCucwUGOaLI/AAAAAAAAB2I/D2sBV4qtXl0/s72-c/30062010118.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-3304515864830399422</id><published>2010-06-12T19:41:00.004+04:00</published><updated>2010-06-14T01:57:49.606+04:00</updated><title type='text'>Farewell</title><content type='html'>Die Party ist vorüber, die Lichter sind erlöscht. Noch einen Monat, dann verlassen Frau und Kinder Abu Dhabi. Vier Jahre, sie gehen so schnell vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wie das Ende eines mehrstündigen cineastischen Familienepos klingt, ist pure Realität. Aus dem vollen Leben gegriffen. Es stehen Veränderungen an, emotionale Durchhänger wechseln mit euphorischen Hochs. Die Lembachs wissen damit umzugehen, ähnliches wiederfuhr ihnen bereits im Sommer 2006, als sie Deutschland den Rücken kehrten und mit ihren drei Kindern den Flieger Richtung Abu Dhabi bestiegen. Franziska und ich befanden uns damals in der gleichen Situation, mit dem kleinen Unterschied des Herkunftslandes.&lt;br /&gt;Bald kreuzten sich unsere Wege mit jenen der Lembachs, anfänglich zumeist bei Elterninfos oder vor der Deutschen Schule. Später verlagerten wir die Diskussionen unter sengender Sonne in die angenehm temperierte Lembachsche Stube unweit des Schulhauses. Unser Leben war zu jener Zeit dominiert von banalen „&lt;strong&gt;&lt;em&gt;W&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;-Fragen“: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;W&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;ie, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;w&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;ann und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;w&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;o. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;W&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;omit, &lt;em&gt;&lt;strong&gt;w&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;eshalb, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;w&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;ieviel. Wir teilten die gleichen Probleme.&lt;br /&gt;Was immer es zu regeln gab; Selten waren wir in der Lage, Geschäfte im ersten Anlauf zu erledigen. Meist waren zwei Versuche nötig, manchmal auch mehr. Elke und Franziska engagierten sich im Festkomitee der Deutschen Schule, während Peter und ich unsere innovativen Schübe auf dem Tennisplatz auslebten. Wit teilten eine intensive Zeit des Suchens, und meistens auch des Findens. Wir kämpften uns gemeinsam in den schwerfälligen Trott der Wüstenstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allmählich gewöhnten wir uns an die neue Umgebung. Beide Familien schmiedeten ihren individuellen Pakt mit den lokalen Sitten und Gebräuchen, fanden ihren eigenen Rhythmus. Der regelmässige Austausch blieb bestehen: Nachtessen auf der Terrasse des Italieners in Al Bateen, Konzertbesuche im Emirates Palace, mehrgängige Buffettfreuden im Shangri La, mit der Grand Zayed Mosque im Hintergrund. Unzählige Cappuccino- und Ramazotti-Runden, Ausflüge zum Tennisturnier in Dubai, ein unvergesslicher Campingtrip in den Oman, runde und eckige Geburtstagsfeiern, Osterbrunches, und immer wieder Tennismatches, bei denen ich selbstverständlich das Nachsehen hatte (was mindestens einem Racket das Leben, beziehungsweise den Rahmen kostete...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBOq1O0kYBI/AAAAAAAAB1w/aP-z4IpILdk/s1600/untitled.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481913002928398354" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBOq1O0kYBI/AAAAAAAAB1w/aP-z4IpILdk/s320/untitled.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gemeinsamen Besuche von Schulanlässen bleiben ungezählt. Ebenso die endlosen Diskussionen über die Zukunft der Kinder in Europa oder sonstwo auf dieser Welt. Daneben stellten Peter und ich zunehmend Parallelen in unseren Berufen fest. Denn ein Anästhesist und Intensivmediziner versteht sich, ähnlich wie ein Linienpilot, als Mitglied eines eingespielten Teams. In der Fliegerei bringt der Reiseflug Entspannung zwischen den „heiklen“ Start- und Landephasen. Auch für einen Anästhesisten bilden die Einleitung der Narkose wie auch die delikate Aufwachphase nach der Operation anspruchsvolle Schlüsselstellen. Die Gemeinsamkeiten sind offensichtlich. Auch was die Kommunikations- und Verhaltensmuster von Operationsteams und Flugzeugbesatzungen anbelangt.&lt;br /&gt;Während ihres Aufenthalts in dem Emiraten begann Elke, als ausgebildete Krankenschwester dazu prädestiniert, Transportflüge von Patienten zu begleiten. Manchmal war auch Peter als Arzt mit an Bord.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben den gemeinsamen Wüstenjahren, den Ähnlichkeiten im Beruf oder der gleichen Kinderzahl offenbarten sich weitere Gemeinsamkeiten. Die Phase, als beide von uns schwer erkrankte Arbeitskollegen beinahe zeitgleich in den Tod begleiteten, mutete in ihrer Duplizität beinahe unheimlich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt stehen die Lembachs auf der Schwelle zum Aufbruch. Die Renovation der Dachwohunng in Würzburg kommt zügig voran. Gestern Abend ging es noch einmal hoch her in ihrer Stube in Abu Dhabi. Mit Freunden aus Freizeit und Beruf. Während geredet, getrunken und gegessen wurde, pflanzte der &lt;em&gt;"Beamer"&lt;/em&gt; unermüdlich ein buntes Potpourri von Fotos der vergangenen vier Jahre an die Wand. Szenen eines Lebensabschnitts, Begegnungen auf Zeit. Unter den Gästen auch ein deutscher Anästhesist, der vor wenigen Wochen erst über die Krankenfliegerei bei einer Klinik in Abu Dhabi gelandet ist. Seine Frau und die beiden Kinder werden ihm bald an den Golf folgen. Er steht am Anfang dieses Abenteuers, das die Lembachs eben jetzt beenden. Er sucht ein Haus und Schulen für den Nachwuchs. Der Stab wird nahtlos weiter gereicht, eine Stafette ohne Zieleinlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziska und ich haben im Laufe unserer Abu Dhabi-Zeit viele Abschiede miterlebt. Jeden Sommer wiederholt sich das gleiche Spiel. Die Familien verlassen die Stadt, einige für immer. Wir müssen dies akzeptieren, können uns jedoch nur schwer daran gewöhnen. Bei Lembachs offenbart sich dies in einer neuen Dimension. Sie sind uns ans Herz gewachsen, die letzten verbliebenen Freunde der ersten Abu Dhabi-Stunde. Ihr Wegzug schlägt eine spürbare Lücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Tag nach der Abschiedsfeier; ich bin auf dem Weg in die Schweiz. Meine Ferien haben begonnen, die Familie wird in wenigen Tagen folgen. Bei unserer Rückkehr nach Abu Dhabi wird alles ein bisschen anders sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon bald werden die nächsten ihre Koffer packen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBOq1cuFtZI/AAAAAAAAB14/7DssN8Qpu6o/s1600/Take+over+Litina+II+014.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 205px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481913006659319186" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBOq1cuFtZI/AAAAAAAAB14/7DssN8Qpu6o/s320/Take+over+Litina+II+014.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-3304515864830399422?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/3304515864830399422/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=3304515864830399422' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3304515864830399422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/3304515864830399422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/06/farewell.html' title='Farewell'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBOq1O0kYBI/AAAAAAAAB1w/aP-z4IpILdk/s72-c/untitled.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6305964354717997862</id><published>2010-06-10T02:59:00.032+04:00</published><updated>2010-06-10T10:48:23.913+04:00</updated><title type='text'>One small step...</title><content type='html'>Die Familiensaga geht weiter: Was 1997 im malerischen Zürcher Unterländer Dorf Stadel seinen Anfang nahm, hat am vergangenen Wochenende im emiratischen Abu Dhabi ein würdevolles Ende gefunden.&lt;br /&gt;Tims Schulzeit ist beendet: &lt;strong&gt;Abgeschlossen, done, finished, over!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach der offiziellen Feier im &lt;em&gt;"Armed Forces Club"&lt;/em&gt; und dem anschliessenden Nachtessen im Hotel &lt;em&gt;"Fairmont Bab al Bahr"&lt;/em&gt; geht die Post erst richtig ab: Als ihre Eltern noch über halbleeren Weingläsern diskutieren, haben sich die 85 Schulentlassenen längst aus dem Staub gemacht und entern in einem Hafen in &lt;em&gt;"Breakwater"&lt;/em&gt; ein gemietetes Partyboot. Von 0100 Uhr bis 0500 Uhr tuckert der Schipper mit seiner vom Schulstress befreiten Gruppe der Corniche entlang. In den Kühlfächern lagern 500 Büchsen Bier und sonstiges Feiergetränk. Aus den Lautsprechern scheppern hämmernde Bässe. Am frühen Morgen schickt mir Tim eine SMS: &lt;em&gt;"We're on our way to Neil's. I'll sleep there. It was legendary!" &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdPzfin2I/AAAAAAAAB0g/LMbCATF6Ff4/s1600/Graduation+night+007.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480912903867637602" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdPzfin2I/AAAAAAAAB0g/LMbCATF6Ff4/s320/Graduation+night+007.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdQNnh74I/AAAAAAAAB0o/kY0IQk4-d8I/s1600/Graduation+night+013.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480912910880468866" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdQNnh74I/AAAAAAAAB0o/kY0IQk4-d8I/s320/Graduation+night+013.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdyAmMW9I/AAAAAAAAB1A/g2Hm6wI_PXQ/s1600/Graduation+night+020.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480913491500751826" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdyAmMW9I/AAAAAAAAB1A/g2Hm6wI_PXQ/s320/Graduation+night+020.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdRLjCMXI/AAAAAAAAB04/Avbuxu1jeqk/s1600/Graduation+night+033.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480912927504609650" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdRLjCMXI/AAAAAAAAB04/Avbuxu1jeqk/s320/Graduation+night+033.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Partytime mit Kevin und Neil&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die Stationen waren vielfältig; Stadel, Bülach, Deutsche Internationale Schule Abu Dhabi, und die letzten drei Jahre an der American Community School, ebenfalls in der emiratischen Hauptstadt. Nun ist ein wichtiger Schritt geschafft. In diesem Fall kommt dies zweifellos einem &lt;em&gt;„giant leap for a man (him)...“&lt;/em&gt; gleich – wenn auch nur einem &lt;em&gt;“...small step for mankind“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit dem &lt;em&gt;„High School Diploma“&lt;/em&gt; in der Hand lebt es sich nach Lern- und Prüfungsstress etwas entspannter, doch entscheidend werden die bei den „IB“-Prüfungen erreichten Punkte sein. Dieses Resultat wird erst Anfang Juli bekannt gegeben. Da Tim eh den Anmeldeschluss für die Uni verpasst hat (es lebe die arabische Sorglosigkeit), bietet sich ihm in den anstehenden Monaten eine ideale Lücke für vaterländische Pflichten. In welcher Form auch immer. Dies gilt es in den kommenden Tagen abzuklären. Bereits Ende Woche wird er mit einem ersten voll gepackten Koffer und Savannah an seiner Seite in die Schweiz fliegen.&lt;br /&gt;Zur Zeit ist die ultimative Zimmerräumung angesagt. Das geht einher mit den allgemeinen Umzugsvorbereitungen. Franziska hat bereits mehreren &lt;em&gt;„Moving companies“&lt;/em&gt; unser Mobiliar gezeigt und Offerten eingeholt. Über das lokale &lt;em&gt;„Riccardo“-&lt;/em&gt;Pendant &lt;em&gt;„Souq“&lt;/em&gt; versuchen wir Teile unseres Schlafzimmers zu verkaufen. Angesichts der für mich spürbar ausweglosen Lage habe ich mir seinerzeit ausbedungen, dass im Falle einer Abstimmungs-Schlappe eine neue Schlafstatt anzuschaffen sei. Der Versuch, einen empfindlichen psychischen Rückschlag mit materieller Zuwendung zu kompensieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage nach Tims Graduation stand Ninas Konfirmation an. Diese fand, wie schon vor zwei Jahren bei Linda, in der Koptischen Kapelle (darf nur barfuss betreten werden) der St. Andrews Church in Abu Dhabi statt. Die Konfgruppe bestand lediglich aus drei Mädchen. Klein aber fein. Pastor Jens Heller predigte von Richtungsvorgaben und Orientierungshilfen im Leben. Er verdeutlichte seine Worte mit Hilfe eines Kompasses. Mir schien, als hörten die Konfirmandinnen aufmerksam zu.&lt;br /&gt;Auch gesungen wurde, in Ermangelung einer Orgel, begleitet von einer Gitarre, deren sanfte Klänge die FalschsingerInnen gnadenlos entlarvte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAejdZzQuI/AAAAAAAAB1I/k6YOeK75FMc/s1600/Konfirmation+Nina+004.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480914341046993634" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAejdZzQuI/AAAAAAAAB1I/k6YOeK75FMc/s320/Konfirmation+Nina+004.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAej-IfqdI/AAAAAAAAB1Q/Oa5y4A7evso/s1600/Konfirmation+Nina+009.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAejdZzQuI/AAAAAAAAB1I/k6YOeK75FMc/s1600/Konfirmation+Nina+004.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vorher...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAej-IfqdI/AAAAAAAAB1Q/Oa5y4A7evso/s1600/Konfirmation+Nina+009.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480914349832776146" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAej-IfqdI/AAAAAAAAB1Q/Oa5y4A7evso/s320/Konfirmation+Nina+009.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;...Während...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAekRX3WUI/AAAAAAAAB1Y/0D-uIA1HidQ/s1600/Konfirmation+Nina+019.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480914354997516610" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAekRX3WUI/AAAAAAAAB1Y/0D-uIA1HidQ/s320/Konfirmation+Nina+019.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;...und nach der Feier. Mit Shereen, Lissy und Laurence&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAeklDqfqI/AAAAAAAAB1g/js_za43qOzQ/s1600/Konfirmation+Nina+046.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480914360281497250" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAeklDqfqI/AAAAAAAAB1g/js_za43qOzQ/s320/Konfirmation+Nina+046.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAekwIRfWI/AAAAAAAAB1o/-9JwbYpj8C0/s1600/Konfirmation+Nina+066.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480914363253620066" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAekwIRfWI/AAAAAAAAB1o/-9JwbYpj8C0/s320/Konfirmation+Nina+066.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAeklDqfqI/AAAAAAAAB1g/js_za43qOzQ/s1600/Konfirmation+Nina+046.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAej-IfqdI/AAAAAAAAB1Q/Oa5y4A7evso/s1600/Konfirmation+Nina+009.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdQNnh74I/AAAAAAAAB0o/kY0IQk4-d8I/s1600/Graduation+night+013.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAeklDqfqI/AAAAAAAAB1g/js_za43qOzQ/s1600/Konfirmation+Nina+046.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdyAmMW9I/AAAAAAAAB1A/g2Hm6wI_PXQ/s1600/Graduation+night+020.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdyAmMW9I/AAAAAAAAB1A/g2Hm6wI_PXQ/s1600/Graduation+night+020.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6305964354717997862?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6305964354717997862/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6305964354717997862' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6305964354717997862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6305964354717997862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/06/one-small-step.html' title='One small step...'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TBAdPzfin2I/AAAAAAAAB0g/LMbCATF6Ff4/s72-c/Graduation+night+007.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6506017482821074510</id><published>2010-05-29T00:00:00.008+04:00</published><updated>2010-05-29T00:33:18.139+04:00</updated><title type='text'>Prom</title><content type='html'>Heute Freitagabend ist „Prom“. Für Tim markiert dieser Anlass das Ende seiner Schulzeit. Der Mai war anstrengend, während des ganzen Monats fanden schriftliche „IB"-Prüfungen statt. Die letzte am 24.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist feiern angesagt, auch wenn die Resultate erst im Juli bekannt gegeben werden. Die Prüfungen werden weltweit eingesammelt und in Genf korrigiert und bewertet. Festina lente - gut Ding will eben Weile haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „Prom“(für promenade oder promotion) markiert in den USA das Ende der High School-Jahre und geniesst einen hohen Stellenwert. Es handelt sich bei diesem Anlass um eine gesellschaftlich und sozial bedeutungsvolle Veranstaltung. Trotz dieses formellen Charakters ist die „Prom“ bei den Schülern ausserordentlich beliebt. Hier mag die starke Identifikation mit der Schule (school spirit), die auch in der „American Community School“ (ACS) in Abu Dhabi behutsam gepflegt wird, von nicht zu unterschätzender Bedeutung sein. Die Mädchen und Jungs stürzen sich in stattliche Roben, und kaufen am Nachmittag vor der "Prom" eine Blume, die vom Partner oder der Partnerin am Abend getragen wird. Linda liess sich ihr Kleid gar eigens von einer philippinischen Schneiderin anfertigen. Zur Erinnerung, die Preise in Abu Dhabi sind nicht mit der Schweiz vergleichbar...&lt;br /&gt;Oftmals mieten die Teilnehmer „Stretch-Limos“ und lassen sich nach den diversen „Pre-prom parties“ in angeregter Stimmung zum Fest chauffieren. Dieses Jahr findet die „Prom“ im Hotel Radisson Blu auf Yas Island statt, unmittelbar neben der Formel 1 Strecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zulassung ist eingeschränkt. Teilnehmen dürfen nur Elftklässler und der Abschlussjahrgang. Als Partner darf Mann oder Frau jedoch einen Sophomore (10. Klasse) oder Freshman (9. Klasse) einladen. Ehemalige Schulabgänger werden nicht zugelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der „Prom“ wird oft ausgelassen weiter gefeiert. In Clubs oder im privaten Rahmen. Tim hat sich für die Nacht abgemeldet und einen Notvorrat an Bier im Auto deponiert. Getrunken wird erst nach dem Fest, doch dafür muss vorgesorgt werden.&lt;br /&gt;Linda war heute Nachmittag noch unentschlossen. Sie wird uns auf dem Laufenden halten, zumindest in groben Zügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am kommenden Wochenende wartet ein Monster-Programm auf uns: Am 3. Juni steht Tims „Graduation“ an, die offzielle Übergabe der Abschlusszeugnisse. Am 4. Juni findet der Jahresabschlussball der Deutschen Internationalen Schule statt, und am darauf folgenden Tag wird Nina in der Koptischen Kapelle der St. Andrews Church konfirmiert.&lt;br /&gt;Den Kleidereinkauf haben wir durch, diverse Rechnungen für die lukullischen Genüsse werden folgen. Selbstverständlich freuen wir uns auf jede einzelne dieser Feiern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_5PQqvI/AAAAAAAAB0Q/Iv030mge5L0/s1600/Prom+night+027.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5476413428951198450" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_5PQqvI/AAAAAAAAB0Q/Iv030mge5L0/s320/Prom+night+027.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ready to go...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_ESjtPI/AAAAAAAAB0A/V9MUhszs0b0/s1600/Prom+night+005.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5476413414737949938" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_ESjtPI/AAAAAAAAB0A/V9MUhszs0b0/s320/Prom+night+005.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Savannah und Tim&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAhAQlu4jI/AAAAAAAAB0Y/MYrvs9uxlB0/s1600/Prom+night+036.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5476413435219468850" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAhAQlu4jI/AAAAAAAAB0Y/MYrvs9uxlB0/s320/Prom+night+036.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nemo und Linda&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_jY27mI/AAAAAAAAB0I/EJ8sK9ZACPY/s1600/Prom+night+009.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5476413423085874786" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_jY27mI/AAAAAAAAB0I/EJ8sK9ZACPY/s320/Prom+night+009.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span 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title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6506017482821074510' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6506017482821074510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6506017482821074510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/05/prom.html' title='Prom'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/TAAg_5PQqvI/AAAAAAAAB0Q/Iv030mge5L0/s72-c/Prom+night+027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-5056047917101600718</id><published>2010-05-25T15:17:00.012+04:00</published><updated>2010-05-25T15:45:20.154+04:00</updated><title type='text'>Trommelwirbel, Freudentänze, Siegeskränze</title><content type='html'>Ein Deutscher, ein Schweizer und zwei Italiener im Cockpit unterwegs nach Down Under.&lt;br /&gt;Kommuniziert wird grundsätzlich in Englisch. Die Italiener parlieren hie und da in ihrer Muttersprache, während sich der Helvetier und der Germane in Hochdeutsch austauschen. Zwischendurch wagt der Schweizer einen &lt;em&gt;„Einwurf“&lt;/em&gt; auf Italienisch.&lt;br /&gt;Womit wir bereits beim Thema wären. &lt;em&gt;„Einwerfen“&lt;/em&gt; tun auch die Fussballer, allerdings nicht Worte, vielmehr den Ball, der gelegentlich ins Aus zu fliegen pflegt. Die Länderkombination und das runde Leder bergen Konfliktpotential, jedoch weder auf der linguistischen noch auf der beruflichen Ebene.&lt;br /&gt;Vor drei Tagen haben die Mailänder die Bayern fussballtechnisch ausgehebelt. Einer der Copis ist Mailänder, und steht dem &lt;em&gt;„Calcio“&lt;/em&gt; wesentlich näher als den norditalienisch benamsten Weihnachtsguezli, die übrigens auch bei unseren nördlichen Nachbarn (noch) äusserst beliebt sind. Im Gegensatz zu &lt;em&gt;„Internazionale Mailand“&lt;/em&gt; oder Jose Mourinho, der im kommenden Jahr mit frisch gewetzten iberischen Pfeilen der Hoeness-Truppe weiteren Ärger bereiten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Diskussionen beginnen bereits bei der Planung. Der deutsche Kapitän stichelt, die Tiffosi nehmen’s gelassen. Der fehlende vierte Goldstreifen schafft ungleiche Voraussetzungen. Immerhin sind die Azurri in der Überzahl. Ich halte mich vorerst raus, wir Schweizer schieben sowohl bei Deutschen als Italienern fussballtechnisch eine Nullnummer. Später, nach dem Wetterstudium, verlagere ich das Thema elegant vom grünen Rasen aufs Glatteis, wo es den „Simpson-Boys“ zwar nicht optimal lief, "wir" aber immerhin die Erwartungen übertroffen haben. Auf dem Gesicht des deutschen Kollegen macht sich ein triumphierendes Lächeln breit, derweilen mich die Italiener fragend anschauen. Mein Blick schweift durch den Planungsraum, in der Hoffnung, einen Tschechen oder Kanadier zu orten, an dem ich mein angeknacktes Selbstwertgefühl wieder aufrichten könnte. Ohne Erfolg: Tschechen sitzen (noch) nicht im Etihad-Cockpit, und die Kanadier machen sich heute Morgen rar.&lt;br /&gt;Später, im Flugzeug, mischt ein brasilianisches Flight Attendant die Diskussion mit einem Touch von Zuckerhut und Maracaná auf. Auch wenn sie eigentlich mit Fussball nicht viel am Hut hat (mit Eishockey noch weniger als die Italiener), was der durchschnittliche Fussballfan eigentlich erwarten würde. Immerhin ist sie Brasilianerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_u090pyh1I/AAAAAAAABz4/GVHKklwI4uQ/s1600/siegerkranz.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 187px; FLOAT: left; HEIGHT: 187px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475168746197911378" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_u090pyh1I/AAAAAAAABz4/GVHKklwI4uQ/s320/siegerkranz.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Mir scheint, die Welt ist reif für die anstehende Fussball-Weltmeisterschaft. Wir brauchen Einflüsse, welche unseren Diskussionen am Frühstücks- und Stammtisch, im Büro und an der Migros-Kasse neuen Schwung verleihen. Strömungen, die von taumelnden Finanzmärkten und dem fallenden Euro ablenken, den gestressten Staats-Chefs (gilt auch für die weiblichen Titelträgerinnen) die machthungrige Seele läutern, und die träge Vulkanasche vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veränderungen brauchen Zeit und kosten Energie. Manchmal sei pure Ablenkung erlaubt. Ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Emotionen, die nicht durch Kriege und Waffen geschürt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trommelwirbel, Freudentänze, Siegeskränze.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-5056047917101600718?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/5056047917101600718/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=5056047917101600718' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5056047917101600718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/5056047917101600718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/05/trommelwirbel-freudentanze-siegeskranze.html' title='Trommelwirbel, Freudentänze, Siegeskränze'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_u090pyh1I/AAAAAAAABz4/GVHKklwI4uQ/s72-c/siegerkranz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-136711069247745431</id><published>2010-05-22T15:21:00.019+04:00</published><updated>2010-05-22T16:00:17.291+04:00</updated><title type='text'>Vier Jahre</title><content type='html'>Vier Jahre in der Wüste! Während mein anfänglicher Mitstreiter Toni bereits seit zwei Jahren dem Rentner-Müssiggang frönt, feiert meine Wenigkeit den vierten Jahrestag im Simulator.&lt;br /&gt;Ist die überschlagsmässige Kalkulation in meinem vom Notverfahren- und Checklistenstudium gesättigten präfrontalen Kortex korrekt, so dürfte dies etwa die 57ste Bestätigung meiner pilotischen Leistungsfähigkeit gewesen sein. Nebst unzähligen Trainingsübungen, Umschulungen oder den jährlichen &lt;em&gt;„Line-Checks“,&lt;/em&gt; bei denen jeweils unsere tägliche Arbeit auf der Strecke unter die Lupe genommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Simulatortage sind immer wieder anforderungsreich. Am ersten Tag wird trainiert, am zweiten Tag gecheckt. So die offizielle Variante, immerhin gilt es, eine gesetzliche Auflage zu erfüllen. Ein nicht bestandener &lt;em&gt;„Operator Proficiency Check“&lt;/em&gt; (OPC) entzieht dem Lizenzhalter das Recht zur weiteren Ausübung seines Berufes. Zumindest bis zur erfolgreichen Wiederholung. Unser Freund Peter Lembach staunt immer wieder über diese Kontrollmechanismen. Als Arzt sieht er sich täglich mit heiklen Entscheidungen konfrontiert, deren Konsequenzen schwierig abzuschätzen sind. Sein Staatsexamen und seine Facharztausbildung bescheinigen ihm jedoch Qualifikationen zur lebenslangen Ausübung seines Berufes. Angenehm für ihn, als potentieller „Kunde“ wünschte ich mir natürlich auch in der Medizin möglichst weitgehende Kontrollen. Wohl wissend, dass die totale Sicherheit angestrebt, aber niemals erreicht werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Simulator. Am ersten Tag kämpfen mein indischer Copi, der erst sechs Monate für Etihad fliegt und ziemlich unerfahren ist, mit blockierten Landeklappen, reduzierten Navigationscomputern, Vereisungsproblemen, Windscherungen, Flugzeugen auf Kollisionskurs, einem Triebwerk- und einem doppelten Hydraulikausfall (in dieser Verbindung besonders delikat) sowie mit einem unlöschbaren Triebwerkbrand. Vier Mal starten wir in Nagoya, zwei Mal kehren wir um, in den beiden anderen Fällen landen wir unseren fiktiven A330 in Osaka. Wir arbeiten unter Zeitdruck. In vier Stunden stehen die nächsten Kandidaten mit feuchten Händen und klammem Gefühl vor dem Simulator. Als Beübter, entweder in Anflugkarten-Ordnern, Handbüchern oder Checklisten nach der richtigen Seite suchend, verliere ich jegliches Zeitgefühl. Vier Stunden schrumpfen zu vierzig Minuten. Ich kommuniziere mit dem Kollegen zur Rechten und dem Instruktor im Rücken, der in kostensparender Personalunion die freundliche Kabinenchefin, den japanischen Fluglotsen, den Etihad Stationsvertreter und den technischen Experten vom Maintenance Kontrollcenter vereint. Ausserdem verkommt die ganze Übung in meinem Alter immer wieder zum Kampf mit der verrutschten, angelaufenen oder unauffindbaren Lesebrille. Die anfallenden Kopfrechnungen, in der Regel handelt es sich um banale Multiplikationen (1.35x2.45x1070) und Additionen (138+15+3) auf Primarschulniveau, tippe ich in solchen Momenten in mein Handy, das mich auch bei multiplen Systemfehlern im Cockpit nicht im Stich lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_fBNvwW1RI/AAAAAAAABzQ/ckSvCagqGIg/s1600/A-380_Simulator.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 226px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474056313993876754" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_fBNvwW1RI/AAAAAAAABzQ/ckSvCagqGIg/s320/A-380_Simulator.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Programm des zweiten Tages präsentiert sich zwar „humaner“, bieter aber nach wie vor genügend Spielraum für &lt;em&gt;„errare“.&lt;/em&gt; Allein der Prüfungsdruck reduziert die cerebrale Virtuosität um einige Prozent. Interessanterweise falle ich in Drucksituationen, auch nach vier Jahren bei Etihad Airways, in frühere Muster zurück. Unvermittelt entfährt mir ein Begriff, wie ich ihn über Jahrzehnte im Swissaircockpit angewendet habe.&lt;br /&gt;Beim Check wird grosses Schwergewicht auf Starts und Anflüge bei Nebel, sogenannte &lt;em&gt;„Low Visibility Procedures“,&lt;/em&gt; gelegt. Selbstverständlich erschweren fantasievoll eingeflochtene technische Probleme die reibungslose Abwicklung. Ausserdem muss jeder Pilot das fehlerfreie Handling eines Triebwerkausfalls beim Start sowie zwei einmotorige Anflüge, im einen Fall mit einem Durchstart, demonstrieren. Beurteilt werden neben den fliegerischen Fähigkeiten das gesamte „Failure Handling“, das Problemlösungsverhalten und die Kommunikation. Einzig beim Anlegen der Sicherheitsgurte geniesse ich die sprichwörtliche &lt;em&gt;"Freiheit über den Wolken"&lt;/em&gt; (auch wenn ich mich beim Anschnallen in der Regel noch darunter befinde...).&lt;br /&gt;Der Weg zum erfolgreichen Cockpitmanagement liegt in der Gelassenheit. Wer zurücklehnt und sich einen Moment Zeit nimmt, gewinnt den Überblick. Das ist allerdings einfacher gesagt als getan. Besonders junge Kollegen neigen zu raschen Konklusionen. Der Konflikt mit dem alternden Kapitän ist vorprogrammiert, und die Klarheit schaffende Diskussion verlangt entweder Fingerspitzengefühl oder brachiale Rhetorik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die abschliessende Beurteilung durch die Instruktoren unterscheidet sich deutlich von der Praxis meines früheren Arbeitgebers. Besonders im Bereich der Persönlichkeitsbeurteilung. Meines Erachtens findet bei Etihad eine solche kaum statt. Qualifizert wird mit Buchstaben, nicht mit Worten und Sätzen. Ein simples &lt;em&gt;„S“&lt;/em&gt; vereint die Pilotenmehrheit im breit definierten (Standard-)Mittel und erledigt die Angelegenheit auf unkomplizierte Weise. In der Schweiz wird nicht nur mehr Detailkritik betrieben, sondern auch verstärkt gelobt. Doch hierzulande stammen viele Instruktoren aus dem asiatischen Raum. Hohe Anforderungen sind die Norm, mit Lob wird sparsam umgegangen. Wie sagte doch gestern unser malaysischer Instruktor beim Briefing vor dem Check: „If I don’t let you repeat any of the elements, then your check was ok.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_fBapBUbhI/AAAAAAAABzY/iobZcG3RNaQ/s1600/twopilots.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 261px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474056535524273682" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_fBapBUbhI/AAAAAAAABzY/iobZcG3RNaQ/s320/twopilots.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-136711069247745431?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/136711069247745431/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=136711069247745431' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/136711069247745431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/136711069247745431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/05/vier-jahre.html' title='Vier Jahre'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_fBNvwW1RI/AAAAAAAABzQ/ckSvCagqGIg/s72-c/A-380_Simulator.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8320624227240697555</id><published>2010-05-17T00:38:00.009+04:00</published><updated>2010-05-17T06:52:58.306+04:00</updated><title type='text'>Human Factors</title><content type='html'>Wieder einmal in der Schule. Im Gegensatz zu meinen Kindern allerdings freiwillig. Die Instruktoren erläutern flüssig und kompetent: Zwei Australier und eine Schwedin, allesamt erfahrene Aviatik-Psychologen. Die Thematik: &lt;em&gt;„Human Factors in Flight Safety“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einwöchige Kurs unter dem Patronat der &lt;em&gt;„European Association for Aviation Psychology“&lt;/em&gt; (EAAP) findet ein- bis zweimal jährlich in verschiedenen Städten Europas statt und erfreut sich einer regen Nachfrage. Kursort ist in diesem Fall Dubai, unterrichtet wird in Räumlichkeiten des &lt;em&gt;"Emirates Aviation College".&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Piloten, Ingenieure, Human-Factors-Spezialisten und Vertreter der UAE-Luftaufsichtsbehörde teilen sich ein grosszügiges Klassenzimmer. Sie kommen aus den sieben Emiraten, Saudi Arabien, Griechenland, Jordanien und von den Britischen Inseln. Mindestens zwei verdienen besondere Erwähnung: Ein in Norwegen lebender Sicherheitsexperte aus der Ölindustrie, sowie ein 60jähriger DC-8 (!) Captain aus Zambia, der im Emirat Ras al Khaimah für eine Frachtgesellschaft mit dem treffenden Namen &lt;em&gt;„HeavyLift Cargo“&lt;/em&gt; fliegt.&lt;br /&gt;Meine Motivation ist nicht nur gross, weil ich die Weiterbildung und die fünf Übernachtungen im Hotel aus der eigenen Tasche berappe. Immerhin gewährt mir mein Arbeitgeber die Arbeitstage, so dass ich nicht meine Ferien anknabbern muss. Ansonsten ist mein Weiterbildungs-Kontingent vorerst erschöpft.&lt;br /&gt;Im Verlauf der vergangenen zwei Jahre in der Etihad Flight Safety-Abteilung habe ich zunehmendes Interesse für den Bereich &lt;em&gt;“Human Factors“&lt;/em&gt; entwickelt. Die Sicherheit der Luftfahrt geht zwar Hand in Hand mit redundanten Systemen und ausgefeilten Verfahren, doch wer (Flug-)Sicherheit verstehen will, muss sich in erster Linie mit den Besonderheiten des Homo Sapiens beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb reichen die Lektionen von &lt;em&gt;„Understanding Human Error&lt;/em&gt;“, oder &lt;em&gt;„Human Performance – Capabilities and Limitations“&lt;/em&gt; bis zu Betrachtungen der menschlichen Integrationsfähigkeit in einem multikulturellen Umfeld. Dazwischen werden Instrumente zur Risikoanalyse erklärt und in praktischen Übungen umgesetzt. Wir befassen uns mit Methoden, die bei Untersuchungen von Zwischen- oder Unfällen zur Anwendung kommen. Das Instruktorentrio verfügt über immense praktische Erfahrungen bei der Aufklärung von Flugunfällen, wo alle drei regelmässig als Human Factors-Spezialisten zum Zug kommen. Sie teilen mit uns ihre persönlichen Erlebnisse und rekonstruieren detailgetreu die Entstehung von Flugunfällen, beispielsweise anhand der uns allen bekannten Kollision zweier Flugzeuge in Überlingen.&lt;br /&gt;Eine zentrale Tätigkeit bei jeder Untersuchung ist die Befragung involvierter Besatzungsmitglieder. Wir erfahren mehr über angewandte Inverviewtechnik. Was einfach klingt, erweist sich in der Praxis als Spiessrutenlauf. Offene Fragen, positive Vestärkung, Augenkontakt, angepasste Mimik, gegen Ende des Gesprächs geschlossene Fragen, Repetitionen und eine kurze Zusammenfassung. Das Umfeld muss ebenso passen wie Planung und Absprache innerhalb des Befragerteams.&lt;br /&gt;Den Abschluss bildet eine ganztägige praktische Übung in Gruppen. Meine „Mitspieler“ sind der hellenische &lt;em&gt;„Accident Investigator“&lt;/em&gt; des UAE-Luftamts GCAA (General Civil Aviation Authorization), der jordanische Safety-Chef eines Unternehmens für Groundhandling sowie die irische Safety-Verantwortliche einer Emirates-Abteilung. Wir arbeiten effizient und präsentieren am Abend ein realistisches „Unfallszenario“ inklusive entsprechender Analyse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_BYBTDb0II/AAAAAAAABy4/6Y1rF2kmCxU/s1600/CIMG0993.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5471970326572945538" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_BYBTDb0II/AAAAAAAABy4/6Y1rF2kmCxU/s320/CIMG0993.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_BYBB8tJ_I/AAAAAAAAByw/bn0jv0KuzN4/s1600/CIMG0982.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5471970321981319154" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_BYBB8tJ_I/AAAAAAAAByw/bn0jv0KuzN4/s320/CIMG0982.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesen fünf Tagen bin ich, so scheint mir, gerüstet für den am Donnerstag und Freitag anstehenden Simulator-Check. Zumindest weiss ich, was im Multikulti-Bereich auf der „Humanebene“ alles schief laufen kann.&lt;br /&gt;Doch zurück im Flight Safety Büro werde ich gleich am ersten Arbeitstag in eine interne Untersuchung involviert und gerate daher mit den Simulator-Vorbereitungen in Verzug. Auf meinem Pult stapeln sich Papierberge. Checklisten, Verfahren, Auszüge von Handbüchern, Anflugkarten. Diese Vorbereitungen bereiten mir zunehmend Mühe. Motivationstechnisch zumindest. Mein aktueller Arbeitgeber gestaltet die Unterlagen jedes Jahr umfassender. Der Aufwand steigt. Franziska pflegt zu spötteln: &lt;em&gt;„Nach 30 Jahren als Pilot solltest du eigentlich langsam wissen wie’s geht...“&lt;/em&gt; Mag sein, dass sie recht hat, doch unterschätzt sie dabei den unheimlichen Wandel, der die kommerzielle Fliegerei gnadenlos antreibt. Erkenntnisse aus Unfällen oder politische Bedrohungen diktieren Anpassungen. Vorschriften und Technologien ändern, und fordern auch nach einer Dekade im Franzosencockpit immer wieder entsprechenden Lern-Tribut sowie den einen oder anderen Schweisstropfen im Simulator.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn wir denn gerade vom Schwitzen reden: Ich habe die Schlacht (nicht aber den Krieg) verloren. Wir ziehen um! Der Hausvertrag ist bereits gekündigt. In der ersten Augustwoche fahren die Zügelmänner vor. In der Werbung heisst es: &lt;em&gt;„Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch“.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ich meine: &lt;em&gt;„Sind die Frauen im Haus happy, profitiert der Mann!“&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8320624227240697555?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8320624227240697555/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8320624227240697555' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8320624227240697555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8320624227240697555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/05/human-factors.html' title='Human Factors'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S_BYBTDb0II/AAAAAAAABy4/6Y1rF2kmCxU/s72-c/CIMG0993.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6644357288661769086</id><published>2010-05-03T00:07:00.029+04:00</published><updated>2010-05-04T08:10:05.494+04:00</updated><title type='text'>Von Göttern in Weiss und Helden der Lüfte</title><content type='html'>In Chicago hausen die SWISS-Besatzungen im gleichen Hotel wie Etihad-Crews. Das birgt Potenzial für überraschende Begegnungen. So geschehen bei meiner letzten Rotation in die windige Stadt. Geblasen hat der Wind bei unserer Landung in O’Hare, das sieben Pisten im Angebot hat, in der Tat. Doch anders als im Winter kümmerte uns der Windchill nicht. Die Temperatur lag bei sommerlichen 27 Grad Celsius. Da wirkt eine kleine Brise ganz erfrischend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Lobby des Westin Hotels an der Michigan Avenue treffe ich nach dem Einchecken auf &lt;em&gt;„Zeri“,&lt;/em&gt; einen Airbus-Copi der SWISS, mit dem ich zu früheren Zeiten auch die eine oder andere Stunde in Eishallen verbracht habe. Er, als Star-Verteidiger des Eishockeyteams der Staffel 13, ich als bescheidener Gehilfe an der Bande. Während Zeri gegnerische Stürmer und störende Pucks aus dem eigenen Drittel spedierte, lag mein Kompetenzbereich in der Bedienung der Bandentüre. Eine Tätigkeit allerdings, die optimal ausgeführt, entscheidend zum Mannschafts-Erfolg beitragen kann. Dies nur nebenbei bemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsam verplaudern wir den Samstagmorgen bei Kaffee und Muffin. In Anbetracht des anstehenden Rückkehrentscheids zur SWISS folge ich Zeri’s Schilderungen mit höchstem Interesse. Dann trennen sich unsere Wege.&lt;br /&gt;Die SWISS-Maschine startet am Abend eine Stunde vor uns. Am Flughafen reicht es mir gerade noch für ein Stimmungsbild, dann wird der A340 mit dem Schweizerkreuz vom Traktor auf die Rampe gestossen. Der Rückflug der Kollegen dürfte mindestens sechs Stunden kürzer ausfallen als der unsrige.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S95OzAJQHEI/AAAAAAAAByo/BnX575FcLWk/s1600/02052010103.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466893635793460290" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S95OzAJQHEI/AAAAAAAAByo/BnX575FcLWk/s320/02052010103.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br 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auch etwas ruhiger. Bereits beim Boarding herrscht Aufregung. Eine schwangere Inderin verfügt nicht über das erforderliche medizinische Zertifikat zur Bestätigung ihrer Flugtauglichkeit. In der Bordküche, zwischen einsteigenden Passagieren und tausenden (!) von Handgepäckeinheiten wird heftig diskutiert. Die Kabinenchefin legt die Angelegenheit vertrauensvoll in meine Hände, dazwischen tut auch der Stationsmanager munter seine Meinung kund. Wir entscheiden „für die (schwangere) Angeklagte“ und drücken ein kleines Auge zu.&lt;br /&gt;Nach dem Start mache ich es mir erst einmal auf einem der hintersten Passagiersitze gemütlich. Meine Schicht beginnt in sechseinhalb Stunden.&lt;br /&gt;Nach etwas mehr als der Hälfte des Fluges, ich habe mich eben erst im Cockpit mit der allgemeinen Lage vertraut gemacht, ruft mich die Cabin Managerin aus dem Galley im Heck des Flugzeugs an. Eine „ältere“ Inderin (später stellt sich heraus, dass die Dame lediglich drei Jahre älter war als ich. Von "alt"kann nicht die Rede sein...) wäre vor der Toilette kollabiert. Immer diese Inder! Ich erfahre weiter, dass sie wieder bei Bewusstsein ist und mit Sauerstoff versorgt wird. Noch sind wir nicht gross beunruhigt. Solches passiert auf Ultralangstrecken immer wieder. Die Kabinenchefin Nadine gehört zum Instruktorenteam für das Training von Notverfahren. Sie weiss, was in diesem Fall zu tun ist.&lt;br /&gt;Wenig später taucht sie im Cockpit auf. Offenbar hat sich der angeschlagene Kreislauf stabilisiert. Just in diesem Moment scheint sich die Dame wieder anders zu besinnen. Sie klagt über Schüttelfrost und Schmerzen in der Brust. Nadine macht auf dem Absatz kehrt und begibt sich zurück in die Kabine, um nach einem Arzt zu fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens in diesem Moment müssen wir uns im Cockpit mit einer allfälligen Zwischenlandung beschäftigen. Gemeinsam entwerfen wir ein Szenario, bei dem wir nach einem bestimmten Entscheidungsraster vorgehen. Das Zauberwort heisst &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FORDEC&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;. Jeder Buchstabe steht für einen der sechs Schritte: &lt;em&gt;Facts, Options, Risks, Decision, Execution, Check&lt;/em&gt;. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigen wir uns in erster Linie mit den &lt;em&gt;„Options“.&lt;/em&gt; Dies weckt Erinnerungen an einen Swissair-Flug vor elf Jahren. Mit dem Jumbo unterwegs von Zürich nach Atlanta, mussten wir in Halifax zwischenlanden. Ein Mann hatte Blutungen in der Speiseröhre. Der Zustand des Patienten verschlechterte sich während der Überquerung des Nordatlantiks. Auch damals war glücklicherweise ein Arzt an Bord. Kurz vor Halifax riet er zur Landung. Das war ein Jahr nach dem Absturz von SR111. Ausgerechnet Halifax, dachten wir...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dem weiteren Flugverlauf angepasst erstellen wir eine Prioritätenliste aller für eine Zwischenlandung möglichen Flughäfen. Es müssen Wetterinformationen eingeholt werden. Dann versuche ich, die Landekarten in den im Cockpit zahlreich vorhandenen Ordnern zu lokalisieren, was sich als ziemlich zeitaufwändig erweist. Ich zwänge meinen Oberkörper in den Garderobenkasten und wühle auf dem Boden kauernd, in dicken Ringbüchern, die so voll sind, dass sich die Seiten kaum umblättern lassen.&lt;br /&gt;Der Copi beginnt derweilen mit der Programmierung des Navigationscomputers. Im Sekundär-Flugplan speichert er den Anflugweg jenes Ausweichplatzes, den wir aktuell anfliegen würden. Da unser Airbus noch immer 287 Tonnen wiegt, liegen wir über dem maximal erlaubten Landegewicht. Wir studieren die Verfahren für das Ablassen von Sprit &lt;em&gt;(Fuel Jettisoning),&lt;/em&gt; berechnen Landedistanzen und werfen einen Blick in die Checkliste für eine &lt;em&gt;„Overweight Landing“.&lt;/em&gt; Im Falle eines akuten medizinischen Problems wäre es kaum angebracht, in einer Warteschlaufe wertvolle Minuten zu vergeuden. Es wird gelandet, um jeden Preis!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise finden sich drei Ärzte an Bord. Ein Kinderarzt, ein Augenarzt sowie ein Kardiologe. Später werden uns die Flight Attendants mit leuchtenden Augen berichten, dass die Medizinmänner nicht nur hilfsbereit und kompetent, sondern überaus gutaussehend waren. Mir ist jedes Mittel recht, das der fragilen Konstitution der Patientin zuträglich ist.&lt;br /&gt;Über das Satellitentelefon nehmen wir Kontakt mit &lt;em&gt;„Medlink“&lt;/em&gt; auf, einer Organisation, die rund um die Uhr Flugzeugbesatzungen bei medizinischen Notfällen zur Seite steht.&lt;br /&gt;Der Copi und ich haben mittlerweile eine Liste der im weiteren Flugverlauf in Frage kommenden Landeplätze auf einen Zettel gekritzelt. Mit Angabe der Anflughilfen und Pistenlängen. Dann taucht nochmals eine Hostess im Führerstand auf. Offenbar verspürt ein weiterer Passagier Schmerzen auf der Brust. Ob es sich hier um einen ansteckenden Virus handelt? Langsam fühle ich mich wie im Ambulanzflieger. In der Kabine wird mit Meisterhand Blutdruck gemessen und Sauerstoff verabreicht. Medikamente werden geschluckt und mit Wasser runtergespült. Der Copi und ich sind bereit zum Abschwung falls nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erübrigt sich glücklicherweise. Irgendwann folgt die Entwarnung. Beide Patienten erholen sich unter den kundigen Massnahmen der Ärzte rasch. Die Kreisläufe haben sich stabilisiert, die Verdauung ebenfalls. Schmerzen und Druckgefühl lassen nach. Die Aufregung legt sich, alles im grünen Bereich. Nur die Hostessen schwärmen noch immer von den „cute doctors“.&lt;br /&gt;Sollen sie. Die &lt;em&gt;Götter in Weiss&lt;/em&gt; wirken am Boden, die &lt;em&gt;Helden der Lüfte&lt;/em&gt; auf 30000 Fuss und höher. Da stehen wir im wahrsten Sinne des Wortes „über“ der Sache. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6644357288661769086?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6644357288661769086/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6644357288661769086' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6644357288661769086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6644357288661769086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/05/von-gottern-in-weiss-und-helden-der.html' title='Von Göttern in Weiss und Helden der Lüfte'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S95OzAJQHEI/AAAAAAAAByo/BnX575FcLWk/s72-c/02052010103.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-8294317563815859662</id><published>2010-04-24T18:24:00.007+04:00</published><updated>2010-04-24T18:46:25.134+04:00</updated><title type='text'>Bewegung</title><content type='html'>Bereits sitze ich wieder in einem Hotelzimmer. Nach dem Hudson River hat es mich an die Themse verschlagen. Wo vor wenigen Tagen noch isländische Vulkanasche jeglichen Flugverkehrt erstickte, taucht heute gleissendes Sonnenlicht die Stadt in bunte Frühlingsfarben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Reserve hat gestern Morgen um 1000 Uhr begonnen. Um 1001 Uhr, ich hatte mich eben aus dem Bett gekämpft, klingelte mein Handy.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Good morning Dieter, Crew Control“&lt;/em&gt; haspelte eine eilig wirkende Frauenstimme. &lt;em&gt;„We need you for a London flight, reporting time is 0750h.“&lt;/em&gt; Verwirrt blickte ich auf meine Breitling. &lt;em&gt;“0750h…? Ah, you mean GMT...?”&lt;br /&gt;„Yes, that’s correct.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Alles klar, das reicht noch für einen Kaffee. Franziska sitzt am Esstisch und lernt. Das heisst, sie läuft sich lerntechnisch warm, und löst ihr tägliches Sudoku. Anders als beim richtigen Sport, kann sie hier aufs Aufwärmen nicht verzichten.&lt;br /&gt;Auch Tim hat sich wieder einmal für einen sportlichen Wettkampf von zu Hause abgemeldet. Zusammen mit dem &lt;em&gt;„Track and field“-&lt;/em&gt;Team seiner Schule nimmt er während vier Tagen an den &lt;em&gt;EMAC&lt;/em&gt;-Wettkämpfen (Eastern Mediterranean Activities Conference) in Kairo teil. Er hat sich schulintern für die Sprint-Disziplinen und den Dreisprung qualifiziert. Für Traumresultate am grossen Wettkampf reicht es allerdings nicht. Im 110 Meter Hürdenlauf landet er auf dem zehnten Platz unter 24 Teilnehmern. Und mit der 100 Meter Staffel kämpft er sich in den Final, wo es allerdings "nur" für einen achten Platz reicht.&lt;br /&gt;Vor zwei Wochen waren die Erfolgserlebnisse üppiger: Beim grössten internationalen Eishockeyturnier der Emirate in Dubai spielte sich eine verstärkte Auswahl der Abu Dhabi Scorpions ins Halbfinal, wo sie einer höchst professionell autretenden Russen-Auswahl gegenüber standen. Die Sputniks wurden mit eigenem Mannschaftsbus zum Stadion gefahren und von einer TV-Equippe begleitet. In ihren Reihen befanden sich einige ehemalige Spieler von ZSKA Moskau. Nicht mehr die Jüngsten zwar, aber hervorragende Schlittschuhläufer. Die Skorpione verloren 1:4. Vergleicht man das spielerische Potential beider Teams ist dies eine tolle Leistung. Dass die Russen das Turnier gewannen und die tschechische Mannschaft gleich mit 8:1 abfertigten, hat niemand überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Tim sind die letzten beiden Abu Dhabi Monate angebrochen. Er steckt mitten in den Vorbereitungen zu den High School- und IB-Examen, die im Verlauf des Monats Mai anstehen. Die &lt;em&gt;„Graduation“-&lt;/em&gt;Feier ist auf den 3. Juni angesetzt.&lt;br /&gt;Mit seinem Wegzug von Abu Dhabi schliesst sich ein kleiner Lebenskreis. Nach vier Jahren in den Emiraten (Mir ist, als wären wir erst gestern angereist...) beginnt für ihn ein neues Kapitel. Es scheint, als würde er sich darauf freuen. Wie er mit der Tatsache klar kommen wird, dass seine Freundin weiter in Abu Dhabi zur Schule geht, ist eine andere Angelegenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Tims Wegzug auch meine persönliche Zukunft beeinflusst, wird bereits in diesen Tagen spürbar.&lt;br /&gt;Franziska und die beiden Mädchen wollen umziehen. Näher zur Stadt. Hinein ins volle Leben! Linda und Nina streben nach mehr Unabhängigkeit. Zugegeben, es wird immer schwieriger, ein Taxi zu unserem Haus zu organisieren. Mittlerweile sind wir umzingelt von Baumaschinen jeglicher Grösse und Art. Die Salam-Street wird zum mehrspurigen Highway umfunktioniert, neben uns schiessen neue Compounds wie Pilze aus dem Sand. Beinahe wöchentlich ändert die Strassenzufahrt wegen der Eröffnung neuer Baugruben.&lt;br /&gt;Ausserdem vermag die von meinem Arbeitgeber entrichtete &lt;em&gt;„Housing-Allowance“&lt;/em&gt; von jährlich 170'000 Dirham die Mietausgaben für unser Haus nicht zu decken. Im August wird der Zins um weitere fünf Prozent auf rund 220'000 Dirham erhöht. Eine Anpassung an den lokalen Markt scheint für Etihad kein Thema. Es sind genügend Piloten vorhanden. Viele Arbeitskollegen ziehen in der Folge nach Dubai, wo nach dem Kollaps des vergangenen Jahres für wesentlich weniger Geld mehr Wohnraum angeboten wird.&lt;br /&gt;Würden wir in einer vom Arbeitgeber gestellten &lt;em&gt;„Company provided accommodation“&lt;/em&gt; leben, müsste ich keinen Fils aus eigener Tasche einschiessen. Wir könnten dank geringerer Kosten für Miete, Schulbus, Auto, Wasser und Strom jeden Monat 4500 Dirham einsparen. Das entspricht immerhin rund 1300 Schweizer Franken. Ein happiges Argument, das einleuchtet. Trotzdem möchte ich nicht umziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etihad bietet abgelegene Villen im Wüstensand oder urbane Wohnungen ohne Auslauf. Ersteres kommt nicht in Frage. Ich schlage Franziska vor, einen befreundeten norwegischen Piloten in einer der Stadtwohnungen zu besuchen. Die Hoffnung, die reduzierten Dimensionen würden meine Gattin abschrecken, zerschlagen sich schnell. Franziska zeigt sich freudig angetan! Ich gehe einen Schritt weiter, und organisiere die Besichtigung einer leeren Wohunung im gleichen Gebäude. Allerdings im Beisein der Mädchen und des zu Besuch weilenden Schwiegervaters. Auch Nemo, Lindas Freund, ist mit von der Partie. Gespannt warte ich auf das erste Anzeichen einer Enttäuschung. Mir wäre alles recht: ein trauriger Blick, ein Kopfschütteln, ein stiller Seufzer. Stattdessen wird gejubelt, getanzt, gelacht! Linda und Nina diskutieren bereits – für einmal in inniger Übereinstimmung – die Zuteilung der Zimmer, positionieren imaginäre Betten und Kommoden. Franziska erfasst entschlossenen Schrittes sämtliche Zimmermasse, und sogar dem sonst so naturverbundenen Schwiegervater aus dem Emmental gefällt der lichtdurchflutete Vogelkäfig. Einzig Nemo wirft mir vereinzelt verstohlene Blicke zu; Ich deute dies als Ausdruck seiner juvenil-maskulinen Irritation. Schweigend betrachte ich das gespenstische Hüpfen und Lachen. Das Aufeinanderprallen von weiblicher Spontaneität und männlicher Rationalität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demokratisch gesehen stehe ich auf verlorenem Posten. Unser Hausvertrag läuft im August aus, bevor Franziska, Linda und Nina im Sommer aus der Schweiz zurückkehren werden. Daher müsste ein Umzug vor unseren Ferien im Juni stattfinden. Diese enge Terminierung scheint Frau und Töchter nicht zu bremsen. &lt;em&gt;„Schliesslich sparen wir Geld!“&lt;/em&gt; hallt es in meinem Ohr. Vorsichtig werfe ich ein, dass wir bis Mitte Mai Besuch im Haus hätten, dass überdies in der ersten Juniwoche Tims &lt;em&gt;"Graduation"&lt;/em&gt; und Ninas Konfirmation anstünden. Meine Worte verpuffen im Niemandsland.&lt;br /&gt;Die Mädchen freuen sich auf Schulfreundinnen unter dem gleichen Dach oder in unmittelbarer Fussdistanz. &lt;em&gt;„Taxis in Hülle und Fülle Papi, da musst du uns nicht mehr in die Stadt fahren...“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Versonnen schweift mein Blick aus dem Londoner Hotelfenster. Auslandaufenthalte haben auch etwas Positives. Sie bieten Raum zum Sammeln neuer Energien, zum Aushecken ausgeklügelter Strategien. Heute Nacht fliege ich wieder zurück nach Abu Dhabi. Meine Gedanken neu geordnet. Der Kampf kann weitergehen. Allein, die Übermacht, sie droht mich zu erdrücken...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-8294317563815859662?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/8294317563815859662/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=8294317563815859662' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8294317563815859662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/8294317563815859662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/04/bewegung.html' title='Bewegung'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-260352217063102749</id><published>2010-04-20T02:43:00.009+04:00</published><updated>2010-04-20T02:56:20.462+04:00</updated><title type='text'>Rekordflug</title><content type='html'>Der Unterschied zwischen Piloten und Spitzensportlern liegt nicht nur in der Grösse des Bankkontos. Piloten können auch nach 29 Berufsjahren noch Rekorde brechen! Die Karriere eines Sportprofis ist in der Regel nach der Hälfte dieser Zeit beendet.&lt;br /&gt;Schuld ist die Asche des Vulkans mit dem unaussprechbaren Namen. Schuld am Rekord, meine ich. Denn der weiträumig geschlossene europäische Luftraum zwingt Etihad, neue Wege zu fliegen.&lt;br /&gt;Ich bin gespannt, als ich um 0730 Uhr am Flughafen eintreffe. Die Planungsunterlagen für meinen Flug nach New York liegen noch nicht bereit. Ich folge meiner üblichen „Eincheck“-Routine und bereite als erstes meinen Laptop für den Update vor. Nach der Anmeldung am Computer-Terminal besorge ich mir eine Liste mit sämtlichen Besatzungsnamen, bevor ich schliesslich beim Restaurant in der nahen Abflughalle einen Cappuccino hole. Wieder zurück im Planungsraum, den Pappbecher mit dem Kaffee in der Hand, ist das Fach im Regal noch immer leer. An einem der herumstehenden Telefone rufe ich den Dispatcher an. Die Flugplanung hat ihre Büros im Hauptsitz, was die Kommunikation erschwert. Der zuständige Kollege erklärt mir, dass die erste Berechnung eine Flugzeit von 15.45 Stunden ergeben habe. Das ist bei einer geplanten Flugzeit von 14.25 Stunden eher unpraktisch, weil viel zu lang. Doch der Dispatcher arbeitet bereits an einer effizienteren Alternative, die in der Tat zehn Minuten später ausgedruckt vor uns auf dem Tisch liegt.&lt;br /&gt;Die Planung ist eng. Das &lt;em&gt;„Zero Fuel Weight“&lt;/em&gt; (Flugzeuggewicht vor Betankung) muss limitiert werden. Rund 150 Tonnen Kerosen wird in die Tanks gepumpt, die damit quasi voll sind. Das Startgewicht liegt am Maximum von 380 Tonnen. 299 Passagiere wollen mit uns diese nicht alltägliche Route abfliegen. Dummerweise verletzt sich bei den Vorbereitungen im Galley eine unserer Hostessen. Ein Container donnert auf ihren Fuss, mit einem Rollstuhl wird sie durch die Einstiegbrücke ins Flughafengebäude gefahren. Wir fordern Ersatz an, doch man teilt uns mit, dass keine Reserve mit entsprechender Qualifikation am Flugplatz anwesend sei. Jemand aufzubieten dauert mindestens eine Dreiviertelstunde. Da wir bereits 30 Minuten im Verzug sind, wollen wir nicht zuwarten. Ich muss die skeptische Kabinenchefin mit sanftem Druck überzeugen, dass wir auch mit lediglich elf Flight Attendants einen zufriedenstellenden Service bieten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Route führt uns anfänglich über Saudi Arabien, Jordanien, Syrien und den Libanon. Anschliessend gehts übers Mittelmeer und die Griechischen Inseln nach Malta. Wir folgen der Küste Nordafrikas, die Flugzeugnase zeigt Richtung Casablanca. Vom Dispatch in Abu Dhabi erhalten wir eine Meldung, dass der Luftraum bis auf die Höhe von Madrid geschlossen sei. Am Funk hören wir, wie eine Maschine, die in Ancona landen will, nach Rom umgeleitet wird. In Italien sind einige Flughäfen offen. Die Aschenwolke hat sich gegen Süden ausgebreitet, und liegt unbeweglich wie ein Grizzly im Winterschlaf über weiten Teilen Europas.&lt;br /&gt;Kurz vor Casablanca tauchen die beiden Pilotenkollegen vom Team B im Cockpit auf. Nach einer kurzen Plauderei und den üblichen Infos schnallen sie sich auf den von uns während sieben Stunden vorgewärmten Sitzen an. Sie werden in Kürze gegen Lissabon abdrehen, um dann die Atlantiküberquerung Richtung Azoren und New York zu beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meinerseits schnappe mir eines dieser portablen DVD-Geräte und verziehe mich damit in den Crewbunk. Wir sind heute mit einer der neuen A340-600 unterwegs, bei denen die Ruheräume für die Piloten getrennt sind. Eine Kabine befindet sich unmittelbar hinter dem Cockpit, das zweite Kabäuschen liegt, zusammen mit den Kojen für die Kabinenbesatzung, im Heck. Ganze sieben Stunden Ruhezeit stehen mir heute zu. Das entspricht einem Flug von Abu Dhabi nach Frankfurt. Schlafen kann ich so lange nicht, mehr als zwei Filme scheinen nicht zweckmässig, und auch die Völlerei hat ihre Grenzen. Lesen bringt Abwechslung, daneben empfehlen Fachleute zu trinken, die Luftfeuchtigkeit beträgt lediglich fünf Prozent. Die volle Blase unterbricht den Schlaf und treibt den geplagten Ruhesuchenden wiederholt auf die Toilette. Vielleicht liegt es auch an der Prostata.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stunde vor der Landung sitze ich wieder im Cockpit. Nicht unbedingt frisch, aber dergestalt intakt, dass es für einen kontrollierten Anflug und eine passable Seitenwindlandung reicht. Als wir endlich an unseren Standplatz rollen, stehen die Zeiger der Uhren in Abu Dhabi bei 0302 Uhr.&lt;br /&gt;Ich bin seit 21 Stunden wach, habe einen persönlichen Rekord gebrochen, und bin mit einer Flugzeit von &lt;strong&gt;15.38&lt;/strong&gt; Stunden in eine neue aviatische Dimension gestossen. Auch für meine Cockpit-Kollegen war es der bisher längste Flug ihrer Karriere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der Müdigkeit reicht es für einen Cheeseburger und einige Bierchen in der Hotelbar. Am nächsten Morgen wird mir eine Dame vom Crew Control eine Email schicken: Mit insgesamt 18.20 Stunden Einsatzzeit haben wir die vorgegebene Limite um 20 Minuten überzogen.&lt;br /&gt;Doch wer Rekorde brechen will, muss hart arbeiten, und kann sich nicht am Achtstundentag orientieren. Das gilt übrigens für Piloten wie für Spitzensportler.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-260352217063102749?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/260352217063102749/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=260352217063102749' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/260352217063102749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/260352217063102749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/04/rekordflug.html' title='Rekordflug'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4623279780104173000</id><published>2010-04-12T23:50:00.014+04:00</published><updated>2010-04-13T06:57:32.461+04:00</updated><title type='text'>Engine Failure</title><content type='html'>Ein Hammertitel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während "nff" (im Moment in Frankreich in lucullischen Fängen weilend) ab und zu auf sexistische Schlagzeilen setzt, versuche ich es wieder einmal mit einer Überschrift, die, zugegebenermassen, boulevardmässig daherkommt. Doch sie lockt neugierige LeserInnen an wie der Blütenstaub die Bienen. Dabei ist der Titel weder erfunden, noch ungebührlich modifiziert. Das Aggregat hat wirklich seinen Geist aufgegeben. Bei stolzer Drehzahl und in voller Fahrt. Das ist unangenehm, sowohl für die Gäste als auch für den verantwortlichen Kapitän.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es sich in diesem Fall um den Motor meines Boots und nicht um eine Airbus-Turbine handelt, entschärft nicht nur die Manipulationsabläufe vor Ort, sondern auch die Dramatik des Geschriebenen. Ersteres zum Glück, letzteres leider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N9zOrtGHI/AAAAAAAAByQ/Pj6ky52uNlo/s1600/IMG_0598.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459345492371380338" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N9zOrtGHI/AAAAAAAAByQ/Pj6ky52uNlo/s320/IMG_0598.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N9zSyqx3I/AAAAAAAAByY/0yitsV8yecA/s1600/IMG_0599.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459345493474330482" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N9zSyqx3I/AAAAAAAAByY/0yitsV8yecA/s320/IMG_0599.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So wars geplant...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Der Volvo Penta gibt seinen skandinavischen Geist nach 40minütiger Fahrt vor den verlockenden Sandstränden von „Bahraini Island“ auf. Ein kurzer Warnton, dann spulen die PS streikmässig koordiniert herunter, und es ist lediglich den Gesetzen der kinetischen Energie zu verdanken, dass wir nicht sogleich bockstill stehen. Hilflos treibt die antriebslose Schale im Wasser, langsam gegen das seichte Küstengebiet driftend und immer wieder unfreundlich von Wellen vorbeifahrender Boote geschüttelt.&lt;br /&gt;Tims schwungvoller Ankerwurf rettet uns vor einem unkontrollierten Strandungsmanöver. Der Wasserspiegel ist am Sinken, in einer Stunde ist Ebbe. Franziska, Brige und Sven richten das (Henkers-)Mahl, schliesslich ist die Kühlbox üppig gefüllt. Wir hatten ja die Absicht, einen geruh- und erholsamen Tag in nautisch intaktem Umfeld zu verbringen. Denkste; den Schweden bekommt die arabische Hitze gar nicht gut. Vielleicht liegts ja auch am salzigen Wasser, doch das haben sie im hohen Norden eigentlich auch. Durchkreuzte Pläne, ich bin sauer, Linda und Nina schmollen, die anderen stürzen sich auf Brot, Wurst und Käse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer halben Stunde winken wir ein patrouillierendes Boot der „Coast Guard“ heran. Der Polizist zeigt sich äusserst hilfsbereit. Mag sein, dass er sich an meinen Namen erinnert, schliesslich werde ich ja nicht zum ersten Mal abgeschleppt. Nach wenigen Minuten hängen wir am Seil. Immer noch besser als an der Flasche, denke ich mir und versuche mittels solch humoristischer Allegorien, dem aufkommenden Frust kräftig ans Schienbein zu treten. Obwohl - sollte sich der technische Zustand unseres Bootes nicht bald verbessern, wird der bildhafte Vergleich vielleicht bald zur Realität.&lt;br /&gt;Die Coast Guard schleppt uns mit 600 Pferdestärken und Blaulicht in flottem Tempo Richtung Heimathafen. Das Seil, sonst fürs Tubing verwendet, lässt uns nicht im Stich und hält der Belastung stand. Kurz nach dem Mittag tuckern wir wieder in die Marina. Präziser wäre: „Wir werden getuckert“, denn unser Motor wehrt sich standhaft gegen sämtliche Anlassversuche. Heute ist wirklich nichts zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sture Böcke diese Skandinavier!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N51iRmqNI/AAAAAAAABx4/jpP8R7Wxlw8/s1600/09042010084.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459341133943843026" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N51iRmqNI/AAAAAAAABx4/jpP8R7Wxlw8/s320/09042010084.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N52JUWMbI/AAAAAAAAByI/LxapNTUtHis/s1600/09042010087.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459341144424329650" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N52JUWMbI/AAAAAAAAByI/LxapNTUtHis/s320/09042010087.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N516fx6WI/AAAAAAAAByA/oJ4OEpX1e28/s1600/09042010086.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459341140445751650" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N516fx6WI/AAAAAAAAByA/oJ4OEpX1e28/s320/09042010086.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;... das ist daraus geworden....&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-4623279780104173000?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/4623279780104173000/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=4623279780104173000' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4623279780104173000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/4623279780104173000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/04/engine-failure.html' title='Engine Failure'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S8N9zOrtGHI/AAAAAAAAByQ/Pj6ky52uNlo/s72-c/IMG_0598.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-6572701983412379277</id><published>2010-04-05T21:01:00.011+04:00</published><updated>2010-04-05T23:05:54.897+04:00</updated><title type='text'>Multitasking</title><content type='html'>Es ist kurz vor Mitternacht, als ich, nach 14 Stunden störungsfreier Laufzeit, den vier Triebwerken die Kerosenzufuhr abdrehe. Selbstverständlich erst, nachdem wir das Flugzeug ordentlich in den Standplatz manövriert haben. In meinem Dienstplan öffnet sich eine dreitägige Lücke. Ohne Flug- und ohne Büropflichten. Doch statt mich am Pool den Sonnen- und Lesegelüsten hinzugeben, und die letzten Tage eines angenehm erträglichen Frühlings am Golf zu geniessen, zwänge ich mich nach nur einer Nacht wieder in eine dieser langen Flugzeugröhren. Zwar nicht auf den linken Sitz unmittelbar hinter der Frontscheibe, doch immerhin schaffe ich es ins vordere Rumpf-Drittel. Auch ohne Hut und Schulterpatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In drei Tagen via Frankfurt nach Zürich und zurück in die Wüste. Franziska fährt mich kurz vor Mittag an den Flughafen. Es wäre eine Verschwendung wertvoller Mobilitätsressourcen, meinen Zweitwagen, Typ einfache Grundvariante, drei Tage ungebraucht am Flughafen zu deponieren. Weil die Uhren in Europa am Sonntag auf Sommerzeit umgestellt wurden, verpasse ich in Frankfurt den Anschluss nach Zürich. Etihad operiert in diesen Tagen noch immer nach dem Winterflugplan. Die Emirate kennen nur die Sommerzeit. Es entspricht nicht der Art ihrer Ureinwohner, sich dem Diktat eines Sommer-Winterzeit-Zyklus zu beugen, der ihrer Lebens- und Arbeitsweise kaum zum Vorteil gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abend verbringe ich bei Toni und Andrea, die sich nach zwei Jahren Abu Dhabi wieder ins feucht-sumpfige Neerach zurückgezogen haben. Der Nebel kümmert sie indes nicht gross, ihr Haus liegt an bevorzugter Hanglage. Unseren angeregten Diskussionen fallen eine Flasche Rotwein sowie einige Biskuits zum Opfer. Die gemütliche Runde zerschlägt sich, als die Flasche leer ist und die Geisterstunde bereits lange ausgeschlagen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen treffe ich mich mit meinem Bruder an der Bar eines flughafennahen Hotels. Ebenfalls Hanglage, allerdings mit Blick auf die stark befahrene Autobahn. Die gemeinsame Zeit reicht knapp für zwei Espressi und einen gegenseitigen Update: Kinder, Beruf, Frau, Freundin, die beiden letzten natürlich entweder oder!&lt;br /&gt;Als mein Bruder geht, bleibe ich sitzen und warte auf den wahren Grund meines kurzen Abstechers in die Schweiz. Ich bin mit einer Dame für ein Gespräch verabredet, dessen Ausgang meinem freiberuflichen Schaffen allenfalls entscheidende Impulse verleihen könnte. Auch wenn ich mich an dieser Stelle bewusst zurückhaltend äussere, wird in Bälde mehr darüber zu berichten (und zu lesen) sein. Insh Allah!&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg ins Zürcher Unterland reicht es für einen Blitzbesuch bei den Kollegen der SWISS Flight Safety Abteilung, von denen uns vor Wochenfrist zwei in Abu Dhabi besucht haben. In rein beruflicher Mission, mit anschliessend lukullischem Privatvergnügen im Shangri-La, von dessen Terrasse man eine fantastische Aussicht auf die grosse Moschee geniesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S7oXi-4tvxI/AAAAAAAABxw/yIdYIiqzp_o/s1600/8066better-multitasking-through-caffeine-posters.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 212px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456699788276645650" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S7oXi-4tvxI/AAAAAAAABxw/yIdYIiqzp_o/s320/8066better-multitasking-through-caffeine-posters.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späten Nachmittag besteige ich eine Lufthansa Boeing 737 nach Frankfurt. Es bleiben mir drei Stunden bis zum Abflug nach Abu Dhabi, in denen ich mir in einer Buchhandlung das neue Buch von Miriam Meckel erstehe: Ihr Brief an ihr Leben beeindruckt mich ab der ersten Zeile. An der Bar eines dieser anonymen Flughafenlokale, wo wildfremde Gäste aus aller Welt sich zufällig für kurze Momente die Theke teilen, lese ich mich, Weisswein trinkend, durch die ersten 30 Seiten. Dabei werde ich einer, speziell in Pilotenkreisen weit verbreiteten Illusion beraubt: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Das menschliche Gehirn ist nicht multitaskingfähig!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Weil wir unsere Gedanken, wie ein Computer, angeblich nicht parallel, sondern ausschliesslich seriell prozessieren. Sogar Beweise soll es dafür geben. Spontane Recherchen im Internet verstärken meine Zweifel. Im Zeitalter der &lt;em&gt;„Mehrfach-Telefonie“&lt;/em&gt; und Internetkommunikation werden „&lt;em&gt;Single Tasker“&lt;/em&gt; hoffnungslos abgehängt. Piloten sind Multitasker erster Güte. Ohne Multitasking kein Überleben im Simulator: Oder wie sonst wären meine Kollegen und ich in der Lage, den Ausfall eines elektrischen Systems, einen Fahrwerkschaden, eine Hydraulikpanne und einen Ausfall des Geschwindigkeitsmessers gleichzeitig zu meistern? Seit Beginn meiner Berufslaufbahn überspringe ich die Hürden dieses Lebens vorwiegend&lt;em&gt; „multitaskend“.&lt;/em&gt; Nicht nur im Cockpit, auch im Büro und in der Familie. Ganz speziell im ehelichen Diskurs. Multitasking als letzte Rettung, wenn mich meine Frau bei heiklen Diskussionen der Unaufmerksamkeit bezichtigt. Frau Meckel, die ich ansonsten ausserordentlich schätze, stellt mein Arbeits- und Beziehungsdenken auf den Kopf. Ab heute muss ich meine Taktik ändern. Oder das Buch vor meiner Gattin fernhalten.&lt;br /&gt;Frau Meckel hat sich bestimmt geirrt, da bin ich mir beinahe sicher, lege das Handy zur Seite, klappe das Buch zu, drücke die TV-Fernbedienung und fahre meinen Laptop herunter. Noch während ich mich frage, ob der Computer &lt;em&gt;„hinunter-“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„herunter-“&lt;/em&gt;gefahren wird, dringt aus der Ferne der verzweifelte Hausaufgaben-Hilferuf meiner Tochter ans linke Ohr, unterbrochen vom kritischen Einwurf meiner Frau, ich möge doch bitte die Klimaanlage im Wohnzimmer um einige Grad nach oben schrauben.&lt;br /&gt;Multitasking, die Überlebensstrategie des modernen Menschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27867425-6572701983412379277?l=eppler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eppler.blogspot.com/feeds/6572701983412379277/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27867425&amp;postID=6572701983412379277' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6572701983412379277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27867425/posts/default/6572701983412379277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eppler.blogspot.com/2010/04/multitasking.html' title='Multitasking'/><author><name>Dide</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01787557851000090172</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-qMgvwEXagBU/TgELyaFqP_I/AAAAAAAACJU/b67uGmFNxJk/s220/09062011411.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nU6ZxMQa3X0/S7oXi-4tvxI/AAAAAAAABxw/yIdYIiqzp_o/s72-c/8066better-multitasking-through-caffeine-posters.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27867425.post-4995008701051920578</id><published>2010-03-30T04:01:00.004+04:00</published><updated>2010-03-30T04:09:58.494+04:00</updated><title type='text'>"Standby"</title><content type='html'>Wer mit &lt;em&gt;„Standby“-&lt;/em&gt;Tickets reist, und das tun Mitarbeiter einer Fluggesellschaft des Öfteren, ist den Launen voller Flieger und heimtückischer Vorschriften ausgeliefert. Im besten aller Fälle gibts den erhofften Passagiersitz, läufts schlecht, wird dieser gegen einen &lt;em&gt;„Jumpseat“&lt;/em&gt; getauscht. Läufts noch schlechter, sieht mann oder frau den Flieger gar nur von aussen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit &lt;em&gt;„Jumpseat“&lt;/em&gt; werden in der aviatischen Umgangssprache Klapp-Sitze im Bereich der Flugzeugtüren und Galleys bezeichnet, auf denen sich die Mitglieder der Kabinenbesatzung für die rund viertelstündigen Start- und Landephasen, Steig- und Sinkflug inbegriffen, anschnallen. Für mehrstündige Reisen sind diese Sitze eher ungeeignet. Der Komfort lässt zu wünschen übrig, ausserdem zwingen einem ständig vorbeikarrende Esstrolleys immer wieder in Stellungen, die an frühere Zeiten im Mutterleib erinnern.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Jumpseats“&lt;/em&gt; können zum ersten Ärgernis für Kapitäne oder zur letzten Hoffnung für &lt;em&gt;„Standby“-&lt;/em&gt;Reisende werden. Denn es ist der verantwortliche Captain, der, nach Rücksprache mit der Kabinenbesatzung, seine Zusage zur Vergabe an Reisende mit &lt;em&gt;„Standby“-&lt;/em&gt;Tickets geben muss. Ohne sein Einverständnis sind den Bodenstellen die Hände gebunden, und ist die Maschine voll, wird auch der treueste aller Airline-Angestellen mit einem unbeteiligten aber folgenschweren Kopfschütteln abgewunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meinem Flug nach Sydney gerät einmal mehr ein Kollege in diesen Strudel von Hoffnung, Bangen und Frust. Und wir, die Cockpitbesatzung, mit ihm. Er will nach Neuseeland. Zu seiner Frau und den beiden Kindern, die nach vier Jahren in Abu Dhabi in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Familienleben und Kindererziehung auf Ultralangstrecken-Distanz. Schauerliche Vorstellung. Bereits am Vortag tut er uns per Mail seine Absicht kund. Wir sichern ihm unsere volle Unterstützung zu.&lt;br /&gt;Anfänglich scheint alles zu klappen. Es sind genügend freie Sitze vorhanden, die Morgenmaschine aus Dhaka, welche der Kapitänskollege am Tage unseres Abflugs nach Abu Dhabi pilotiert, soll pünktlich landen. Auf dem Flugzeug angekommen, erwartet uns der &lt;em&gt;TAS&lt;/em&gt; (Turnaround Supervisor) mit der Neuigkeit, dass mit einem höheren „&lt;em&gt;Zero Fuel Weight“&lt;/em&gt; (Gesamtgewicht ohne den zu tankenden Treibstoff) gerechnet werden müsse. Da wir am maximalen Startgewicht anstehen und auf keinen Tropfen unserer berechneten 145 Tonnen Sprit verzichten können, liegen die angegebenen anderthalb Tonnen Zusatzfracht nicht drin. Also muss ein Fracht-Container in Abu Dhabi bleiben, denn schwerer als 380 Tonnen darf unser A340-600 beim Eindrehen auf die Piste nicht sein. Uns Piloten ist in diesem Moment nicht bekannt, dass beim Auslad von &lt;em&gt;„Umsatz generierender“&lt;/em&gt; Ladung (Revenue load) keine "&lt;em&gt;Standby"-&lt;/em&gt;Passagiere mitgenommen werden dürfen.&lt;br /&gt;Der Witz ist zwar schlecht, aber leider wahr!&lt;br /&gt;Unser Kollege bleibt vorerst am Check-In hängen. Dies, obwohl genügend Sitzplätze frei sind und unser Startgewicht nach der Frachtverminderung unter der Limite liegt. Ich spüre förmlich, wie er nach Luft ringt, als ich ihn per Handy informiere. Doch so schnell geben wir nicht auf. Unverzüglich setze ich mich mit dem &lt;em&gt;„Duty Manager“&lt;/em&gt; in Verbindung. Der wiederum verspricht, beim &lt;em&gt;„Airport Manager“&lt;/em&gt; anzuklopfen. Was denn der Flughafenchef damit zu tun habe, will ich wissen. Darauf folgt die Erklärung, dass ausschliesslich dieser besagte Vorschrift umgehen könne. Der fern erziehende Familienvater steckt noch immer am Check-In und lässt bereits zum dritten Mal mein Handy vibrieren. Zum Glück sind wir zu viert im Cockpit und verfügen über genügend Ressourcen. Nach zwei weiteren Telefonrückfragen erhalten wir endlich grünes Licht, zumindest &lt;em&gt;&lt;strong&gt;einen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; "&lt;em&gt;Standby"&lt;/em&gt;-Gast mitzunehmen. Zwei wären gar nicht möglich, das maximale Startgewicht schiebt uns einen knallharten Riegel.&lt;br /&gt;Dann taucht unvermittelt der &lt;em&gt;TAS&lt;/em&gt; mit überraschenden News im Führerstand auf. Der Kapitän darf leider doch nicht fliegen, seine Dienstalter-Priorität wäre zu schlecht. Da er eine sehr tiefe Senioritätsnummer ausweist, stimmt uns diese Aussage skeptisch. Wohl wissen wir, dass die Zuteilung dieses Platzes nach Dienstalter erfolgt, doch hier scheint etwas nicht zu stimmen. Wir stehen ganz nah beim &lt;em&gt;TAS&lt;/em&gt;, als er sich telefonisch nach den Details der Sitzplatz-Vergabe erkundigt. Derart nah, dass wir die hastig sprechende Frauenstimme am anderen Ende hören können. Langsam scheint sich der Knoten zu lösen. Viel Zei
